Skyscrapers and Wifi signals

Privacy by design in smart cities

Wie konstruiert und erbaut man zukünftige Smart Cities und behält gleichzeitig die persönliche Privatsphäre und Sicherheit im Blick, wenn immer mehr Bewegungen und menschliche Reaktionen mittels öffentlich zugänglichem WiFi und modernen Kamerasystemen aufgenommen und verarbeitet werden können? Wie entwickelt man die richtige Infrastruktur dieser Smart Cities? Und, höchst relevant für jedes Unternehmen, wie erhöht man das Bewusstsein von MitarbeiterInnen, die mit persönlichen Daten hantieren und sich damit der Risiken für Sicherheit und Privatsphäre bewusst sein müssen? Lassen sich modernste Privacy & Security-Strategien eigentlich mit kreativen Lösungen verbinden?

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft hat nun ein einjähriges Forschungsprojekt ins Leben gerufen um sich adäquater Lenkungsformen und Steuerungen datengetriebener Innovationen zu widmen: das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Privacy by design in smart cities (GAMEaTHON)“.

Die Bedeutung und Konsequenzen für Unternehmen und dem Datenschutz

Breit verfügbares, öffentliches WiFi in städtischem Umfeld machen es prinzipiell möglich Wärmebilder ganzer sozialer Räume zu erstellen und zu messen, wie viele Menschen sich an bestimmten Plätzen befinden – alleine nur aufgrund der Einwahldaten in öffentliche Netze. Gemeinden, Unternehmen und/oder private und öffentliche Partnerschaften können diese Informationen nutzen und, zum Beispiel, damit effiziente lokale Lösungen für den Personennahverkehr schaffen.

Doch ebenso ist ein Missbrauch diese Informationen und eine Überwachung städtischer Gemeinden im großen Maßstab möglich („wer war wann zu einer Straftat vor Ort?“) oder Unternehmen können ihre KundInnen und MitarbeiterInnen an jedem öffentlichen Ort verfolgen und ihrem Verhalten nachspüren.

Die Frage zu beantworten, wie sich Privacy- und Security-by-Design Maßnahmen in urbane WiFi-Systeme implementieren lassen und damit gleichzeitig auf alle öffentlichen und/oder privaten Subjekte, die mit dem System verbunden sind, Privacy -und Security-Strategien anzuwenden, ermöglicht einerseits effizientes und modernes Verkehrsmanagement und andererseits die gleichzeitige Vermeidung des potentiellen Missbrauch der erhaltenen Daten. Diese Frage wird von dem Forschungsprojekt eingehend betrachtet und beantwortet.

Dazugehörige Veranstaltungen

Date/TimeEvent
05.11.2018
9:00 - 13:00
Final Workshop on Data Protection by Design in Smart Cities
Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin
07.10.2017 - 08.10.2017
All Day
Game Jam – Die Bedrohung der Privatsphäre entdecken
Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin
05.10.2016
14:00 - 17:30
#pre-AoIR: Legal Hackathon | Workshop
Humboldt-Universität zu Berlin | Seminargebäude, Berlin
Laufzeit06/2017 – 03/2018
FördererDas Projekt »Privacy by design in smart cities« wird durch Cisco gefördert.

 

Ein Forschungsprojekt des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft, unterstützt durch Cisco und in Zusammenarbeit mit INNOVATION AND LAW, Booster Space und iRights.Law.

 

 

Kontakt

Kevin Klug

Assoziierter Forscher: Daten, Akteure, Infrastrukturen

Maximilian von Grafenstein, Prof. Dr.

Assoziierter Forscher, Co-Forschungsprogrammleiter

Jörg Pohle, Dr.

Forschungsprogrammleiter: Daten, Akteure, Infrastrukturen

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Ehemalige MitarbeiterInnen

  • Katharina Beitz
    Ehem. Assoziierte Forscherin: Innovation & Entrepreneurship

Vorträge

Smart City Governance: Citizens, Privacy and Services
CPDP 2018 Computer, Privacy and Data Protection Conference (Session: Smart City Governance: Citizens, Privacy and Services). Centre for Research into Information, Surveillance and Privacy. Area 42 Petit, Brussels, Belgium: 30.01.2019 Weitere Informationen

Max von Grafenstein

Organisation von Veranstaltungen

Data Protection by Design in Smart Cities
05.11.2018. Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin, Germany (International)

Kevin Klug, Maximilian von Grafenstein, Jörg Pohle, Nuri Khadem