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Digitaler Salon: In dubio pro Data

In dubio pro Data. Online-Daten sind für ErmittlerInnen heute wie Fingerabdrücke. Chatnachrichten und Daten in der Cloud helfen, VerbrecherInnen zu überführen. Wird nun alles sicherer oder versteckt sich hier Raum für neue Kriminalität?

 

Digitaler Salon – In dubio pro Data
31.07.2019 | 19.00 Uhr | HIIG | Französische Straße 9 | 10117 Berlin

 

Früher führte ein vergessener Zigarettenstummel ErmittlerInnen zum Ziel, heute sind es oft Chatverläufe, Handy-Metadaten, Emails und Social Media-Posts. Was bedeutet es, dass unsere Online-Daten von ErmittlerInnen wie Fingerabdrücke genutzt werden können? Inwieweit wird dadurch unsere individuelle Freiheit eingeschränkt? Leben wir dadurch sicherer oder eröffnet Daten-Forensik neuen Raum für Kriminalität? Digitale Strafverfolgung geht oft über nationale Grenzen hinweg. Welche bürokratischen und politischen Hürden stehen den ErmittlerInnen im Weg und welche internationalen Abkommen gibt es? Und ganz aktuell: Wie steht es um die anvisierte E-Evidence-Verordnung der EU – Segen oder Fluch?

 

Die Moderatorin Katja Weber (radioeins, Deutschlandfunk Nova) diskutiert u.a. mit:

Die Einführung in das Thema übernimmt Amadeus Peters, Fellow „Daten, Akteure, Infrastrukturen“ am HIIG.

 

Der Digitale Salon öffnet um 18:30 Uhr seine Türen. Ab 19:00 Uhr wird die Sendung live auf hiig.de übertragen. Dann heißt es mitmachen – vor Ort und per Twitter via #DigSal. Der Digitale Salon findet jeden letzten Mittwoch im Monat unter einer anderen Fragestellung statt. Aufzeichnungen vergangener Digitaler Salons und mehr Informationen finden Sie hier.

Für den Digitalen Salon ist keine Registrierung erforderlich.

 

Photo: I saw_that/Flickr CC BY-NC 2.0

Veranstaltungsdatum

31. Jul 2019 | 18:30 – 21:00 ical | gcal

 

Ort

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft,  Französische Straße 9,  10117 Berlin

Kontakt

Christian Grauvogel

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