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Eine verschachtelte Architektur aus Treppen und Torbögen leuchtet von Sandgelb über Blau bis Grün und symbolisiert die Hürden von KI-Unternehmer*innen und die Zukunft zur besseren Förderung.

Ideathon: Zwischen Ambitionen und bürokratischen Hürden

KI-Unternehmertum in Deutschland gestalten

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) lädt zum ersten Ideathon von unserem Forum. Zukunft unternehmen. ein. Gemeinsam mit KI-Gründer*innen und Expert*innen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft gehen wir der Frage nach, warum aus vielen KI-Ideen in Deutschland nur selten Unternehmen entstehen, die hier bleiben und wachsen. Wir decken auf, wo es hakt, und entwerfen Lösungen. Der Workshop findet auf Deutsch am HIIG statt.

 

Ideathon

Zwischen Ambitionen und bürokratischen Hürden – KI-Unternehmertum in Deutschland gestalten

 26.11.2026 • 14:00 – 21:00 Uhr
HIIG • Französische Str. 9, 10117 Berlin 

 

Deutschland hat innovative KI-Start-ups, neue Recheninfrastrukturen und zahlreiche Förderprogramme. Und trotzdem greifen die Bausteine noch nicht ineinander – zu selten wachsen daraus wettbewerbsfähige Unternehmen und wer es schafft, verlässt oft den Standort, sobald die nächste Wachstumsphase ansteht. Woran das liegt und was sich ändern muss, wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Wir sind überzeugt, dass es nicht reicht, an einzelnen Regeln zu schrauben. Im ersten Ideathon vom Forum. Zukunft unternehmen. laden wir Sie ein, grundsätzlicher zu fragen: Wie sähen Rahmenbedingungen aus, unter denen KI-Unternehmertum in Deutschland gelingt? Dafür bringen wir KI-Gründer*innen mit Menschen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch.

KI-Gründer*innen stoßen im Alltag auf sehr konkrete Probleme: Das Warten auf Genehmigungen und Bescheide, während der Markt weiterläuft. Das erste internationale Talent einstellen, wobei bürokratische Hürden den Prozess verlangsamen, sodass dringend benötigte Expertise zu lange fehlt. Der Staat als Ankerkunde, den das Vergaberecht kaum erreichbar macht. Der Zugang zu den Daten, ohne die ein KI-Produkt nicht besser wird – und nicht zuletzt auch die Förderung. Genau hier setzen wir an und decken Hürden auf, an denen es wirklich klemmt. Statt zu fragen, wie man sie überwindet, nehmen wir ein weißes Blatt und denken die Lösung vom Ziel her.

Die öffentliche Hand denken wir dabei mit: Sie gestaltet die Rahmenbedingungen und kann selbst zum Ort technologischer Neuerung werden. Unternehmerisches Denken und die Logik öffentlicher Strukturen zusammenzubringen, ist der Kern dieses Tages. Am Ende stehen geschärfte Problemfelder und konkrete Lösungsansätze – Impulse für die Debatte um KI-Souveränität in und aus Deutschland.

Teilnahme

Die Teilnahme erfolgt auf Einladung. Wenn Sie Interesse an der Veranstaltung haben und inhaltliche Anknüpfungspunkte sehen, melden Sie sich bitte bis zum 10. Oktober 2026 per E-Mail an Alica Repenning (alica.repenning@hiig.de).

Workshopmoderation 

Prof. Dr. Ali A. Gümüşay  (Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft / LMU München)

Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer  (Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft / Universität der Künste Berlin)

Dr. Alica Repenning (Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft)

Datum der Veranstaltung

26.11.2026 | 2.00 p.m. – 9.00 p.m. ical | gcal
 

Standort

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft,  Französische Straße 9,  10117 Berlin

Kontakt

Alica Repenning, Dr.

Senior Researcherin: Innovation, Unternehmertum und Gesellschaft

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