Christoph Sorge
| 30. August 2021
Beim überwachten maschinellen Lernen sind die eingesetzten Modelle Abstraktionen der Trainingsdaten. Diese enthalten strukturelle Informationen, welche aber nicht zu genau an die Trainingsdaten angepasst werden sollten. Es scheint daher vernünftig, sie anonym zu betrachten. Allerdings hat die Forschung gezeigt, dass diese Annahme, zumindest in einigen Fällen falsch ist. Daher müssen die Modelle in diesen Fällen als personenbezogene Daten betrachtet werden, sowie das Datenschutzrecht berücksichtigt werden muss.