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City Making im digitalen Zeitalter

Städte, die sich als innovativ und zukunftsfähig präsentieren wollen, implementieren weltweit eine Vielzahl neuer Technologien, um das Stadtleben effizienter, komfortabler und nachhaltiger zu gestalten. Diese Entwicklung, die oft als „Smart City“ bezeichnet wird, hat das Potenzial, lokale Verwaltung zu verändern, da die Städte eine Vielzahl von Daten sammeln, um fundierter Entscheidungen zu treffen. Viele Städte arbeiten im Bestreben eine “smarte Stadt” zu werden auch mit privaten Unternehmen zusammen, in der Hoffnung, durch externe Expertise den Mangel an internem Fachwissen auszugleichen. Gleichzeitig verändern digitale Plattformen die Raumnutzung in der Stadt. Die Digitalisierung großer Teile der städtischen Infrastruktur wirft neue Fragen der Privatsphäre, der Datenverwaltung und des (digitalen) Designs auf, die bisher nicht Teil der Stadtplanung, der Architektur und der lokalen Verwaltung waren: Wie kann Technologie das Leben von Stadtbewohnern sinnvoll verbessern?Welche Verantwortung hat eine “Smart City” gegenüber ihren Bewohnern? Wer sind die “City Maker” des digitalen Zeitalters?

 

CITY MAKING IM DIGITALEN ZEITALTER
Donnerstag, 21. Februar 2019 | 19:00 – 20:30 Uhr | Einlass 18:30 Uhr
HIIG | Französische Straße 9 | 10117 Berlin

 

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Bitte melden Sie sich vorab über das untenstehende Anmeldeformular an.

 

Der Moderator Benjamin Knödler diskutiert u.a. mit:

Marleen Stikker, Mitbegründerin der WAAG Society, einem in Amsterdam ansässigen interdisziplinären, gemeinnützigen Medienlabor und Forschungsinstitut. In ihrer Arbeit zielt sie darauf ab, soziale Werte in den Mittelpunkt der Technologie zu stellen, indem sie offene, faire und integrative Innovationen schafft und fördert. Seit Anfang der 90er Jahre ist sie im Bereich Internet und digitaler Aktivismus tätig.

Beate Albert, seit 15 Jahren bei Berlin Partner tätig. Vor ihrer jetzigen Position als Leiterin der Smart City Unit war sie als Projektmanagerin in den Bereichen Standortmarketing, Auslandswirtschaftsförderung und Smart City Development tätig. Sie hat einen Universitätsabschluss der Humboldt-Universität in Übersetzungswissenschaft.

 

In das Programm führen Christian Grauvogel (HIIG) und Prof. Elizabeth Sikiaridi und Prof. Frans Vogelaar (Hybrid Space Lab) ein.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe digital macht stadt, diese zielt darauf ab die Lücke zwischen Daten- und Privatsphäreexperten sowie Urbanisten, Architekten, City Makern, Zivilgesellschaft und Verwaltung zu schließen. Es soll ein transdisziplinärer Dialog ermöglicht werden, der die laufenden Entwicklungen an der Schnittstelle von Städten und digitaler Technologie untersucht: Die Zukunft der urbanen Mobilität und des öffentlichen Raums, neue Formen der Raumnutzung in der digitalen Gesellschaft, Kreislaufwirtschaft, sowie resiliente und gesunde Städte.

Die Reihe “digital macht stadt” ist eine Kooperation zwischen dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und dem Hybrid Space Lab. Die Veranstaltung „City Making im digitalen Zeitalter“ wird von der Botschaft des Königreichs der Niederlande in Berlin unterstützt.

 

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Veranstaltungsdatum

21. Feb 2019 | 19:00 – 21:00 ical | gcal

 

Ort

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft,  Französische Straße 9,  10117 Berlin

Kontakt

Christian Grauvogel

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