Aktive Beteiligung von Nutzern auf verschiedenen Online-Plattformen ist zu einem weit verbreiteten Phänomen geworden. Viele öffentliche wie private Organisationen versuchen, die partizipative Interaktion im Internet für Entscheidungsprozesse zu nutzen; dabei hängt der Erfolg der Online-Partizipation weitgehend davon ab, inwieweit eine Organisation in der Lage ist, eine ausreichende große Anzahl von geeigneten Teilnehmern zu motivieren, sich der anvisierten Aufgabe zu widmen.

Das Forschungsprojekt Motivation zur Online-Partizipation untersucht und erarbeitet die Voraussetzungen, die einer erfolgreichen Inte­gration von Bürgern, Freiwilligen oder Kunden zugrunde liegen. Anhand einer Vielzahl empirisch verifizierter Studien zu Aspekten der Motivation werden gemäß dem transdisziplinären Ansatz nicht nur der private und der öffentliche Sektor, sondern auch Unternehmen und politische Organisationen, in Bezug auf Online-Partizipation vergleichend untersucht. Daran anschließend geht das Forschungsprojekt den Fragen nach, wie Informationen aus Partizipations-Projekten innerhalb einer Organisation verwaltet werden können, welche Auswirkungen diese Partizipation auf Hierarchien haben könnte und wie partizipatorische Projekte bezüglich ihres Erfolgs oder des Grades der Beteiligung verglichen werden können.

Andere Publikationen:

Send, H., Ebert, J., Friesike, S., Gollatz, K., & Schildhauer, T. (2014). Online Mit­machen und Entscheiden – Partizipationsstudie 2014, Berlin: Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Publication details