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Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen

 

Im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“ werden acht Verbundprojekte und ein wissenschaftliches Begleit- und Vernetzungsprojekt gefördert. Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) ist an zwei dieser Projekte beteiligt.

KI in der Pflege: Sturz, Delir, Medikation (KIP-SDM)

Dieses Verbundprojekt zielt darauf ab, den Datenzugang für Pflegepersonal sowie für KI-Forschende im Anwendungsfall Sturzprävention zu vereinfachen. Dazu sollen dezentrale Datenrepositorien pflegerischer Behandlungsdaten aufgebaut werden. Sie sollen einen Schutz des Patient*innengeheimnisses ermöglichen, indem mit Hilfe von generativem Deep Learning synthetische, aber realistische Patient*innendaten erzeugt werden, die privatsphärewahrend geteilt werden können.

Das HIIG wird im Projekt sicherstellen, dass das entwickelte System und sein späterer Einsatz in der pflegerischen Praxis alle datenschutzrechtliche Anforderungen erfüllt, die Grundrechte und Grundfreiheiten der Patient*innen geschützt werden und ihre Datensouveränität gewahrt wird. Darüber hinaus soll auf der Basis der Ergebnisse des Forschungsprojekts ein Konformitätsbewertungsprogramm ausgearbeitet werden, das als Vorstufe für ein Datenschutzzertifikat dient und die DSGVO-konforme und damit rechtssichere Anwendung der Projektergebnisse in der Pflegepraxis gewährleistet.

Laufzeit2022–2025

Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege (ProKIP)

Dieses Projekt begleitet, berät, vernetzt und evaluiert die acht Verbundprojekte. Darüber hinaus erforscht es die Herausforderungen und Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Integration von KI-Lösungen in die Pflegepraxis und konzipieren dazu ein KI-Pflege-Readiness-Assessment.
Das HIIG fokussiert auf die rechtlich-normativen Anforderungen und deren Umsetzung in den Projekten, vor allem mit Blick auf die Governance von und den Umgang mit Daten, das Datenschutzrecht und die aktuellen Regulierungsbestrebungen der EU zu KI-Systemen und deren Auswirkungen auf die Projekte.

Laufzeit2021–2025

Kontakt

Maximilian von Grafenstein, Prof. Dr.

Assoziierter Forscher, Co-Forschungsprogrammleiter

Jörg Pohle, Dr.

Forschungsprogrammleiter: Daten, Akteure, Infrastrukturen

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