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Legal Case Study – Chilenische Netzneutralität

15 August 2012

Heute startet unsere zweite fortlaufende Serie von transdisziplinären Forschungspapieren. Sie heißt Legal Materials and Case Studies und in ihr stellen wir vor allem Fallbeispiele aus den Bereichen Internet und Recht sowie Gesetzesentwürfe und Arbeitspapiere vor. Diese internationalen Beiträge werden, sofern es nicht anders geht, in ihrer Originalsprache veröffentlicht.  Forschungsansätze, Thesen und Methoden dieser gesammelten Texte sollen hier ausdrücklich zur Diskussion gestellt werden und können gerne in den Kommentaren der jeweiligen Posts kommentiert, ergänzt oder kritisiert werden.

Den Anfang macht Moya García mit einem Beitrag über die Chilenische Umsetzung von Netzneutralität und deren rechtliche Vorraussetzungen.

Download:  Internet y Derechos Fundamentales Análisis normativo-institucional de le realidad Chilena (PDF)

Abstract: The Chilean legal order is interesting for Internet governance research and constitutional practice. The country has pioneered the liberalization of the telecommunication market and the introduction of the principle of net neutrality. There is much to be researched in regard to the reasons for an emerging economy to do so, as well as the implications of that strategy. This report undertakes a mapping of those Chilean legal norms that touch upon fundamental norms and offers an analysis of a possible relationship between technological progress, Internet regulation and constitutional principles.

Keywords: Legal mapping, Internet regulation, fundamental rights, Chilean law, equality, privacy, property rights, petition right

Language: Spanish

Disclaimer: The materials in this series contain contributions that have been provided by third parties or guest academics. The content does not necessarily represent the institutes view.

Dieser Beitrag spiegelt die Meinung der Autorinnen und Autoren und weder notwendigerweise noch ausschließlich die Meinung des Institutes wider. Für mehr Informationen zu den Inhalten dieser Beiträge und den assoziierten Forschungsprojekten kontaktieren Sie bitte info@hiig.de

Martin Pleiss

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Titelbild European Platform Alternatives. Ein Schwimmbad mit zwei Sprungtürmen von oben.

European Platform Alternatives

Im Jahr 2020 begann das Platform Alternatives Projekt mit der Erforschung der europäischen Plattformökonomie, um die strukturellen Auswirkungen der großen amerikanischen Plattformen und die Strategien ihrer europäischen Wettbewerber zu verstehen. Das Team fand hier eine äußerst vielfältige und aktive Landschaft digitaler Plattformen vor, in der häufig andere Motivationen als Wachstum und Marktherrschaft im Zentrum stehen. Zwei Jahre später bieten die hier versammelten Beiträge nun eine Alternative zu den aktuellen öffentlichen und politischen Debatten, die sich oft nur um die Fragen der Regulierung großer Plattformen drehen. Neben vielfältigen organisatorischen Lösungen und Regulierungsfragen geht es vor allem die Frage, wie sie europäische Plattformen zu echten Alternativen im globalen Markt entwickeln können.

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