
Call für Gründer*innen: Was muss anders gehen?
Erzählen Sie uns, was Ihr Startup in Deutschland ausbremst. Zwei Fragen, fünf Minuten, bis zum 30. Oktober 2026.
Sie haben Monate mit einem Visum verloren, bevor Ihre erste internationale Einstellung überhaupt starten konnte. Sie haben auf eine Genehmigung gewartet, während die Konkurrenz längst vorbeizog. Sie wollten einen ersten großen Kunden gewinnen: eine Behörde, eine Bank, ein Krankenhaus. Doch die Vergabeverfahren hielten sie außer Reichweite. Sie brauchten Daten, an die Sie nicht herankamen. Nichts davon ist Pech, und nichts davon liegt an Ihnen.
Was Startups hier ausbremst, ist selten die Technologie und fast nie der oder die Einzelne. Es sind die Strukturen dahinter und die Lücken zwischen ihnen. Vielleicht haben Sie deshalb schon überlegt, Ihr Unternehmen woanders zu skalieren. Vielleicht bleiben Sie trotz allem hier.
Diese Strukturen und Hindernisse ändern sich nicht von allein. Aber sie lassen sich benennen und neu gestalten. Deshalb wollen wir von Ihnen hören, was nicht funktioniert. Wir sammeln Ihre Erfahrungen nicht für einen Bericht, sondern für ein Gespräch, das geführt werden muss.
Zwei Fragen
- Die Barriere. Was wollten Sie erreichen, und woran ist es gescheitert? Beschreiben Sie einen konkreten Fall – was Sie vorhatten, was sich Ihnen in den Weg gestellt hat und was es Sie gekostet hat. Und selbst wenn es im Nachhinein klein klingt: Schon ein einzelner Kieselstein kann die ganze Maschine blockieren. Genau das wollen wir hören.
- Der Neuentwurf. Zoomen Sie heraus: Wenn Sie eine Regel abschaffen oder ändern könnten, die Gründer*innen in Deutschland ausbremst – egal welche –, welche wäre es?
Nutzen Sie das Kurzformular unten auf dieser Seite. Sie brauchen keine Lösung. Darum kümmern wir uns. Aber wenn Sie eine haben, nehmen wir sie gerne.
Wie es weitergeht
Ihre Antworten fließen direkt in einen Ideathon am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft ein. Dort setzen sich Gründer*innen mit Menschen aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um genau diese Barrieren neu zu gestalten. Ihr Beitrag wird als konkreter Beleg dokumentiert, und wir laden möglicherweise einzelne Beitragende ein, an der Diskussion teilzunehmen. Dieser Call ist Teil des Forum. Zukunft unternehmen. am HIIG. Wir bringen unternehmerisches Denken und öffentliche Strukturen zusammen, fundiert durch unsere Forschung, um herauszufinden, was den Weg von der Idee zur Anwendung blockiert – und wie er sich neu gestalten lässt.
Ihre Einreichung behandeln wir vertraulich. Sie können Ihre Kontaktdaten hinterlassen, damit wir Sie für Rückfragen erreichen oder zur Teilnahme einladen können. Ihre Angaben werden ausschließlich für Forschungszwecke genutzt und in der Auswertung anonymisiert. Selbstverständlich verarbeiten wir alle Daten DSGVO-konform.
Kurzformular
Sie können Ihre Antworten auf Deutsch oder Englisch schreiben (wählen Sie Ihre Sprache über das Flaggensymbol oben rechts im untenstehenden Formular aus).
Forum. Zukunft unternehmen.
Dieser Handlungsraum entwickelt neue Formate und Tools für einen offenen Dialog, um unternehmerisches Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden.
Ideathon: Zwischen Ambitionen und bürokratischen Hürden
Warum werden aus guten KI-Ideen zu selten Unternehmen, die in Deutschland bleiben? Beim Ideathon des HIIG decken wir auf, wo es hakt, und entwerfen Lösungen.

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