Author:

Schildhauer, T. & Susanne Hamalberg, S.

Published in:

Die Kommunikation der Hochschule von morgen, 43-45

Year:

2012

Type:

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Ein Großteil der deutschen Universitäten nutzt oder prüft zumindest den intensiven Einsatz von E-Learning-Plattformen zur Unterstützung der Präsenslehre. Einzelne Studiengänge präsentieren sich als Onlineangebote und entwickeln rasant neue, offene Formen des Onlinelernens. Die selbstverständliche Nutzung der sozialen Medien beeinflusst die Lernkultur: „Talking and sharing online is no longer such a leap of the imagination“, so ein Artikel in BBC Business vom 20. Juni 2012. Zitiert wird u. a. Anka Mulder, die die Delft University of Technology in den Niederlanden leitet. Sie stellt fest, dass für eine jüngere Generation die Kluft zwischen online/virtuellem und realem Leben verschwindet. Deswegen wird offenes Lernen zukünftig vermutlichan den meisten Universitäten und Hochschulen an Bedeutung gewinnen. Das Konzept MOOC, „massive open online course“, das auf der Lerntheorie des Konnektivismus beruht, ist eine innovative Variante des distance learning (der Fernlehre). Aktuell wird dieser Ansatz der Verbreitung von Lehrinhalten heftig in der Professorenschaft diskutiert. Fragen sind beispielsweise: Können für Absolventinnen und Absolventen dieser Onlinekurse verrechenbare, ECTS-fähige Kursabschlüsse angeboten werden? Wie begegnet man der Frage der Überprüfung der Personenidentität der Distanzlernenden?

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