Unsere Gegenwart ist von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt. Unternehmen agieren in komplexen Wertund Wirkungsnetzwerken, bleiben aber oft auf monetäre Kennzahlen fokussiert, wodurch soziale, ökologische und kulturelle Wirkungen in den Hintergrund treten. Ein wirkungsorientiertes Unternehmertum verlagert den Unternehmenszweck auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme: Der Profit wird zum Mittel, nicht zum Zweck. Die Auseinandersetzung mit der Wirkung umfasst direkte, indirekte, beabsichtigte und unbeabsichtigte Folgen, die in strategische Entscheidungen und Indikatoren übersetzt werden müssen. Ein systematisches Denken von Input, Output, Outcome und Impact kann einen gesellschaftlichen Mehrwert mit Wettbewerbsfähigkeit verbinden. Die Organisationskultur ist dabei zentral: Werte wie Verantwortung und Lernbereitschaft fördern ein nachhaltiges Wirtschaften. Die Digitalisierung verstärkt diese Transformation, indem sie komplexe Wirkungszusammenhänge sichtbar macht und ein datenbasiertes Lernen ermöglicht.