Skip to content
02 Mai 2012

Workshop: Urheberrecht – Fair use in Europa?

Im Zuge der Debatte um das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA hat die Diskussion um das Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft eine neue Dimension erreicht. Die sich parallel dazu verdichtende Reformdiskussion macht den Bedarf nach einer wissenschaftlichen Fundierung deutlich. So stellen sich eine Reihe von Fragen, die nicht nur politische Entscheidungen sondern auch wissenschaftliche Untersuchungen erfordern:

Wie lässt sich das Urheberrecht mit neuen digitalen Nutzungspraktiken in Einklang bringen? Ist das US-Fair-Use-Prinzip dem europäischen Schrankensystem überlegen? Was lässt sich von den Erfahrungen mit Fair Use in den USA für europäische Urheberrechtsreformen lernen? Diese Fragen stehen im Fokus eines vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft gemeinsam mit der Stiftung neue Verantwortung ausgerichteten, interdisziplinären Workshops zum Thema:
> Fair Use in Europa? Stand der Forschung und offene Fragen

Als Referentin und Diskussionspartnerin freuen wir uns außerordentlich, eine der weltweit anerkanntesten Forscherinnen im Bereich des Immaterialgüterechts gewonnen zu haben:
Prof. Pamela Samuelson, Professor of Law and Information Management an der Berkeley Law School & School of Information, University of California und Direktorin des Berkeley Center for Law & Technology

Montag, 07. Mai 2012, 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Berliner Freiheit, 2, Beisheim Center, 10785 Berlin

Um eine offene Diskussionskultur zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldungen nimmt Frau Anna-Laura Seidt per eMail (als@stiftung-nv.de) oder telefonisch (T: 030/814 503 78-80) entgegen. Der Workshop ist in englisch.

Martin Pleiss

Auf dem Laufenden bleiben

HIIG-Newsletter-Header

Jetzt anmelden und die neuesten Blogartikel einmal im Monat per Newsletter erhalten.

Aktuelle HIIG-Aktivitäten entdecken

Themen im Fokus

Das HIIG beschäftigt sich mit spannenden Themen. Erfahren Sie mehr über unsere interdisziplinäre Pionierarbeit im öffentlichen Diskurs.

Weitere Artikel

Eine Person, die eine steile Felswand erklimmt, symbolisiert die Anstrengungen der KI-Observatorien, die Strukturen algorithmischer Macht zu hinterfragen.

Algorithmen unter Beobachtung: KI-Observatorien als demokratische Infrastruktur

Algorithmen greifen in das Leben von Menschen ein. Dieser Artikel zeigt, warum KI-Observatorien für demokratische Kontrolle unverzichtbar sind.

Ein Vulkanausbruch mit gewaltiger Aschewolke, der die Metapher der KI als mächtiger "Todesmaschine" symbolisieren soll.

Von wegen „Todesmaschine”: Warum KI eine Verantwortungsfrage ist, keine Apokalypse

Die Autoren setzen der weitverbreiteten Metapher von KI als mächtiger „Todesmaschine”, die ihre Schöpfer*innen eines Tages übertrumpft, eine andere, wissenschaftliche Lesart entgegen.

Unscharfes rotes Gesicht auf schwarzem Hintergrund, das symbolisiert, wie KI-Agenten digitale Identität konstruieren können.

Wenn Bots zurückschlagen: KI-Agenten, Verleumdung und die Konstruktion digitaler Identität

Der Fall Shambaugh zeigt, wie ein KI-Agent den Ruf einer Person schädigen kann, und wirft damit neue rechtliche Fragen auf.