{"id":78628,"date":"2021-08-26T11:52:30","date_gmt":"2021-08-26T09:52:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hiig.de\/?p=78628"},"modified":"2023-09-04T15:17:58","modified_gmt":"2023-09-04T13:17:58","slug":"open-access-but-not-for-free-resilient-financing-for-academic-publishing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-but-not-for-free-resilient-financing-for-academic-publishing\/","title":{"rendered":"Open Access, but not for free: Resilient financing for academic publishing"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Open access publishing does cost money too. But if the reader does not pay, who else is? Modes of community publishing and funding provide answers and hint towards a crucial set of values for academic exchange. Several research projects follow-up on this and work on practical solutions.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Open Access \u2013 und wer zahlt die Rechnung?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die urspr\u00fcngliche Idee von Open Access war es, einem System der Kapitalisierung von Wissen durch die Verlagsindustrie zu begegnen, welches sich in den 1990ern in einem Missverh\u00e4ltnis von steigenden Subskriptionsgeb\u00fchren bei gleichzeitig sinkenden Erwerbungsbudget niederschlug (vgl. \u201c<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Serials_crisis\">Serials crisis<\/a>\u201d). Diesen politischen Anspruch f\u00fchrt die Open-Access-Community dieser Tage und trotz manch <a href=\"https:\/\/scholarlykitchen.sspnet.org\/2021\/08\/04\/revisiting-the-tyranny-of-unintended-consequences-richard-poynder-on-open-access-and-the-open-access-movement\/\">unintendierter Nebenwirkung<\/a> fort, wenn sie die Notwendigkeit eines fairen und freien Publikationssystems hervorhebt. Denn es scheint, als ob die zunehmende Privatisierung und Kommerzialisierung wissenschaftlichen Publizierens zu einer Homogenisierung von Publikationskulturen f\u00fchrt \u2013 etwa wenn aus Gr\u00fcnden der Skalierbarkeit entsprechende Publikationsworkflows, Produktionsprozesse und Publikationssprachen standardisiert werden. (vgl. Adema &amp; Moore, 2021, S. 28). Hier braucht es Diversit\u00e4t und ein Wechselspiel von klein und gro\u00df, von lokal und global.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich kostet jede Form des Publizierens Geld, sofern sie nicht auf prek\u00e4ren Anstellungsverh\u00e4ltnissen oder unethischen Publikationspraktiken beruht (vgl. \u201c<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/d41586-019-03759-y\">Predatory publishing<\/a>\u201d). Im Globalen Norden scheinen sich autorenbezogene Geb\u00fchren (sog. \u201cArticle Processing Charges\u201d) als Norm zu etablieren (vgl. Eve et al., 2020), die zwar eine planbare Finanzierung erm\u00f6glichen, aber zu recht als unfair und r\u00fcckst\u00e4ndig gelten: Anstatt neue, kreative Wege der Publikationsf\u00f6rderung zu finden, wird das Geb\u00fchrenmodell der Subskription in eine Belastung f\u00fcr Autor*innen (bzw. ihre Einrichtungen) \u00fcbersetzt (zu den Gr\u00fcnden und Nachteilen vgl. Ganz et al., 2019). Und auch wenn in den Geistes- und Sozialwissenschaften nur ein Viertel der Zeitschriften auf APCs setzt (vgl. Crawford, 2019), so dominiert das Thema den Diskurs um Open-Access-Gesch\u00e4ftsmodelle.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Selbst ist die Wissenschaft!<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Dominanz des APC-Modells bringt insbesondere neue, geb\u00fchrenfreie Open-Access-Projekte in eine schwierige Situation. Speziell von der Wissenschaft gef\u00fchrte und von kommerziellen (Gro\u00df-)Verlagen unabh\u00e4ngige Zeitschriften (sog. \u201c<a href=\"https:\/\/blog.scholarled.org\/on-the-meaning-of-scholar-led\/\">Scholar-led<\/a>\u201d) kritisieren seit Jahren die unzureichende Finanzierung, fehlende F\u00f6rderstrategien und die Weigerung vieler Communities, endlich Verantwortung zu \u00fcbernehmen (vgl. scholar-led.network, 2021). Zugleich suchen diese unabh\u00e4ngigen Zeitschriften und dazugeh\u00f6rige Initiativen nach Finanzierungs- und Governancemodellen, die den politischen Anspruch der Open-Access-Bewegung aufgreift und weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Aspekte des wissenschaftsgef\u00fchrten Publizierens sind jedoch nicht nur wichtig f\u00fcr eine bibliodiverse Publikationslandschaft, sondern haben sich als Katalysator f\u00fcr kreative und experimentelle Formate zur Governance, Finanzierung und Technologien des Open-Access-Publizieren insgesamt erwiesen. Organisationen wie die <a href=\"https:\/\/www.openlibhums.org\/\">Open Library of Humanities<\/a> oder <a href=\"https:\/\/scipost.org\/\">SciPost<\/a>, Zusammenschl\u00fcsse wie das <a href=\"http:\/\/radicaloa.disruptivemedia.org.uk\/\">Radical Open Access Collective<\/a> oder Konsortien wie <a href=\"https:\/\/scholarled.org\/\">ScholarLed<\/a> bieten u.a. Gesch\u00e4ftsmodelle, Werkzeuge, Handb\u00fccher und Netzwerke, von denen unterschiedliche Akteur*innen des akademischen Publizierens profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Roadmap f\u00fcr eine robuste Finanzierung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Chance f\u00fcr das kreative Segment der Scholar-led-Publikationen sind gemeinschaftliche Finanzierungsmodelle, bei denen Akteur*innen aus der Literaturversorgung und Forschungsf\u00f6rderung im Verbund auftreten, um Zeitschriften- und Buchpakete zu finanzieren. Wie am Beispiel etablierter Bibliothekskonsortien deutlich wird bieten sie die <a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/open-access-es-ist-zeit-fuer-verleger-aus-der-forschung\/\">M\u00f6glichkeit \u00fcbertragbarer, skalierbarer und robuster Finanzierung<\/a> und scheinen in dieser Hinsicht geeignet, um bedarfsgerecht zu f\u00f6rdern. Zur gleichen Zeit bietet keine der vorhandenen Organisationen, Projekte oder Initiativen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten f\u00fcr wissenschaftsgef\u00fchrte Publikationsprojekte, die unmittelbar Open Access gestartet sind (vgl. Waidlein et al., 2021).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was w\u00e4ren aber nun die zentralen Schritte zur Umsetzung eines Unterst\u00fctzungsangebotes f\u00fcr wissenschaftsgef\u00fchrtes, unmittelbares Open Access? Wir k\u00f6nnen uns hier an den Vorarbeiten der Open-Access-Community orientieren, speziell zu Governance, Qualit\u00e4tssicherung und Marketing. Die eigentliche Umsetzungsphase m\u00fcsste mit einer Kartographierung des Segments an Publikationsprojekten in wissenschaftlicher Hand beginnen: diese \u00dcbersicht dient nicht nur der Samplebildung f\u00fcr anschlie\u00dfende Erhebungen, sondern erm\u00f6glicht es, relevante Einzelakteur*innen zu identifizieren und einzubinden. An die Markt\u00fcbersicht w\u00fcrde sich eine Kosten- und Bedarfserhebung anschlie\u00dfen: Was kostet wissenschaftsgef\u00fchrtes Publizieren \u00fcberhaupt und wo fehlt es an Mitteln? Auf dieser Erhebung aufbauend k\u00f6nnte ein Konzept entwickelt, getestet und implementiert werden, welches bedarfsgerecht zugeschnitten wurde und von der Community getragen bzw. verstetigt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrungen in \u00e4hnlichen Projektkontexten haben jedoch gezeigt (vgl. etwa Eve, 2020), dass F\u00f6rderung im Feld des Scholar-led-Publizierens kompliziert und herausfordernd ist. Einerseits kommunizieren Zeitschriften, F\u00f6rderer, Fachgesellschaften, Bibliotheken und Forschungseinrichtung bislang nicht in regelm\u00e4\u00dfiger und standardisierter Form, was vielfach zu einer kommunikativen Pattsituation f\u00fchrt. Hier k\u00f6nnten spezifische und interoperable Standards und Workflows als organisationaler Rahmen f\u00fcr die inter- und transdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit dieser Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen des Wissenschaftssystems helfen. Dar\u00fcber hinaus brauchen wir l\u00f6sungsorientierte, disziplin- und professions\u00fcbergreifende Forschung, die die einzelnen Umsetzungsphasen der Unterst\u00fctzungsstruktur begleitet und dabei mindestens drei Themenbereiche abdeckt:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Fachzust\u00e4ndigkeit: <\/em>Wer ist verantwortlich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung inter-\/transdisziplin\u00e4rer Publikationsprojekte?<\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00f6rderleitlinien\/-auftr\u00e4ge:<\/em> Wie k\u00f6nnen Publikationsbudgets angesprochen und F\u00f6rderauftr\u00e4ge adressiert werden?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Haushaltsrechtliche\/budget\u00e4re Vorgaben<\/em>: Unter welchen administrativen Bedingungen k\u00f6nnen Gelder von den jeweiligen Verantwortlichen ausgezahlt bzw. verbucht werden?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fcr einen transparenten Wertekanon<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eine bedarfsorientierte und langfristige Unterst\u00fctzungsstruktur ist f\u00fcr die Wissenschaftscommunities nur dann von Vorteil, wenn in den jeweiligen Projekten und Initiativen Vorannahmen des Publikationsdiskurses hinterfragt werden. Auch kann so eine m\u00f6gliche \u00dcbernahme der Unterst\u00fctzungsstruktur durch profitorientierte Akteur*innen und damit eine Rekommerzialisierung vermieden werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zentral f\u00fcr einen solchen Wertekanon ist zun\u00e4chst, dass nicht nur das Forschungsdesign integrativ auf die Bedarfe der Communities eingeht, sondern die Unterst\u00fctzungsstruktur als <em>Community-Projekt <\/em>aufgestellt ist. Adema und Moore (2018, S. 3) zeigen anhand der Arbeitsweise des Radical Open Access Collective wie ein neues Modell der gemeinsinnorientierten Zusammenarbeit aussehen kann: einerseits mit horizontalen Allianzen zwischen kleinen\/lokalen Publikationsprojekten eines bestimmten Sektors (z.B. Scholar-led-Zeitschriften); andererseits durch den Aufbau vertikaler Kollaborationen zwischen Akteur*innen aus unterschiedlichen Teilbereichen des Open-Access-\u00d6kosystems.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man diesen kooperativen Gedanken weiterdenkt, sind es nicht unbedingt Wettbewerbs- und Profitdenken, die neue Entwicklungen im Feld des Scholar-led-Publizierens vorantreiben. Vielmehr erm\u00f6glicht eine Ethik der gegenseitigen Verl\u00e4sslichkeit (\u201cmutual reliance\u201d), dass robuste und langfristige Prozesse der \u201ccommunity governance\u201d etabliert werden (vgl. Adema &amp; Moore, 2021, S. 40). Dabei muss in den Debatten \u00fcber oft wenig wirksame Beschw\u00f6rungen von Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit hinausgegangen werden und stattdessen ein durchdachtes <a href=\"https:\/\/commonplace.knowledgefutures.org\/pub\/y0xy565k\/release\/2\">Set an Werten<\/a> entwickelt werden. Im Ergebnis w\u00e4re damit eine Suche nach dem Gemeinsamen und Gemeinschaftlichen von Open Access angesto\u00dfen (vgl. Moore, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich hat die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt, dass neue Projekte und Initiativen im Feld des Scholar-led-Publizierens sich zu voller <em>Transparenz<\/em> und einem Konzept der <em>Nachnutzbarkeit<\/em> ihrer Ergebnisse verpflichten sollten. Transparentes Forschen und Entwickeln meint dabei nicht nur, fortlaufend \u00fcber das jeweilige Vorgehen zu informieren, sondern es durch die Einbindung entsprechender Akteur*innen aus der Community in die jeweiligen Arbeitsabl\u00e4ufe strukturell in den Projektzusammenh\u00e4ngen zu verankern. Dies setzt sich fort in einem belastbaren Konzept der Nachnutzung, welches schon in der Planungsphase die Anschlussf\u00e4higkeit etwaiger Ergebnisse mitdenkt: Risikovermeidung, Praktikabilit\u00e4t und Qualit\u00e4tssicherung k\u00f6nnen als Standards f\u00fcr dieses Nachnutzungskonzept definiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausblick &amp; Projekte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Deutschland gibt es gegenw\u00e4rtig mehrere Projekte, die zu einer robusten, wissenschaftsgef\u00fchrten Publikationskultur beitragen. Im Rahmen der j\u00fcngsten \u201c<a href=\"https:\/\/www.bildung-forschung.digital\/de\/projektstart-20-ideen-fuer-die-transformation-zu-open-access-3660.html\">Richtlinie zur F\u00f6rderung von Projekten zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access<\/a>\u201d des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung wurde beispielsweise eine <em>landscape study<\/em> bewilligt, die Performance, Effizienz und Funktionsweise von Diamond-OA-Journalen auch unter Scholar-led-Gesichtspunkten untersucht (<a href=\"https:\/\/open-access.net\/community\/projekte\/codria\">CODRIA<\/a>). Daneben erarbeiten und implementieren zwei weitere Projekte (<a href=\"https:\/\/open-access.net\/community\/projekte\/koala\">KOALA<\/a>, <a href=\"https:\/\/open-access.net\/community\/projekte\/scholarledplus\">Scholar-led Plus<\/a>) gemeinschaftliche Finanzierungs- und F\u00f6rderstrukturen f\u00fcr freies, geb\u00fchrenfreies Open Access. Das Segment im Sinne einer vielfach geforderten Bibliodiversit\u00e4t erg\u00e4nzen beispielhaft zwei Projekte zu qualit\u00e4tsgesicherten, wissenschaftlichen Blogs als <a href=\"https:\/\/gepris.dfg.de\/gepris\/projekt\/407446657\">Infrastruktur f\u00fcr wissenschaftliche Publikationen<\/a> und <a href=\"https:\/\/open-access.net\/community\/projekte\/ozor\">Beschleuniger der Open-Access-Transformation<\/a> (OZOR).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Open Access meint heutzutage nicht mehr einfach, Zugang zu wissenschaftlicher Literatur zu erm\u00f6glichen \u2013 das scheint auf unterschiedlichen, z. T. illegalen Wegen m\u00f6glich. Vielmehr gelte es, die \u201c<a href=\"http:\/\/bjoern.brembs.net\/2019\/10\/scholarship-has-bigger-fish-to-fry-than-access\/\">RAF crisis<\/a>\u201d zu \u00fcberwinden: \u2018Reliability\u2019, \u2018Affordability\u2019, \u2018Functionality\u2019 von Open Access muss sichergestellt werden. Zumindest der Forderung nach Bezahlbarkeit k\u00f6nnen wir f\u00fcr das bislang vernachl\u00e4ssigte Segment des wissenschaftsgef\u00fchrten, geb\u00fchrenfreien Open Access mit einem robusten Modell der gemeinschaftlichen Finanzierung nachkommen. Packen wir es an!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Literatur<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Adema, J., &amp; Moore, S. A. (2021). Scaling Small; Or How to Envision New Relationalities for Knowledge Production. <em>Westminster Papers in Communication and Culture, 16<\/em>(1), 27-45. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.16997\/wpcc.918\">https:\/\/doi.org\/10.16997\/wpcc.918<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Adema, J. &amp; Moore, S. A. (2018). Collectivity and collaboration: imagining new forms of communality to create resilience in scholar-led publishing. <em>Insights 31<\/em>(3), 1-11. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1629\/uksg.399\">https:\/\/doi.org\/10.1629\/uksg.399<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Crawford, W. (2019): <em>Gold Open Access 2013\u20132018: Articles in Journals (GOA4)<\/em>. Cites &amp; Insights Books. <a href=\"https:\/\/waltcrawford.name\/goa4.pdf\">https:\/\/waltcrawford.name\/goa4.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eve, M. P., Vega, P. C., &amp; Edwards, C. (2020). Lessons From the Open Library of Humanities. <em>LIBER Quarterly: The Journal of the Association of European Research Libraries, 30<\/em>(1), 1-18. <a href=\"https:\/\/liberquarterly.eu\/article\/view\/10742\">https:\/\/liberquarterly.eu\/article\/view\/10742<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Fokusgruppe scholar-led.network (2021). <em>Das scholar-led.network-Manifest<\/em>. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4925784\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4925784<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ganz, K., Wrzesinski, M., &amp; Rauchecker, M. (2019). Nachhaltige Qualit\u00e4tssicherung und Finanzierung von non-APC, scholar-led Open-Access-Journalen. <em>LIBREAS. Library Ideas, 36<\/em>. <a href=\"https:\/\/libreas.eu\/ausgabe36\/ganz\/\">https:\/\/libreas.eu\/ausgabe36\/ganz\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Moore, S., (Ed.). (2018). <em>The Commons and Care<\/em>. Rope Press. <a href=\"https:\/\/www.carmah.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/the-commons-and-care.pdf-2.pdf\">https:\/\/www.carmah.berlin\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/the-commons-and-care.pdf-2.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Waidlein, N., Wrzesinski, M., Dubois, F., &amp; Katzenbach, C. (2021). Working with budget and funding options to make open access journals sustainable. <em>HIIG Discussion Paper Series 2\/2021<\/em>, 1-33. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4558790\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4558790<\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fopen-access-but-not-for-free-resilient-financing-for-academic-publishing%2F\" title=\"Share on LinkedIn\" aria-label=\"Share on LinkedIn\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Open%20Access%2C%20but%20not%20for%20free%3A%20Resilient%20financing%20for%20academic%20publishing https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fopen-access-but-not-for-free-resilient-financing-for-academic-publishing%2F  via @hiigberlin.bsky.social\" title=\"Share on Bluesky\" aria-label=\"Share on Bluesky\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button mailto shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fopen-access-but-not-for-free-resilient-financing-for-academic-publishing%2F&subject=Open%20Access%2C%20but%20not%20for%20free%3A%20Resilient%20financing%20for%20academic%20publishing\" title=\"Send by email\" aria-label=\"Send by email\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 0.8t0.9 2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Open access publishing does cost money too. 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