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SUMMARY:Eva Illouz: Capitalist subjectivity and the internet
DESCRIPTION:In ihrem Vortrag warf Eva Illouz einen genaueren Blick auf die 
 Dating-App Tinder. Im Hinblick darauf\, wie Menschen mit der App interagie
 ren\, befasste sie sich mit dem Begriff des skopischen Kapitalismus\, eine
 r Form der Ausbeutung des (weiblichen) Körpers\, die auf dem Blick basier
 t. Die Zirkulation von Bildern in Tinder-Apps schwingt mit der kulturellen
  Transformation des weiblichen Körpers in der Kulturindustrie im Laufe de
 s 20. Jahrhunderts mit. Die Vorlesung untersuchte die formalen Merkmale de
 r App - wie sie kulturelle Wege für sexuelle Begegnungen schaffen - und d
 ie realen Konsequenzen für die emotionale Welt der Nutzer. Generell\, was
  bedeutet es\, zu versuchen\, Emotionen durch die virtuelle Welt zu bilden
 ? Ändert das Liebe und Romantik und wirkt sich auf Emotionen im Allgemein
 en aus? Wie werden Menschen online emotional angesprochen? Ändert die dig
 itale Technologie die Art und Weise\, wie wir Beziehungen erleben?\n\n[pho
 tospace ids="57344\,57346\,57355\,57349\,57351\,57353\,57357"]\nEva Illouz
 : Capitalist subjectivity and the internet\n6. März 2019 | 19.00 Uhr | Ei
 nlass ab 18.30 Uhr\nHAU Hebbel am Ufer (HAU 1) | Stresemannstraße 29 | 
 10963 Berlin\n&nbsp\;\n\nEva Illouz ist Professorin für Soziologie an der
  Hebräischen Universität von Jerusalem und Studiendirektorin am Centre e
 uropéen de sociologie et de science politique\, CSE-EHESS in Paris. Sie f
 orscht und lehrt zu Emotionen\, Kapitalismus\, Kultur und Kommunikation. I
 hre Forschungen untersuchen kulturelle Aspekte der Schnittpunkte zwischen 
 Emotion und Kommunikation. \nAgenda\n\n\n\n18:30\n  Einlass\n\n\n19:00 
 – 19:15\n  Begrüßung und Einführung\n\n\n19:15 – 20:00\n  Capital
 ist subjectivity and the internet\n  Eva Illouz (Hebräische Universität
  Jerusalem)\n\n\n20:00 – 21:00\n  Moderiertes Gespräch und Fragen aus 
 dem Publikum\n\n\n\n21:00 – 22:00\n  Get-together\n\n\n\n&nbsp\;\n\nDie
  Veranstaltung ist auf Englisch und wird simultan auf Deutsch übersetzt.\
 n\nUm sich als PressevertreterIn akkreditieren zu lassen\, richten Sie sic
 h bitte an Florian Lüdtke.\n\nMit Ihrer Anmeldung erklären Sie Ihr Einve
 rständnis zur Erstellung von Bild- und Videoaufnahmen Ihrer Person im Rah
 men der Veranstaltung sowie zur Verwendung und Veröffentlichung solcher A
 ufnahmen zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung über die Veranstal
 tung.\n\nMaking sense of the digital society\nDas Alexander von Humboldt I
 nstitut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und die Bundeszentrale für 
 politische Bildung/bpb organisieren zum Thema „Making sense of the digit
 al society“ gemeinsam eine akademische Redenreihe. Der derzeit rapide v
 oranschreitende technologische Wandel ruft enorme Ungewissheiten hervor. U
 mfassende Erklärungen werden notwendig\, um die Veränderungen besser ver
 stehen und eine gemeinsame Zukunft gestalten zu können. Die Redenreihe ha
 t das Ziel eine kritische Perspektive auf den gegenwärtigen Transformatio
 nsprozess zu entwickeln und mit visionären DenkerInnen ins Gespräch übe
 r die digitale Gesellschaft zu kommen.\n\nDirk Baecker wird der nächste R
 edner der Reihe sein. Auf ihn folgen José van Dijck und Louise Amoore.
 \n\n&nbsp\;\nLeider ist die Veranstaltung bereits ausgebucht. Sie können 
 sich jedoch im untenstehenden Formular für die Warteliste eintragen. Lei
 der wird es für dieses Veranstaltung keinen Livestream und keine Aufzeich
 nung geben. Bitte entschuldigen Sie entstandene Unannehmlichkeiten.
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