Google, Facebook, Twitter u.a. – Segen oder Fluch?

Am 04.05.2012 findet der Tag der Technikwissenschaften der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zum Thema „Internet & Gesellschaft“ statt. Im Rahmen der Fachtagung wird Prof. Dr. Thomas Schildhauer  einen Vortrag zum Thema „Veränderung der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation durch das Internet“ halten. Im Anschluss findet die Verleihung des Technikwissenschaftlichen Preises der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt.

Die Fachtagung beschäftigt sich unter Anderem mit den Fragestellungen: Welche neuen Formen der Kommunikation und der Partizipation bringen digitale Soziale Netzwerke und Soziale Medien mit sich? Sind sie Spiegel oder Prägestempel der Gesellschaft? Können sie gar als Grundlage und Zukunft moderner Demokratien betrachtet werden? Stehen wir vor einer neuen welle der Demokratisierung, die vom Internet geprägt und getrieben wird? welches sind die Chancen und Gefahren des internet-basierten revolutionären Potentials (siehe z.B. die Rolle der sozialen Netzwerke im arabischen Frühling)? Gibt es eine Sehnsucht nach der digitalen Revolution?

Um Anmeldung wird gebeten

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Ein Gedanke zu “Fachtagung zu Internet & Gesellschaft

  1. Cristina

    Sehr interessant, diese Diskussion habe ich per Zufall gendfuen. Ich hattemit Frau Ayse Cindilkaya eine e4hnliche Diskussion, die ich (nach fcberheblich-belustigter Antwort von ihr ohne auf meine inhaltliche Kritik einzugehen) abbrach. Bin ich offenbar nicht der einzige.Leider konnte ich wegen einer Norovirus-Attacke nicht zur Tagung gehen, da he4tte ich gerne das eine oder andere in die Diskussion gebracht. Hier eine Stellungnahmevon mir: Vorbehalte und Ressentiments gegen Muslimen ein neuer Rassismus? Aus Datenschutzgrfcnden habe ich meine Anfrage an den AIB (Ausle4nder.- und Integrationsbeirat) in die dritte Person umformuliert:Der Ausle4nder.- und Integrationsbeirat der Stadt Erlangen organisiert zum 21.Me4rz 2010 eine Fachtagung zum Thema Vorbehalte und Ressentiments gegen Muslimen ein neuer Rassismus? . Diese Tagung wird geff6rdert und unterstfctzt vom Interkulturellen Rat und Bundesinnenministerium. Besetzt ist das Podium mit folgenden Fachreferenten:Prof. Heiner Bielefeldt (ehemalig Dt. Institut ffcr Menschenrechte, Lehrstuhl ffcr Menschenrechte und Menschenrechtspolitik Universite4t Erlangen) Prof. Wolfgang Benz (Direktor des Zentrum ffcr Antisemitismusforschung, Berlin) Dr. Sabine Schiffer (Institut ffcr Medienverantwortung). Dazu im Abendpodium Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime und Dr. Irene Runge aus Berlin.Dieses Vorhaben warf ffcr Frank Heinze, einen Stadtrat der Erlanger Linken, bei aller Unterstfctzung ffcr die Notwendigkeit der Tagung deutliche Fragezeichen auf. Er warb in einer Nachrich an den Beirat ffcr Verbesserungen bezfcglich Form und Inhalt der Tagung und sah einige Fachreferenten auch als durchaus problematisch an.“Durch die Besetzung des Podiums durch Meinungsvertreter, die fast durchweg die These der sogenannten Islamophobie und des vorgeblichen Rassismus in Bezug auf Muslime verbreiten, bekommt das Schiff dieser Tagung deutlich Schlagseite. Wo sind die Vertreter der Antithese? Ich vermisse z.B. den Zentralrat der Ex-Muslime, Vertreter se4kularer Muslime und ForscherInnen und PublizistInnen wie Necla Kelek, Seyran Ates, Hirsin Ali, Bassam Tibi und Mina Ahad. Nur aus These und Antithese erfolgt eine sinnvolle Synthese.”Nach bekannten Forschungsergebnissen (von Politikwissenschaftler Dr. Clemens Heini und dem Historiker Dr. Harry Waibel) war Prof. Karl Bosl, der Doktorvater und langje4hrige Mentor von Prof. Wolfgang Benz, bis in die letzten Kriegstage ein aktiver und fcberzeugter faschistischer Wissenschaftler. Prof. Karl Bosl war zudem zumindest in den 1960er Jahren in rechtsextremen Kreisen wie dem Witikobund aktiv. Prof. Benz verweigert sich bis heute Diskussionen fcber dieses Thema.Sehr kritisch mit der Arbeit von Prof. Benz setzt sich auch der Bielefelder Soziologe und Rasissmusforscher Prof. Gess auseinander. Fr. Dr. Sabine Schiffer wurde unle4ngst vom Amtsgericht Erlangen ein Strafbefehl von 6000€ fcberbracht, weil sie einem Polizisten rassistische Grfcnde wegen eines Schusswaffengebrauchs unterstellte. Frau Dr. Irene Runge war 17 Jahre Spitzel ( IM ) des Staatssicherheitsdienstes der DDR, sie zeigte u.a. mehrere Republikflfcchtlinge an, die daraufhin inhaftiert wurden.Frank Heinze schlug daraufhin vor, eine Vertreterin der “Frankfurter Initiative progressiver Frauen”, einem Zusammenschluss se4kularer Musliminnen zu dieser Veranstaltung einzuladen.“Ich finde es deswegen so interessant, weil das Projekt die Muslimas aus der Opferrolle (in die sie auch he4ufig durch wohlmeinende HelferInnen gedre4ngt werden) herausholt und sagt: Schaut her, wir sind auch da! Wenn wir es schaffen, schafft ihr es auch! Lf6st euch von eurem tradierten Rollenverste4ndnis, lernt, bildet euch und wenn ihr dumm angemacht werdet, wehrt euch! Schickt eure Kinder zur Schule und geht selber in Bildungswerke. Unterhaltet euch mit Frauen anderer Kulturen. Geht einer Erwerbste4tigkeit nach, verdient euer eigenes Geld. Organisiert euch gewerkschaftlich. Unterstfctzt nach Kre4ften eure Tf6chter und Sf6hne, die ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben ffchren wollen. Lasst euch das Paschatum mancher euer Me4nner und Sf6hne nicht le4nger gefallen.Das ist gelebter Feminismus, finde ich. So sollte es sein. Wenn der/die ImamIn das unterstfctzt und den Me4nnern dahingehend ins Gewissen redet, ist es gut. Wenn nicht, ist er/sie zumindest ffcr die Frauen nicht akzeptabel und sie sollten aktiv ihren Einfluss geltend machen, um eine religif6se Wende herbeizuffchren.” so Stadtrat Heinze in seinem Anschreiben.Eine Antwort des Beirates steht noch aus.

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