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Du siehst eine große Welle in blauer Farbe und weißer Schaumkrone. Es steht sinnbildlich für die Welle an Wissenschaftsfeindlichkeit (hostility towards science), der manche Wissenschaftler*innen gegenüberstehen.

Kapazitäten und Kompetenzen im Umgang mit Hassrede und Wissenschaftsfeindlichkeit (KAPAZ)

Die Herausforderung der Wissenschaftsfeindlichkeit bedroht nicht nur die Integrität der Forschung, sondern auch das soziale Gefüge unserer Gesellschaft. Ihre Auswirkungen zeigen sich in vielfältigen Formen, von Bedrohungen und Angriffen bis hin zu öffentlichen Diffamierungen von Forschenden und wissenschaftlichen Einrichtungen. Diese Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Expertise stellt eine ernsthafte Gefahr für die demokratische Ordnung dar. Wenn die Wissenschaft ihre Stimme verliert, verschwinden auch wichtige Themen aus der öffentlichen Agenda.

Aus diesem Grund hat der Projektverbund Kapazitäten und Kompetenzen im Umgang mit Hassrede und Wissenschaftsfeindlichkeit (KAPAZ) das Ziel, neue empirische Erkenntnisse über die Verbreitung von Anfeindungen und abwertendem Verhalten gegenüber Wissenschaftler*innen in Deutschland zu gewinnen. Zudem entwickelt er institutionelle Unterstützungsangebote und -infrastrukturen, um Forschende online und offline aktiv gegen Angriffe zu schützen.

Ziele und Angebote des Projektverbundes

Aktuell besteht in Deutschland und vielen anderen Ländern ein erhebliches Defizit an Verständnis für das Ausmaß von Wissenschaftsfeindlichkeit. Zudem mangelt es an effektiven Ressourcen, Gegenstrategien und Maßnahmen zur Bewältigung dieser Angriffe. Das sowohl auf individueller Ebene für Forschende als auch auf institutioneller Ebene für wissenschaftliche Einrichtungen. Aus diesem Grund erhebt der KAPAZ-Verbund eine robuste Wissensbasis und umfassende empirische Erkenntnisse zum Thema Wissenschaftlichkeit. Zudem werden institutionelle Kompetenzen und Kapazitäten im Umgang mit Anfeindungen durch praktische Hilfsangebote und Bildungsressourcen gestärkt.

Forschung

In dieser Erhebung werden Wissenschaftler*innen zu ihrem Kommunikationsverhalten, ihren Beobachtungen zu Wissenschaftsfeindlichkeit, ihren Erfahrungen im Umgang mit Wissenschaftsfeindlichkeit befragt. Zudem stehen gewünschte Kompetenzen und Kapazitäten im Umgang mit Wissenschaftsfeindlichkeit im Fokus.

Ergebnisse

Befragung: Anfeindungen gegen Forschende

Eckdaten

Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung · Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft · Wissenschaft im Dialog · Freie Universität Berlin

Mai 2024

Praktische Umsetzung

Als zentrale Anlaufstelle unterstützt der Scicomm-Support Forschende und Wissenschaftskommunikator*innen, die im Rahmen ihrer Wissenschaftskommunikation zum Opfer von Angriffen geworden sind. Zudem unterstützt er Wissen­schaft­ler*innen und Wissen­schafts­kommu­ni­ka­tor*in­nen bei unsachlichen Konflikten in der Wissen­schafts­kommuni­kation.

Eckdaten

Bundesverband für Hochschulkommunikation und Wissenschaft im Dialog

Seit Juli 2023

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German Centre for Higher Education Research and Science Studies (DZHW)

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Freie Universität Berlin

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Bundesverband Hochschulkommunikation

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Wissenschaft im Dialog

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Victoria Shennan

Museum für Naturkunde

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Mhairi Stewart

Museum für Naturkunde

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Bundesverband Hochschulkommunikation

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Jana Wendler

Museum für Naturkunde

Projektverbund

Förderung

  Laufzeit 2023 - 2025
  Finanzierung VolkswagenStiftung

 

KONTAKT

Nataliia Sokolovska

Forschungsprogrammleiterin: Wissen & Gesellschaft

TEIL DER FORSCHUNGSPROGRAMM

Hintergrundinformation