Von der digitalen Visitenkarte zum Ort der Subjektivation. Ein Ordnungsvorschlag zur Theorienbildung um das Online-Selbst

Author: Bächle, T. C.
Published in: M. Anastasiadis & C. Thimm (Eds.), Social Media. Theorie und Praxis digitaler Sozialität (pp. 41-60). Frankfurt a. M.: Peter Lang.
Year: 2011
Type: Book contributions and chapters
DOI: https://doi.org/10.3726/978-3-653-01083-1

Social Media-Applikationen sind eine zentrale Triebfeder von Online-Kommunikation. Sie organisieren und stützen soziale Kontakte, ermöglichen Arbeits-, Freundschafts- und Intimbeziehungen, versorgen Nutzerinnen und Nutzer mit Informationen aus allen Lebens-, Gesellschafts- und Politikbereichen, unterstützen Bürgerbewegungen, eröffnen neue Absatz- und Werbekanäle für Unternehmen und reorganisieren Wissen. In Social Communities, Blogs, Microblogging-Diensten, Video- und Musik-Plattformen etc., finden mediatisierte Formen sozialer Kommunikation einen ausdifferenzierten Ermöglichungsraum ineinander verschränkter Applikationen und Nutzungspraxen. Um sich der Relevanz von Social Media anzunähern, beleuchtet dieser Sammelband mit der Auffächerung in Theorieperspektiven, Social Media und Institution und Social Media und Nutzungskulturen drei Hauptschwerpunkte aktueller Social Media-Forschung.

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Connected HIIG researchers

Thomas Christian Bächle, Dr.

Ko-Forschungsprogrammleiter: Die Entwicklung der digitalen Gesellschaft