„Es ist großartig, dass wir vier so bedeutende Institutionen als Partner gewinnen konnten. Das neue Institut wird völlig unabhängig von Google sein, das ist sehr wichtig. Wir erleben eine neue Ära, das Zeitalter des Internets. Das Institut soll einen Beitrag leisten, um die Veränderungen zu beschreiben, die mit der Entwicklung dieser bahnbrechenden Technologie verbunden sind.”

Dr. Eric Schmidt, Chairman of the Board, Google Inc.

 

„Das Internet ist eine Errungenschaft, mit der sich die Welt weitreichend verändert. Es eröffnet völlig neue Zugänge zu Wissen und Informationen, die angesichts ihrer Fülle oft ungeprüft bleiben. Dort liegen neben den Chancen auch die Risiken des Internets. Das Institut für Internet und Gesellschaft will an den Schnittstellen juristischer, politikwissenschaftlicher, soziologischer und kulturwissenschaftlicher Perspektiven unabhängige Beiträge zur Erforschung des Internets leisten. Das Fächerspektrum der Humboldt-Universität und ihrer Kooperationspartner bietet dafür die besten Voraussetzungen.“

Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin

 

„Die vielfältigen neuen Fragestellungen – rechtliche, ethische, wirtschaftliche, aber auch politische – welche uns durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien zum Teil neu auf den Tisch gekommen sind, zum Teil erst bewusst wurden, müssen auch von Seiten einer Universität bearbeitet werden, die sich in all ihren Fächern der nuanciertesten Kommunikation durch Künste und Gestaltung widmet. Es gibt in der UdK Berlin keinen Studiengang, in welchem entsprechende Fragen nicht zum täglichen Brot gehören.“

Prof. Martin Rennert, Präsident der Universität der Künste zu Berlin

 

„Am WZB wird das Internet seit den frühen 1990er Jahren in verschiedenen Projekten und aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven erforscht. Die Kultur des Internet, Internet-Governance und -Regulierung, politische Mobilisierung über digitale Medien oder die Bedeutung elektronischer Kommunikationsformen für Gesundheit und Prävention sind einige der Forschungsthemen. Diese Forschung kann nun gebündelt und gestärkt werden. Der WZB-typische multidisziplinäre Ansatz wird sich auch in der Zusammenarbeit mit den anderen Partnern bewähren.“

Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D. Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung