
Gründer*innen, was muss anders gehen?
Open Call: Was bremst Startups in Deutschland aus – und wie lässt es sich beheben?
Haben Sie schon einmal überlegt, Ihr Unternehmen woanders zu skalieren? Oder bleiben Sie hier, trotz Regeln und Vorschriften, die Sie ausbremsen? Es ist Zeit, Sie zu hören und Veränderung anzustoßen.
Sie haben Monate mit einem Visum verloren, bevor Ihre erste internationale Einstellung überhaupt starten konnte. Sie haben auf eine Genehmigung gewartet, während die Konkurrenz längst vorbeizieht. Sie wollten einen ersten großen Kunden gewinnen – eine Behörde, eine Bank, ein Krankenhaus – doch die Vergabeverfahren hielten ihn außer Reichweite. Sie brauchten Daten, an die Sie nicht herankamen. Nichts davon ist Pech, und nichts davon liegt an Ihnen.
Was Startups hier ausbremst, ist selten die Technologie und fast nie der oder die Einzelne. Es sind die Strukturen dahinter und die Lücken zwischen ihnen. Beides lässt sich benennen. Und neu gestalten. Genau das sammeln wir bis zum 10. Oktober 2026 – nicht für einen Bericht, sondern für ein Gespräch, das geführt werden muss.
Zwei Fragen. Fünf Minuten.
1. Die Barriere. Was wollten Sie erreichen, und woran ist es gescheitert? Beschreiben Sie einen konkreten Fall – was Sie vorhatten, was sich Ihnen in den Weg gestellt hat und was es Sie gekostet hat. Und selbst wenn es im Nachhinein klein klingt: Schon ein einzelner Kieselstein kann die ganze Maschine blockieren. Genau das wollen wir hören.
2. Der Neuentwurf. Zoomen Sie heraus: Wenn Sie eine Regel abschaffen oder ändern könnten, die Gründer:innen in Deutschland ausbremst – egal welche – welche wäre es?
Schreiben Sie Ihre Antworten unten in das Kurzformular. Sie brauchen keine Lösung. Darum kümmern wir uns. Aber wenn Sie eine haben, nehmen wir sie gerne.
Wie es weitergeht
Ihre Antworten fließen direkt in einen Ideathon am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft ein. Dort setzen sich Gründer*innen mit Menschen aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um genau diese Barrieren neu zu gestalten. Ihr Beitrag wird als konkreter Beleg dokumentiert, und wir laden möglicherweise einzelne Beitragende ein, an der Diskussion teilzunehmen. Dieser Call ist Teil des Forum. Zukunft unternehmen. am HIIG. Wir bringen unternehmerisches Denken und öffentliche Strukturen zusammen, fundiert durch unsere Forschung, um herauszufinden, was den Weg von der Idee zur Anwendung blockiert – und wie er sich neu gestalten lässt.
Die Regeln ändern sich nicht von allein. Fangen Sie damit an, zu benennen, was schiefläuft. Nutzen Sie dafür unser Kurzformular weiter unten auf dieser Seite.
Ihre Einreichung behandeln wir vertraulich. Sie können Ihre Kontaktdaten hinterlassen, damit wir Sie für eine Rückmeldung oder Einladung erreichen können. Ihre Angaben werden ausschließlich für Forschungszwecke genutzt und in der Auswertung anonymisiert. Selbstverständlich DSGVO-konform.
Kurzformular
Sie können Ihre Antworten auf Deutsch oder Englisch schreiben (wählen Sie Ihre Sprache über das Flaggensymbol oben rechts im untenstehenden Formular aus).
Forum. Zukunft unternehmen.
Der inter- und transdisziplinäre Raum gestaltet alternative Zukünfte, indem er unternehmerisches Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung zusammenbringt.
Ideathon: Zwischen Ambitionen und bürokratischen Hürden
Wir entwickeln Zukunftsvisionen für bessere Rahmenbedingungen für KI-Entwicklung und KI-Unternehmertum.

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