Digitalpolitik ist zentrales Thema des Bundestagswahlkampfs 2017. Mehr denn je steht diese Wahl im Zeichen des digitalen Wandels: Wie können Daten sinnvoll und gerecht genutzt werden? Auf welche Art sollen wir auf Populismus und Social Bots reagieren? Wie können wir uns vor Cyberangriffen effektiv schützen? Auf der Jagd nach Wählerstimmen müssen sich die politischen Parteien positionieren.

Der Wahlkompass Digitales schafft Transparenz im Wahlkampf und zeigt, welche Antworten die deutschen Parteien auf die dringenden Digitalfragen haben. Das HIIG-Forschungsteam hat die Programme von sechs deutschen Parteien auf deren Stellungnahmen zu Digitalpolitik in den Bereichen Arbeit, Bildung, Digitale Infrastruktur, Medien & Internet, Sicherheit und Gesundheit untersucht.

Das Tool verdeutlicht visuell, welche Initiativen und Positionen die Parteien in diesen Bereichen vertreten und wo sie sich unterscheiden: Wie kann digitale Wirtschaft in Deutschland gefördert werden? Wer setzt sich für mehr Datenschutz ein, wer nicht? Wo soll die digitale Infrastruktur ausgebaut werden? Welche Parteien setzen sich für die digitale Bildung unserer Kinder ein? Mit diesem Angebot können interessierte WählerInnen und JournalistInnen sehen, welche Schritte im Bereich Digitalpolitik geplant sind. Darüber hinaus erklären unabhängige ExpertInnen, welche Rolle digitale Initiativen für den einen oder anderen Bereich spielen können. 

Laufzeit: 07/2017 – 09/2017
Förderer: Der Wahlkompass Digitales ist ein Projekt des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Die Süddeutsche Zeitung ist Medienpartner. media:net Berlin Brandenburg ist Netzwerkpartner des Wahlkompass Digitales. 

Foto: CC BY-NC 2.0 Alessandro | flickr.com