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Innovatives Open Access im Bereich Small Science (InnOAccess)

Das Wissenschaftssystem, insbesondere im Bereich Internetforschung, lebt von einer dynamischen und vielfältigen Publikationslandschaft, in dem ForscherInnen ohne größere Hürden Ergebnisse und Erkenntnisse lesen und publizieren können. Oft stellen hohe Publikationsgebühren und intransparente Veröffentlichungsprozesse jedoch ForscherInnen und interessierte LeserInnen vor Schwierigkeiten.

Folgende konkrete Maßnahmen werden zusammen mit dem Kooperationspartner ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft im Rahmen des Projekts umgesetzt: Es geht um die Implementierung eines automatisierten Redaktionssystems sowie um die Verbesserung des Community Managements der Open-Access-Zeitschrift Internet Policy Review. Zusätzlich wird eine gebührenfreies Open-Access-Modell im Bereich kleine Fächer – wie zum Beispiel Internetregulierung, Medieninformatik oder Journalistik – nachhaltig etabliert. Im Rahmen des Projekts werden neue Publikationsmodelle evaluiert und weiterentwickelt. Anschließend werden die Befunde und Erfahrungen für andere verlagsunabhängige OA-Zeitschriften aufbereitet, in White Papers für die Öffentlichkeit zusammengefasst und in Workshops transferiert, bzw. anwenden.

Das Projekt baut auf Vorarbeiten des seit 2012 vom HIIG veröffentlichten Internet Policy Review (ISSN 2197-6775) auf. Die Zeitschrift veröffentlicht unabhängig von einem Verlag, erhebt keine Publikationsgebühren und hat sich durch einen beschleunigtes und offenes Peer-Review-Verfahren einen Namen gemacht. Internet Policy Review verfolgt sowohl rechtliche Änderungen als auch Entwicklungen von Internetstandards und -normen, die langfristige Auswirkungen auf die europäischen Gesellschaften haben. Die Zeitschrift ist eine Ressource für WissenschaftlerInnen, Zivilgesellschaft, UnternehmerInnen, Medien und PolitikerInnen gleichermaßen. Die Zeitschrift ist im Web of Science Emerging Sources Citation Index (ESCI), im Directory of Open Access Journals (DoAJ), in Scopus und als Mitglied der Association of Open Access Publishers (OASPA) gelistet.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt hiermit ein Projekt, das den Zugang zur Wissenschaft nachhaltig vereinfacht.

 

LaufzeitJuni 2019 bis November 2020
FördererDeutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kontakt

Christian Katzenbach, Dr.

Forschungsprogrammleiter: Die Entwicklung der digitalen Gesellschaft

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