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Rasmus Kleis Nielsen: Die Macht der Plattformen und wie sich Verlage anpassen

Rasmus Kleis Nielsen wird am 16. Dezember 2019 im HAU 1 über die Macht von Plattformen sprechen. Bitte melden Sie sich unten auf der Seite für die Veranstaltung an.

 

Heute verfolgen mehr Menschen die Nachrichten über Plattformen wie Facebook und Google als über jede anderes Medium. Mehr Menschen informieren sich über kleinere Plattformen wie Twitter, nur noch die größten Verlage erreichen ihr Publikum. Die meisten Nachrichteninhalte werden nach wie vor von professionellen JournalistInnen produziert. Aber die Art und Weise, wie wir die Inhalte aufnehmen und verbreiten, verändert sich rapide. Aber wer entscheidet, was angezeigt wird und was nicht? Und wer profitiert von unserem Verhalten? All dies geht einher mit der zunehmenden Nutzung von Suchmaschinen und Social Media.

In diesem Vortrag wird Rasmus Kleis Nielsen die Geschichte der ersten zwanzig Jahre der Beziehungen zwischen Plattformen und Verlagen Revue passieren lassen, um die zugrunde liegenden Dynamiken zu identifizieren, die die Entwicklung unserer digitalen Gesellschaft geprägt haben und für die kommenden Jahre prägen werden. Seine zentrale These ist, dass nicht nur die Plattform-Technologien, sondern vor allem die Art und Weise, wie Verlage die großen Plattformen für ihre Zwecke genutzt haben, dazu beiträgt, dass sie selbst sowie wir zunehmend von zentralisierten Plattformen profitieren und abhängig sind.

 

Rasmus Kleis Nielsen: Die Macht der Plattformen und wie sich Verlage anpassen
16 Dezember 2019 | 19 Uhr | Einlass 18.30 Uhr
HAU Hebbel am Ufer (HAU 1) | Stresemannstraße 29 | 10963 Berlin

 

Rasmus Kleis Nielsen ist Direktor am Reuters Institut für Journalismus Studien, Professor für politische Kommunikation an der University of Oxford und Chefredakteur der International Journal of Press/Politics. In seiner Forschung beschäftigt er sich vor allem mit Nachrichtenmedienorganisationen und deren laufenden Transformationen, sich ändernden Formen der Nutzung digitaler Medien in politischen und nachrichtenbezogenen Kontexten, politischer Kommunikation und Kampagnen. Er ist an einer Vielzahl von vergleichenden Forschungsprojekten zur Zukunftsforschung von Nachrichten, dem sich wandelnden Feld des  Journalismus und dem Aufstieg der digitalen Medien beteiligt.

Agenda

18:30 Einlass 
19:00 – 19:15 Begrüßung und Einführung
19:15 – 20:00 Die Macht der Plattformen und wie sich Verlage anpassen
 Rasmus Kleis Nielsen
20:00 – 21:00 Moderiertes Gespräch und Fragen aus dem Publikum
21:00 – 22:00 Get-together

Es findet kein Nacheinlass statt.

Die Veranstaltung ist auf Englisch und wird simultan auf Deutsch übersetzt.

Um sich als PressevertreterIn akkreditieren zu lassen, richten Sie sich bitte an Florian Lüdtke.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und live gestreamt. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie Ihr Einverständnis zur Erstellung von Bild- und Videoaufnahmen Ihrer Person im Rahmen der Veranstaltung sowie zur Verwendung und Veröffentlichung solcher Aufnahmen zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung über die Veranstaltung.

 

Making sense of the digital society

Der derzeit rapide voranschreitende technologische Wandel ruft enorme Ungewissheiten hervor. Umfassende Erklärungen werden notwendig, um die Veränderungen besser verstehen und eine gemeinsame Zukunft gestalten zu können. Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) führen daher auch in diesem Jahr die 2017 ins Leben gerufene Redenreihe Making sense of the digital society fort. Ziel ist es, eine europäische Perspektive auf den gegenwärtigen Transformationsprozess unserer Zeit und dessen gesellschaftliche Auswirkungen zu entwickeln. Die erste Rednerin in diesem Jahr war die Soziologin Eva Illouz, gefolgt von Dirk Baecker und José van Dijck.

 

Registrierung

Anmeldung

Ticket-TypPlätze
Standard-Ticket


Veranstaltungsdatum

16. Dez 2019 | 18:30 – 22:00 ical | gcal

 

Ort

HAU Hebbel am Ufer (HAU 1),  Stresemannstraße 29,  10963 Berlin

Kontakt

Christian Grauvogel

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