Luiza Bengtsson, Dr.

Luiza Bengtsson studierte Chemie und Ost- und Mitteleuropäische Studien an der Universität Lund in Schweden. Während ihrer Doktorarbeit an der Freien Universität Berlin und ihrer Postdoc-Forschungsarbeit an der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore, MD, USA, an der Freien Universität und am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin konzentrierte sie sich hauptsächlich auf die Kommunikation in und zwischen den Zellen und deckte einige Puzzleteile auf, die zum Verständnis der Schnittstellen zwischen verschiedenen Signaltransduktionsschaltkreisen benötigt werden.

Im Jahr 2011 verließ Luiza das Nasslabor, behielt aber das Thema Kommunikation bei: Sie konzentriert sich nun auf die Schaffung und Erweiterung von Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. In ihrer Rolle als Managerin für Wissensaustausch und öffentliches Engagement am MDC leitet Luiza ein Team, das Kunst-Wissenschaft- und Bürger-Wissenschaft-Kooperationen produziert, Lehrerkräfte ausbildet und große Veranstaltungen zur Popularisierung der Wissenschaft organisiert. Sie ist auch Teil des von der EU finanzierten ORION Open Science Project, wo sie das Arbeitspaket leitet, das für die Ausbildung im Bereich der offenen Wissenschaft verantwortlich ist, und den ORION Open Science Podcast veranstaltet und produziert.

Am HIIG schloss sich Luiza dem Daten, Akteure, Infrastrukturen-Team an, um an der Umsetzung von Forschungsprojekten zur Schnittstelle zwischen Daten und Gesellschaft zu arbeiten, mit der Vision, einen offenen Datenzugang zum öffentlichen Wohl zu ermöglichen, ohne Datenaustausch im klassischen Sinne und ohne Kollateralschäden für Einzelpersonen oder Institutionen.

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Position

Forscherin: Daten, Akteure, Infrastrukturen