Das Forschungsprojekt Rechtsfragen von Crowdsourcing widmet sich den normativen Strukturen neuerer Angebote, die erst durch Internetkommunikation ermöglicht wurden. Crowdsourcing bietet für viele Unternehmen eine attraktive Möglichkeit, sich Wissen und Arbeitskraft einer Vielzahl von Nutzern (unentgeltlich) nutzbar zu machen. Bisher sind die hiermit möglicherweise verbundenen Rechtsfragen in der rechtswissenschaftlichen Diskussion weitgehend unbeachtet geblieben. Im Rahmen eines geplanten Workshops sollen Repräsentanten relevanter Unternehmen dazu befragt werden, welche spezifischen rechtlichen Probleme sich im Zusammenhang mit Crowdsourcing-Prozessen ergeben könnten. Die Ziele des Projektes liegen darin, ein besseres Verständnis davon zu erarbeiten, wie die Betroffenen mit der Problemlösung verfahren, eine Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen durchzuführen, sowie (wenn möglich) Ideen und Konzepte zur Überwindung bestehender Hindernisse bezüglich der Regulierung zu erarbeiten. Damit bezieht sich das Projekt auf die übergeordneten Fragestellungen zu Online-Partizipation.