twitter-3

Launch: Der Internet Policy Review

09 Mai 2013

Anlässlich der 13. re:publica Konferenz in Berlin präsentiert das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft die aktuellen Ergebnisse der Online-Forschung im Internet Policy Review.

Das Internet Policy Review ist ein News- und Analyse-Service zum Thema Netzpolitik in Europa. Angesiedelt zwischen journalistischem Beitrag und wissenschaftlicher Publikation bietet dieses „fast-track“-Medium kurze und zugleich gehaltvolle Artikel – unter anderem zu folgenden Themen: Urheberrecht, Internet-Sicherheit, Datenschutz, Meinungsfreiheit, Infrastruktur und Internet-Regulierung.

Laut Redakteur Frederic Dubois versteht sich policyreview.info als „Autorenmedium von Internet-Forschern für Internet-Forscher – sowie für alle, die an den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Internet-Regulierung interessiert sind.“ Demnach sind Entscheidungsträger in der Politik, Online-Unternehmer und Vertreter der Zivilgesellschaft aufgerufen, sich über das Internet Policy Review zu informieren und sich auch selbst einzubringen. „Ziel des Reviews ist es, mittels gut recherchierter Artikel eine Verbindung zwischen Aspekten der Interessenvertretung sowie Beiträgen zu unternehmerischer oder staatlicher Netzpolitik herzustellen,“ erklärt Dubois.

Erstellt wird das neue Medium von einem Team aus erfahrenen Autoren und Internet-Forschern aus ganz Europa mit einem kleinen – in Berlin ansässigen – Redaktionsteam. Die Plattform soll sich im Laufe des ersten Jahres zu einem komplett offenen Journal entwickeln. Sämtliche Beiträge werden unter einer „Creative Commons“-Lizenz veröffentlicht.

Das in der Entwicklung befindliche Review genießt bereits ein Sponsoring des Mobilfunkanbieters E-Plus Gruppe und ist für weitere Kooperationen offen.

Weitere Informationen zum Internet Policy Review finden sie unter http://policyreview.info/about

(BERLIN – 7. Mai 2013) Das Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft präsentiert dessen neueste Veröffentlichung: Internet Policy Review

Dieser Beitrag spiegelt die Meinung des Autors und weder notwendigerweise noch ausschließlich die Meinung des Institutes wider. Für mehr Informationen zu den Inhalten dieser Beiträge und den assoziierten Forschungsprojekten kontaktieren Sie bitte info@hiig.de

Weitere Artikel

ryoji-iwata-625080-unsplash

Statusarbeit in der Datengesellschaft: Überkapital und Hyperindividualisierung

Ob Kinderbetreuung, Kredite oder Konsumgüter: Ratings, Scores und der digitale Fußabdruck führen zu neuen Klassifikationen. Diese zunehmende Quantifizierung des Sozialen begründet neue Formen von Statusgewinn und -verlust, die Marion Fourcade...
kaltheuner_twitter.com-kalogatias

„Es geht um Menschenwürde und Autonomie“

Privatsphäre und Datenschutz werden derzeit so intensiv debattiert wie noch nie. Im Gespräch erzählt Frederike Kaltheuner von der Bürgerrechtsorganisation Privacy International, warum diese beiden Begriffe so fundamental wichtig für uns...
coworking

Enterprise Social Networks: Empowerment oder Kontrolle?

Im Zuge der Digitalisierung des Arbeitsplatzes führen zahlreiche Unternehmen digitale Plattformen ein, die die MitarbeiterInnenbeteiligung stärken sollen. Die Implikationen von Social Media für die Bedeutung von politischem Engagement und Partizipation...