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Digitaler Salon: Diskriminierung vorprogrammiert?

Um die geltenden Sicherheitsbestimmungen einhalten zu können, ist eine Anmeldung für die Veranstaltung zwingend notwendig. Hinweise dazu und das Anmeldeformular befinden sich weiter unten auf der Seite. 

Gesichtserkennungssoftware weist eine hohe Fehlerquote bei People of Color auf, und Sprachprogramme erkennen britisches oder amerikanisches Englisch besser als Englisch mit Akzent. Nach welchen Kriterien werden Kredite vergeben? Und wie entstehen algorithmische Vorurteile? Und wie können bestehende Machtstrukturen gebrochen werden, um sie nicht ins Digitale zu reproduzieren? Google hat sich zum Ziel gesetzt, rassistische Begriffe aus der Computersprache zu verbannen. Sie ersetzen “Blacklist” und “Whitelist” durch “Blocklist” und “Allowlist”. Welche Rolle spielt das Umfeld in dem wir leben und die Art wie wir miteinander sprechen und chatten? Ist uns bewusst, dass wir so bereits die Daten für die Programmierung der Algorithmen und Künstlichen Intelligenzen formen?

Digitaler Salon – Diskriminierung vorprogrammiert?
29.07.2020 | 19.00 Uhr | Einlass 18.30 Uhr

 

Hier mitdiskutieren

 

Die Moderatorin Katja Weber (radioeins, Deutschlandfunk Nova) diskutiert zum Thema Diskriminierung in digitalen Technologien und Netzwerken mit:

  • Shirin Riazy, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTW Berlin im Projekt “LADI – Learning Analytics und Diskriminierung”, das sich damit beschäftigt, wie Diskriminierung durch den Einsatz von algorithmischen Auswertungen begünstigt oder verhindert werden kann.
  • Christina Dinar, stellvertretende Direktorin des Centre for Human Internet and Human Rights, setzt sich in der politischen Bildungsarbeit gegen die Verbreitung von Hate Speech im Netz ein.
  • Francesca Schmidt, Referentin für Feministische Netzpolitik im Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie. Sie beschäftigt sich mit Fragen digitaler Gewalt, Überwachung und Kontrolle, Algorithmen, Künstliche Intelligenzen und deren sozionormativen Implikationen.

Katharina Mosene führt in das Thema ein. Sie ist assoziierte Forscherin und kümmert sich am Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI) um den Bereich Forschungs- und Veranstaltungskooperationen. In ihrer Freizeit ist sie Gründungsmitglied von netzforma* e.V. – Verein für feministische Netzpolitik.

Um 18.30 Uhr findet der Einlass vor Ort statt. Ab 19:00 Uhr wird die Sendung live auf hiig.de übertragen. Dann heißt es mitmachen –  per Twitter oder sli.do via #DigSal. Der Digitale Salon findet jeden letzten Mittwoch im Monat unter einer anderen Fragestellung statt. Aufzeichnungen vergangener Digitaler Salons und mehr Informationen finden Sie hier.

 

Hinweis: Um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können sind wir aufgrund der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung verpflichtet einen Anwesenheitsdokumentation zu erstellen, dazu werden über das Anmeldeformular der Website Kontaktdaten erhoben. Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. In den Räumen des Instituts ist außerhalb des eigenen Sitzplatzes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern für alle Besucher*innen. Besucher*innen sollen bei Erkältungssymptomen und Fieber die Veranstaltung nicht besuchen.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Veranstaltungsdatum

29. Jul 2020 | 19:00 – 20:00 ical | gcal

 

Ort

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft,  Französische Straße 9,  10117 Berlin

Kontakt

Natasha Vukajlovic

Studentische Mitarbeiterin: Veranstaltungen und Wissenstransfer

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