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EDIT-A-THON: Intersektionales KI Toolkit

Was würdest du gerne an künstlicher Intelligenz (KI) und dem Einfluss von KI auf dein Leben besser verstehen? Was würdest Du gerne an KI ändern? Wie könnten alternative Perspektiven und Praktiken, beispielsweise aus dem Feminismus oder der Antirassismusarbeit, dazu beitragen, KI grundlegend neu zu gestalten?

Gemeinsam mit unseren Partner*innen von Motif, netzforma*, SUPERRR und dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) werden wir einen Nachmittag lang intersektionale Möglichkeiten für KI und ethische, gerechtere Technologien erforschen und vorstellen.

 

EDIT-A-THON
Intersectional AI Toolkit

01.09.2021 | 16.00 – 19.00 Uhr
Alexander von Humboldt Institute für Internet and Gesellschaft
Französische Straße 12, 10117 Berlin

 

Das intersektionale AI Toolkit ist ein Forschungsprojekt von Sarah Ciston, das sie im Rahmen ihres virtuellen Fellowships im AI & Society Lab des HIIG begonnen hat. Das Toolkit ist eine Zine-Sammlung und Code-Bibliothek für Künstler*innen, Aktivist*innen, Entwickler*innen – und Dich.

Im Rahmen des EDIT-A-THON wird eine Demoversion des Projekts vorgestellt. Teilnehmer*innen können das Toolkit selbst ausprobieren, bearbeiten und nach ihren Vorstellungen erweitern und anschließend gemeinsam diskutieren. Es sind keine akademischen oder technischen Vorkenntnisse erforderlich. Egal ob Du Künstler*in, Programmierer*in, Aktivist*in bist oder noch keine Berührungspunkte mit KI und/oder Intersektionalität hattest: Alle Perspektiven sind willkommen!

 

Beitragende:

  • Ariana Dongus – Medienwissenschaftlerin, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Johanna Hedva – Künstler*in, Schriftsteller’*in, Musiker*in und Astrolog*in
  • Karla Zavala und Adriaan Odendaal – internet teapot / SUPERRR’s The New New Fellows)
  • Nora Al-Badri – Conceptual media artist

 

Ziele des EDIT-A-THON:

  • Mit diesem Event wollen wir eine Reihe von Stimmen versammeln und uns darüber austauschen, wie intersektionale KI aussehen könnte.
  • Wir möchten neue Beiträge zum Toolkit in verschiedenen Formaten sammeln. Zum Beispiel in Form zusätzlicher Texte, neuer Bände, Fragen, Feedback, Kunst oder anderer Dokumentationsformen.
  • Gemeinsam möchten wir die Möglichkeiten und Herausforderungen des kollaborativen Workflows kennenlernen.

 

Du bist interessiert am EDIT-A-THON?

Wir freuen uns auf ein vielfältiges Publikum aus diversen Disziplinen, Interessen, Fähigkeiten sowie mit unterschiedlichen Wissen, Alter und Hintergründen.

Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Beschränkungen und begrenzten Ressourcen sind leider nur maximal 35 Plätze verfügbar. Aus diesem Grund haben wir entschieden, persönliche Einladungen zu verschicken damit Ihr so auch die Möglichkeit habt, Euer persönliches Interesse am Event über das Formular mit uns zu teilen.

Über dieses Formular könnt ihr euch bewerben.
Für weitere Informationen oder Fragen wendet Euch bitte an Daniela Dicks.

 

Über das Toolkit

Dieses Projekt, sowohl das Toolkit als auch der EDIT-A-THON, basieren auf der Idee, dass Code für alle zugänglich sein sollte. Hier soll Fürsorge und kollaborativer Ausgestaltung unserer Umwelt im Zentrum stehen, anstatt Machtungleichgewichte zu verfestigen. Das soll ermöglicht werden, indem wir auf Lehren aus der Intersektionalität aufbauen.

Natürlich ist dieses Toolkit nicht die erste oder einzige Ressource zu Intersektionalität oder KI. Es versammelt arber einige der bemerkenswerten Menschen, Ideen und Kräfte, die daran arbeiten, die grundlegenden Annahmen, die diesen Technologien zugrunde liegen, zu überdenken. In der Tradition der Zine-Ästhetik und -Politik der 90er Jahre feiert das Projekt diese Bemühungen, indem es sie mit anderen teilt. So werden Konzepte, Schöpfer*innen, Werkzeuge und Taktiken über Disziplinen und Gegenbewegungen hinweg miteinander verbunden – in der Hoffnung, weitere Gespräche und Zusammenarbeit anzuregen. Das Toolkit ist unvollkommen und unvollständig, zeigt raue Kanten und Bearbeitungsspuren. Das gründet in der Überzeugung, dass kein Text endgültig ist, jeder Code geforkt werden kann und alles mit Freund*innen besser ist.

 

Über die Organisator*innen

Dieser Edit-a-thon wird vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) im Rahmen des AI & Society Lab veranstaltet. Als Forschungsgruppe untersucht das Labor neue Formate und Perspektiven auf KI. Zudem fungiert es als interdisziplinärer Raum, der zwischen verschiedenen Interessengruppen in der Gesellschaft vermittelt, die mit KI interagieren. Die zentrale Forschungsagenda dreht sich um das Konzept der Public Interest AI.

MOTIF ist ein unabhängiger Think Tank, der an der Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft arbeitet. In Zeiten des rasanten technologischen Wandels berät er Organisationen und politische Entscheidungsträger*innen zu verantwortungsvoller Technologie. Zudem überetzt er komplexe Fragen des digitalen Zeitalters in praktikable Formate. Der Fokus von MOTIF liegt auf den Themen Künstliche Intelligenz, Mobilität und Innovation.

netzforma* e.V. ist ein Verein, der intersektionale feministische Ansätze im Bereich der Netzpolitik fordert und fördert. Er becshäftigt sich mit Themen wie Zugang und Teilhabe im Internet, Big Data, Datenschutz, Algorithmen und künstliche Intelligenz.

SUPERRR ist ein Labor und eine Community. Sie entwickeln Visionen und Projekte mit dem Ziel, eine gerechtere Zukunft zu schaffen. Sie forschen, bauen Netzwerke auf und gestalten Erzählungen. Superrr ist spielerisch, visionär und feministisch.

Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) untersucht den Medienwandel und die damit verbundenen Strukturverschiebungen in der öffentlichen Kommunikation. Es verbindet Grundlagenforschung und Forschung zum Wissenstransfer aus medienübergreifender, interdisziplinärer und unabhängiger wissenschaftlicher Perspektive.

 

Barrierefreiheit der Veranstaltung

Unsere Veranstaltungsräume sind für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich, und auf Anfrage können wir Teilnehmer*innen mit Mobilitätshilfen Unterstützung und reservierte Sitzplätze anbieten. Vor dem Institut gibt es einen Behindertenparkplatz. Wir empfehlen jedoch dringend, Fahrgemeinschaften zu bilden, einen Mitfahrdienst zu nutzen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Veranstaltungsort zu fahren. Aufgrund der Einschränkungen in Corona und der begrenzten Ressourcen können wir leider nur begrenzte Plätze  zur Verfügung stellen. Einlass erhalten nur Teilnehmer*innen, die (am Tag der Veranstaltung) getestet, geimpft oder genesen sind. Bitte füllt bei Eurer Anmeldung unser Formular aus, damit wir mehr über Eure Bedürfnisse in Bezug auf Barrierefreiheit erfahren können.

Veranstaltungsdatum

01.09.2021 | 16:00 – 19:00 ical | gcal
 

Ort

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft,  Französische Straße 9,  10117 Berlin

Kontakt

Daniela Dicks

Co-Leitung und Sprecherin: AI & Society Lab

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Unsere Veranstaltungsreihen

Redenreihe: Making sense of the digital society

Diese exklusive Vorlesungsreihe entwickelt eine europäische Perspektive zu den aktuellen Transformationsprozessen innerhalb unserer Gesellschaft.

Digitaler Salon

Einmal im Monat erörtern wir bei uns im Hause die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft. Deshalb laden wir ausgewählten Gästen dazu ein, in den Dialog mit dem Publikum zu treten.

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Unser Forschungsansatz

Das HIIG erforscht die Entwicklung des Internets aus einer gesellschaftlichen Perspektive mit dem Ziel, die damit einhergehende Digitalisierung aller Lebensbereiche besser zu verstehen.