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SUMMARY:Auftakt diskurs@dlf
DESCRIPTION:Am 08.02.2012 fand in den Institutsräumen des Alexander von Hu
 mboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG) der Launch der neue
 n Plattform diskurs@DLF des Deutschlandfunks statt. Eröffnet wurde die Ve
 ranstaltung durch die Gründungsdirektorin des HIIG\, Prof. Dr. Jeanette H
 ofmann und Dr. Willi Steul\, Intendant des Deutschlandradios. Nach einem k
 urzen Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schulz zur politischen Kommunik
 ation entstand eine spannende Diskussion mit Akteuren aus Wirtschaft\, Pol
 itik und Medien. Neben einem Livestream verfolgte ein Publikum von 80 Teil
 nehmer_innen die Debatte vor Ort in den Institutsräumen.\n\nMit seinem 50
 . Geburtstag stellt sich Deutschlandradio im Hinblick auf seine lange Trad
 ition als klassisches Medium mit dem Format diskurs@DLF sowohl den Fragen 
 nach dem Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt als auch der Frag
 e danach\, inwiefern Gesellschaft und Medien sich im digitalen Zeitalter e
 ntwickeln.\nFragen «auf die wir alle keine Richtige Antwort haben» fasst
 e es Dr. Willi Steul\, Intendant des Deutschlandradios gestern in seiner E
 röffnungsrede zusammen und verwies damit auf die Funktion des neuen Debat
 tenportals von Deutschlandfunk\, das in wöchentlich erscheinenden Essays 
 verschiedene Akteure der Szene zu Wort kommen lassen wird. Begleitet durch
  Reportagen soll so eine Plattform für eine offene Diskussion eben dieser
  Fragestellungen entstehen.\n\nFragestellungen\, die in den Interessensber
 eich des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (
 HIIG) mit seinem Leitbild\, ausgerichtet auf die Förderung eines Dialogs 
 zwischen Politik\, Medien\, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fallen. Im Hi
 nblick auf die Funktion des HIIG als Plattform für Akteure im Kontext ein
 er interdisziplinären Forschung\, die sich an gesellschaftlichen Herausfo
 rderungen und politischen Problematiken orientiert korrespondiert das Form
 at zudem mit den Leitlinien des Instituts.\n\nSo eröffnete die Gründungs
 direktorin des HIIG\, Prof. Dr. Jeanette Hofmann zusammen mit dem Deutschl
 andfunk mit einem Grußwort im Namen der Direktoren und Mitarbeiter die ge
 meinsame Auftaktveranstaltung des diskurs@DLF.\nIm Verlauf des Abends entw
 ickelte sich zwischen Jeanette Hofmann\, Joel Kaczmarek (Gründerszene) \,
  Bernd Schlömer (stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei) und St
 ephan Detjen (Chefredakteur des Deutschlandfunks) eine Diskussion Rund um 
 den Themenbereich «Demokratie und Internet». Innerhalb der Diskussion wu
 rden sowohl die Akteursfunktionen von Unternehmen\, Usern und deren Relati
 on zu politischen Entscheidungsträgern diskutiert\, als auch die neu ents
 tehenden Kommunikationsräume im Hinblick auf ihre demokratischen Funktion
 sweisen beleuchtet. Weiterhin spiegelte die Diskussion die Möglichkeiten 
 einer digitalen repräsentativen Demokratie\, den persönlichen Datenschut
 z sowie die Veränderung neuer Kommunikationsräume durch mobile Endgerät
 e und AGBs.\n\nNicht selten kam die Debatte dabei auf den Aspekt der verme
 intlichen Ermächtigung des Users und dem damit verbundenen Demokratisieru
 ngsversprechen zurück\, die zuvor bereits vom Gründungsdirektor des HIIG
 \, Prof. Dr. Wolfgang Schulz in seinem Impulsvortrag angesprochen wurden.\
 n\nDabei betonte Wolfgang Schulz\, dass keine Abkehr von einer traditionel
 len politischen Kommunikation zu konstatieren sei\, es sich vielmehr um ei
 ne Verschiebung handele. Innerhalb dieser seinen es vor allem junge Nutzer
 \, die sich neue\, eigene politische Öffentlichkeiten schafften\, die tra
 ditionellen Medien blieben dabei aber erhalten. Politische Mobilisierung w
 erde zwar durch die Erweiterung des Kommunikationsrepertoires gefördert\,
  dennoch führe dies nicht dazu\, dass die Gruppe der Akteure\, die mit po
 litischen Entscheidungsträgern interagieren sich verändere oder sich das
  bürgerliche Engagement erhöhe. Vielmehr blieben allgemeine gesellschaft
 liche Problematiken\, wie die des unterschiedlichen Bildungsgrads oder der
  sozialen Unterschiede bestehen.\n\nDementsprechend\, so Schulz\, gäbe es
  keinen Anlass anzunehmen\, dass bildungsbedingte Unterschiede durch das N
 etz geebnet würden. Was sich ändere sei das Auftreten einer neuen Akteur
 sgruppe\, die unter dem Label «Netzaktivisten» zusammengefasst werde. Di
 ese neue Elite mit einer wichtig zunehmen Teilöffentlichkeit werde vermeh
 rt von der Politik als Experten herangezogen.\nNeben der Diskussion um den
  medialen Charakter des Internets und seiner vermeintlichen Akteursfunktio
 n stand das Verhältnis von klassischen Medienmachern sowie die Stellung d
 er linearen\, alten Medien als «Relevanzagentur» zu eben diesen neuen Ex
 perten und Kommunikationsräumen zur Diskussion.\n\nDer Rote Faden des Abe
 nds blieb dabei die Frage nach der Qualität und der Beschaffenheit der er
 zeugten Öffentlichkeiten oder Teilöffentlichkeiten. Die Frage danach\, i
 n wieweit es sich bei diesen vermeintlich neuen Phänomenen im Bezug auf d
 ie Wechselwirkung zwischen Internet und Gesellschaft um klassische diskurs
 ive Probleme handelt war im Weiteren maßgebend für die Diskussion.
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LOCATION:Ehemalige Institutsräume des HIIG | Raum E27\, Bebelplatz 1\, Ber
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