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Digital Society Blog

Unsere vernetzte Welt verstehen

GENERATION INTERNET

22 April 2012

Freiheit versus Gerechtigkeit? Neue Regeln braucht das Land

Am 23. April diskutieren Prof. Dr. Jeanette Hofmann, Markus Beckedahl und die ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries im Rahmen der Veranstaltungsreihe CHECK THIS POINT der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema „GENERATION INTERNET – Freiheit versus Gerechtigkeit? Neue Regeln braucht das Land“

Anfang dieses Jahres zog die „Generation Internet“ auf die Straße, um gegen das umstrittene ACTA-Abkommen zu demonstrieren. Viele Internet-Nutzer befürchten Zensur und Aufweichung des Datenschutzes. Auf der anderen Seite versuchen die Regierungen, Piraterie im Internet einzuschränken und das Urheberrecht zu stärken. Gerade die Kreativwirtschaft erleidet Millionenverluste durch illegale Downloads – das Unrechtsbewusstsein der Nutzer ist meist gering. Wie lassen sich der Schutz geistigen Eigentums und eine unbegrenzte Nutzung des Netzes vereinen? Wie soll die Balance zwischen Freiheit und Kontrolle aussehen?

Bei CHECK THIS POINT sollen die unterschiedlichen Positionen erörtert und nach Lösungsansätzen gefragt werden.Während der Veranstaltung präsentieren Teilnehmer des Workshops zum Thema „Freiheit versus Regulierung des Internets“ ihre Arbeitsergebnisse, die zuvor unter der Leitung des Politologen Dr. Serge Embacher entstanden sind.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dieser Beitrag spiegelt die Meinung der Autorinnen und Autoren und weder notwendigerweise noch ausschließlich die Meinung des Institutes wider. Für mehr Informationen zu den Inhalten dieser Beiträge und den assoziierten Forschungsprojekten kontaktieren Sie bitte info@hiig.de

Martin Pleiss

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Titelbild European Platform Alternatives. Ein Schwimmbad mit zwei Sprungtürmen von oben.

European Platform Alternatives

Im Jahr 2020 begann das Platform Alternatives Projekt mit der Erforschung der europäischen Plattformökonomie, um die strukturellen Auswirkungen der großen amerikanischen Plattformen und die Strategien ihrer europäischen Wettbewerber zu verstehen. Das Team fand hier eine äußerst vielfältige und aktive Landschaft digitaler Plattformen vor, in der häufig andere Motivationen als Wachstum und Marktherrschaft im Zentrum stehen. Zwei Jahre später bieten die hier versammelten Beiträge nun eine Alternative zu den aktuellen öffentlichen und politischen Debatten, die sich oft nur um die Fragen der Regulierung großer Plattformen drehen. Neben vielfältigen organisatorischen Lösungen und Regulierungsfragen geht es vor allem die Frage, wie sie europäische Plattformen zu echten Alternativen im globalen Markt entwickeln können.

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