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Wie digitaler Wandel auf die Demokratie wirkt

21 Mai 2012

Im Rahmen des zehnten Demokratieforums diskutierte Moderator Thomas Leif (SWR-Chefreporter) mit Jeanette Hofmann (Direktorin des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft), Daniel Domscheit-Berg (Gründer OpenLeaks), Pia Schellhammer (Grüne), Pavel Mayer (Piraten), Mathias Richel (Vorsitzender des Thinktanks D 64) und Volker Birk (Chaos Computer Club) über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Demokratie.

In den Räumlichkeiten des Hambacher Schlosses debattierte die Runde unter Anderem die Auswirkungen, die ein zunehmend rasanter Bedeutungsgewinn des Internets für alle gesellschaftlichen Bereiche hat. In diesem Kontext lag ein besonderer Schwerpunkt der Gespräche auf der Fragestellung, welche Gestaltungsmöglichkeiten es zu nutzen gilt, um eine zukünftige Spaltung der digitalen Gesellschaft zu verhindern. Darüber hinaus wurde das Verhältnis zwischen Nutzern und Konzernen thematisiert.

Ein weiterer Bereich der Diskussion betraf die Politik und damit verbunden die Frage, in wie weit die Parteien auf einen digitalen Wandel, der sowohl Gesellschaft, Wirtschaft als auch die Politik betrifft, vorbereitet sind. In diesem Kontext wurde der Begriff der Netzpolitik als Handlungsfeld der Politik sowie dessen Definition kritisch beleuchtet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dieser Beitrag spiegelt die Meinung der Autorinnen und Autoren und weder notwendigerweise noch ausschließlich die Meinung des Institutes wider. Für mehr Informationen zu den Inhalten dieser Beiträge und den assoziierten Forschungsprojekten kontaktieren Sie bitte info@hiig.de

Martin Pleiss

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