{"id":57681,"date":"2019-03-19T14:50:36","date_gmt":"2019-03-19T13:50:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hiig.de\/?p=57681"},"modified":"2023-03-28T15:24:45","modified_gmt":"2023-03-28T13:24:45","slug":"broaden-our-horizons-digitalisation-in-the-sme-sector","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/broaden-our-horizons-digitalisation-in-the-sme-sector\/","title":{"rendered":"Broaden our horizons: Digitalisation in the SME sector"},"content":{"rendered":"<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Since 2016, the HIIG has been actively supporting German small and medium-sized enterprises within the context of a BMWi-funded project to better assess and master the opportunities and challenges of digitalisation. In this blogpost <\/span><\/i><b><i>Philip Meier<\/i><\/b><i><span style=\"font-weight: 400;\"> and <\/span><\/i><b><i>Nicolas Friederici<\/i><\/b><i><span style=\"font-weight: 400;\"> take a look back at three years of \u201e<\/span><\/i><a href=\"https:\/\/gemeinsam-digital.de\/\"><i><span style=\"font-weight: 400;\">_Gemeinsam digital<\/span><\/i><\/a><i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c and describe how within the project digital solutions that have already been implemented in companies are presented, how SMEs are brought together with start-ups and in which specific projects SME leaders are supported in digitalisation challenges.<\/span><\/i><\/p>\n<p><strong><em>The following article is currently only available in German.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im April endet die initiale Laufzeit unseres durch das <\/span><a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Navigation\/DE\/Home\/home.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> (BMWi) gef\u00f6rderten Projekts \u201e<\/span><a href=\"https:\/\/gemeinsam-digital.de\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">_Gemeinsam digital<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c &#8211; Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Berlin. Neben dem HIIG arbeiten die <\/span><a href=\"https:\/\/www.uni-potsdam.de\/en\/ime.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">Universit\u00e4t Potsdam<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, das <\/span><a href=\"https:\/\/hpi.de\/en\/school-of-design-thinking.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">Hasso Plattner Institut<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, die <\/span><a href=\"https:\/\/drei-i-m.de\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Technische Hochschule Brandenburg<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> sowie der <\/span><a href=\"https:\/\/www.bvmw.de\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Bundesverband mittelst\u00e4ndischer Wirtschaft<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> (BVMW) daran, mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in und um Berlin bei unterschiedlichsten Herausforderungen im Kontext der Digitalisierung zu unterst\u00fctzen. Dank dieser diversen Kompetenzen im Konsortium sind wir in der Lage, unseren Partnerunternehmen ein breites Portfolio an Dienstleistungen anzubieten. W\u00e4hrend das HPI beispielsweise umfangreiche Weiterbildungsformate z.B. zu Design Thinking anbietet, kommt der BVMW als Konsortialf\u00fchrer der Projektkoordination, Wissensverbreitung und Vernetzung nach. In einer k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten <\/span><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/_gemeinsam-digital-wird-bis-2021-verlaengert\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Pressemitteilung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> konnten wir mit Freude verk\u00fcnden, dass wir unser Angebot 2019-2021 fortsetzen und ausweiten werden.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Aktionsradius des HIIG bei \u201c_Gemeinsam digital\u201d<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Bisher fielen drei Aufgabenbereiche in den Aktionsradius des HIIG: Kurzfilme, Unternehmerdelegationen und Schnelll\u00e4uferprojekte mit Mittelst\u00e4ndlern. Mit den Kurzfilmen haben wir spannende und inspirierende Digitalisierungsprojekte und -initiativen aus dem Mittelstand dargestellt und verbreitet. Hierzu haben wir insgesamt elf einfach verst\u00e4ndliche Kurzfilme gedreht, in denen wir erfolgreiche Digitalisierungsinitiativen verschiedener Unternehmen darstellen, um andere Unternehmer mit den erstellten L\u00f6sungen f\u00fcr eigene Projekte zu inspirieren. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist die Firma nextbike aus Berlin. Im Video erkl\u00e4ren Mareike und Johannes, wie eine aktive Nutzung digitaler M\u00f6glichkeiten das Gesch\u00e4ft des Fahrradverleihs ver\u00e4ndert und nextbike so attraktiver f\u00fcr ihre KundInnen macht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><div class=\"lyte-wrapper\" style=\"width:420px;max-width:100%;margin:5px auto;\"><div class=\"lyMe\" id=\"WYL_rypQRhs---w\"><div id=\"lyte_rypQRhs---w\" data-src=\"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/plugins\/wp-youtube-lyte\/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FrypQRhs---w%2Fhqdefault.jpg\" class=\"pL\"><div class=\"tC\"><div class=\"tT\"><\/div><\/div><div class=\"play\"><\/div><div class=\"ctrl\"><div class=\"Lctrl\"><\/div><div class=\"Rctrl\"><\/div><\/div><\/div><noscript><a href=\"https:\/\/youtu.be\/rypQRhs---w\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/plugins\/wp-youtube-lyte\/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FrypQRhs---w%2F0.jpg\" alt=\"YouTube video thumbnail\" width=\"420\" height=\"216\" \/><br \/>Watch this video on YouTube<\/a><\/noscript><\/div><\/div><div class=\"lL\" style=\"max-width:100%;width:420px;margin:5px auto;\"><\/div><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00dcber den \u201e_Gemeinsam digital\u201c <\/span><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCNGlLJa4tWZhH1ASAcUpSAw\"><span style=\"font-weight: 400;\">Youtube-Kanal<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> konnten wir mit den Videos bereits viele UnternehmerInnen unterschiedlicher Branchen und Industrien inspirieren und f\u00fcr einige der Chancen der Digitalisierung sensibilisieren. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im zweiten Aufgabenbereich bringen wir Mittelst\u00e4ndler mit Startups zusammen und schaffen einen Raum f\u00fcr intensiven Austausch und gegenseitiges Lernen. Hierf\u00fcr organisierten wir insgesamt f\u00fcnf Unternehmensdelegationen, in deren Rahmen wir mit den Unternehmensvertretern z.B. Startups aus den Bereichen KI und Personal oder das Motion Lab Berlin besucht haben. F\u00fcr die Organisation und Durchf\u00fchrung der Delegationen haben wir mit der <\/span><a href=\"https:\/\/hpi-academy.de\/en.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">HPI Academy<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, dem <\/span><a href=\"https:\/\/www.fablab.berlin\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">FabLab Berlin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> und <\/span><a href=\"https:\/\/sirius-minds.com\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Sirius Minds<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> zusammengearbeitet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir haben gelernt, dass es besonders f\u00fcr kleine Mittelst\u00e4ndler sehr aufschlussreich sein kann, in einen direkten Austausch mit Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern zu treten und Einblicke in die agilen Arbeitsweisen der jungen Unternehmen zu bekommen. Die Herausforderung bleibt die Anwendung des Wissens auf die eigenen Aktivit\u00e4ten und die Implementierung relevanter Ans\u00e4tze und Konzepte in das t\u00e4gliche Arbeiten im Mittelstand. Um den beidseitigen Erfolg aus der <\/span><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Kooperationen_Startups_Mittelstand_small.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Interaktion zwischen Mittelstand und Startups<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> langfristig positiv und systematisch zu unterst\u00fctzen, entwickeln wir in der HIIG <\/span><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/research\/innovation-and-entrepreneurship\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Forschungsgruppe Innovationen und Entrepreneurship<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> aktuell neue Workshopformate, die ab 2019 durchgef\u00fchrt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im dritten Aufgabenbereich f\u00fchren wir mit neun Mittelst\u00e4ndlern aus Berlin sogenannte Schnelll\u00e4uferprojekte durch, deren Ergebnisse wir demn\u00e4chst online als kurze Fallstudien ver\u00f6ffentlichen. Um einen ersten \u00dcberblick zu schaffen, gehen wir hier exemplarisch auf drei Fallstudien detaillierter ein und stellen die Projekte, Problemstellungen, unser Vorgehen und was wir und unsere Partnerunternehmen gelernt haben, vor.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Exemplarische Fallstudien<\/h3>\n<ol>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/gemeinsam-digital.de\/portfolio\/optimierung-der-fahrtenplanung-durch-innovatives-flottenmanagement\/\">Innovatives Flottenmanagement<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein kleines Transportunternehmen, das sich auf die Zusammenarbeit mit spanischen Reiseveranstaltern f\u00fcr Services wie Flughafentransfers und Stadtrundfahrten in Berlin spezialisiert hat, stand vor der Herausforderung, dass der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Unternehmens viel Zeit f\u00fcr die manuelle Rechnungserstellung und Fahrtenzuordnung aufwenden musste. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nach einer gemeinsamen Problemanalyse haben wir den Rechnungserstellungsprozess und die mangelnde Nachverfolgbarkeit geleisteter Fahrten als relevanteste Handlungsfelder identifiziert. Wir konnten dem Unternehmen jeweils L\u00f6sungsoptionen aufzeigen, haben Kriterien f\u00fcr die Bewertung einzelner Anbieter entwickelt und gemeinsam eine Roadmap definiert. Kurz nach unserem konzeptionellen Termin haben wir von dem Unternehmen erfahren, dass ein erfolgreicher Pilot mit einem der identifizierten Anbieter der Trackinghardware und -software durchgef\u00fchrt und die L\u00f6sung \u00fcber die gesamte Flotte ausgerollt wird.<\/span><\/p>\n<blockquote><p><i><span style=\"font-weight: 400;\">&#8220;Digitalisierung bedeutet f\u00fcr Transtour Berlin weniger B\u00fcroarbeit, weniger individuelle Fehler und mehr Freizeit. Dadurch ist es auch m\u00f6glich, spezifische Ressourcen f\u00fcr die Kundenakquise freizumachen und gezielter auf die Kunden zuzugehen.&#8221;<br \/>\n<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013&nbsp;<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Jos\u00e9 Yohany P\u00e9rez Valor, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<ol start=\"2\">\n<li><b>Urbaner Wassersport<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mit dem neugegr\u00fcndeten Unternehmen \u201cHikanoe\u201d m\u00f6chte Norman Siehl seine Leidenschaft f\u00fcrs Wandern und Wassersport zusammenbringen und hat hierf\u00fcr sogenannte Rucksackboote entwickelt. Wie der Name vermuten l\u00e4sst, handelt es sich um aufblasbare Schlauchboote, die nach dem Herauslassen der Luft im mitgelieferten Rucksack verstaut und transportiert werden k\u00f6nnen. Mit einem entwickelten Produkt und einer organisierten Lieferkette war f\u00fcr Norman allerdings noch die Frage offen, welche passenden KundInnengruppen es gibt und welche digitale Marketingstrategie damit einhergeht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nachdem wir zusammen mit Norman die Gesch\u00e4ftsidee und m\u00f6gliche Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr die Rucksackboote skizziert hatten, mussten die getroffenen Annahmen am Markt validiert werden. Hierzu haben wir gemeinsam potenzielle KundInnengruppen definiert, Repr\u00e4sentantInnen dieser Gruppen kontaktiert und mittels zuvor definiertem Fragebogen Daten zu den Reaktionen auf die Rucksackboote erhoben. Mit den aufbereiteten Interview-Ergebnissen konnten wir in einem halbt\u00e4gigen Workshop die Kundengruppen f\u00fcr eine erste Produktvalidierung und initiale Marketingaktivit\u00e4ten erfolgreich eingrenzen und konkrete n\u00e4chste Schritte definieren. Momentan f\u00fchrt Norman seine ersten gef\u00fchrten Rucksackboot-Touren durch, um noch mehr direktes KundInnen-Feedback zu erhalten und so das Produkt, sein Gesch\u00e4ftsmodell und seine digitalen Marketingaktivit\u00e4ten weiter zu optimieren.<\/span><\/p>\n<blockquote><p><i><span style=\"font-weight: 400;\">&#8220;Es hilft nicht ein super Produkt zu haben, wenn die Kunden es nicht nachfragen. Die richtigen Tools helfen mir dabei sicherzustellen, dass ich mein Angebot nicht am Kunden vorbei entwickle.&#8221;<br \/>\n<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013&nbsp;<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Norman Siehl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><b>Der digitale Baumarkt<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein sehr erfolgreicher Entwickler von B2B Software zum Innovationsmanagement innerhalb gro\u00dfer Unternehmen hat sich bei uns mit der Idee f\u00fcr einen digitalen Software-Marktplatz f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen gemeldet. Zur Umsetzung der Idee kann das Unternehmen auf einen breiten Katalog intern entwickelter Softwarebausteine zur\u00fcckgreifen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als wir die Idee diskutierten und bereits gef\u00fchrte Gespr\u00e4che mit potenziellen AnbieterInnen und potenziellen Kunden auf einem online Marktplatz auswerteten, wurde schnell klar, dass die Idee \u00fcber gro\u00dfes Potenzial verf\u00fcgt. Au\u00dferdem stellte sich heraus, dass dem Unternehmen am meisten damit geholfen w\u00e4re, auf Basis der Idee ein konkretes Plattform-Gesch\u00e4ftsmodell zu entwickeln, mit dem wiederum weitere Marktforschung durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnte. Im Vorfeld zum angesetzten Plattform-Workshop wurden zwei Schritte durchgef\u00fchrt. Zun\u00e4chst wurden drei unstrukturierte ExpertInneninterviews mit Personen gef\u00fchrt, die bereits erfolgreich ein \u00e4hnliches Gesch\u00e4ft aufgebaut hatten, und die Erkenntnisse wurden dokumentiert und aufbereitet. Zweitens wurde das Platform Design Toolkit als praktikables Tool identifiziert, um das herum ein Workshop organisiert wurde. In einem eint\u00e4gigen Workshop mit den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern und zwei IT-Entwicklern wurde die Idee zum Marktplatz konkretisiert und mit den Vorlagen des Toolkits dargestellt. Besonders die intensive Arbeit an potenziellen Anspruchsgruppen und einzelnen Transaktionen hat wertvolle Erkenntnisse zutage gebracht. Aufbauend auf dem entwickelten Modell wurde ein Software-Prototyp entwickelt, der sp\u00e4ter von m\u00f6glichen Anbietern und Kunden als positiv bewertet wurde.<\/span><\/p>\n<blockquote><p><i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eDigitalisierung bietet eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr alle Unternehmen: In dem Transformationsprozess stellt sich die Frage, wie wir in einer digitalen Arbeitswelt zuk\u00fcnftig (miteinander) arbeiten m\u00f6chten. Die Unternehmen, die MitarbeiterInnen einbinden und ihnen Tools, Methoden und Mindsets zum agilen, selbstbestimmten Arbeiten vermitteln, diese Unternehmen werden die erfolgreichen Player von morgen sein.\u201c<br \/>\n<\/span><\/i>\u2013&nbsp;<span style=\"font-weight: 400;\">David P. Heberling, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die drei zentralen Problemstellungen<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In der Arbeit mit den neun Unternehmen, die sich jeweils mit sehr konkreten Problemstellungen im Projekt beworben haben, sind wir drei Problemstellungen immer wieder begegnet und haben sie als Motivation f\u00fcr unsere zuk\u00fcnftigen Projekte mit Mittelst\u00e4ndlern festgehalten.<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Es besteht dringender Handlungsbedarf bei den Digitalisierungs-Basics<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In einem Gro\u00dfteil der Projekte wurden wir mit Problemstellungen konfrontiert, die h\u00e4ufig als grundlegende Voraussetzungen daf\u00fcr angesehen werden k\u00f6nnen, dass heranwachsende Generationen \u00fcberhaupt noch als potenzielle Kunden oder Mitarbeiter erreicht werden. Diese Projektanfragen reichen vom Aufbau eines ersten Onlineshops \u00fcber die Integration von ERP- mit Kassen-Systemen zur digitalen Lohnbuchhaltung. Es ist positiv zu bewerten, dass kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen sich vermehrt mit diesen Themen auseinandersetzen. Die Gefahr, dass volle Auftragsb\u00fccher ein Gef\u00fchl der Sicherheit suggerieren und grundlegende Digitalisierungsprojekte eine geringe Priorisierung erfahren, bleibt jedoch weiterhin bestehen. <\/span><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><b>Kleine Schritte in die richtige Richtung sind unverzichtbar und helfen kurz- und mittelfristig<br \/>\n<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die genannten Projekte zur Auseinandersetzung mit dem grundlegenden Handlungsbedarf sind essentiell und es gibt hier bereits viele positive Beispiele von Unternehmen, die erfolgreich die Chancen der Digitalisierung f\u00fcr sich nutzen. Kurzfristig k\u00f6nnen ein neuer Onlineshop oder eine papierlose Administration zur Gewinnung neuer Kunden beitragen oder die Effizienz interner Prozesse steigern. Dar\u00fcber hinaus dienen erfolgreich durchgef\u00fchrte Digitalisierungsprojekte f\u00fcr das eigene Unternehmen und dar\u00fcber hinaus als Wegweiser f\u00fcr eine langfristige, strategische Ausrichtung von Mittelst\u00e4ndlern.<\/span><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><b>Die Gesch\u00e4ftsmodelle von Mittelst\u00e4ndlern m\u00fcssen ganzheitlicher auf die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung abgestimmt werden, um langfristigen Erfolg zu bewahren<br \/>\n<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Zus\u00e4tzlich <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">zu der Digitalisierung von Angeboten und Prozessen \u2013den kleinen Schritten \u2013 m\u00fcssen Unternehmen sich in einer global vernetzten Gesch\u00e4ftswelt mit den Einfl\u00fcssen auseinandersetzen, die der digitale Wandel auf ihr Gesch\u00e4ft im Allgemeinen haben kann. Hierzu z\u00e4hlen z.B. <\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">die strategische Auseinandersetzung mit der Fragestellung, ob das eigene Gesch\u00e4ftsmodell in f\u00fcnf Jahren (oder in einem Jahr) noch tragf\u00e4hig ist, zB im Kontext <\/span><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/project\/task-force-europaeische-plattformoekonomie\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">fortschreitender Plattformisierung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">wie die eigenen MitarbeiterInnen in einem sich \u00e4ndernden Anforderungsumfeld mitgenommen werden k\u00f6nnen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">das Erschlie\u00dfen neuer Wissens- und Innovationsquellen, z.B. \u00fcber die Zusammenarbeit mit Startups.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Rahmen der <\/span><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/_gemeinsam-digital-wird-bis-2021-verlaengert\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Projektverl\u00e4ngerung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> werden wir am HIIG f\u00fcr unsere Partnerunternehmen neue Formate schaffen, um genau diese drei Bedarfe von Mittelst\u00e4ndlern \u2013digitale Gesch\u00e4ftsmodellinnovationen, organisationelles Lernen und die gezielte Zusammenarbeit mit Startups \u2013 systematisch zu adressieren. Wir sind \u00fcberzeugt, auf Basis unserer Erfahrungen aus der initialen Projektlaufzeit die richtigen Dinge gelernt zu haben und in Zukunft weiterhin umzusetzen. Unser F\u00f6rderer hat dies mit der Folgefinanzierung best\u00e4tigt und unterst\u00fctzt so das \u201e_Gemeinsam digital\u201c Team dabei, einen nachhaltigen Beitrag zur Digitalisierung in kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in Deutschland zu leisten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mittelst\u00e4ndische Unternehmen k\u00f6nnen ab dem 01.05.2019 mehr \u00fcber die neuen Formate auf <\/span><a href=\"http:\/\/www.gemeinsam-digital.de\"><span style=\"font-weight: 400;\">www.gemeinsam-digital.de<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> erfahren und schon jetzt regelm\u00e4\u00dfig auf der <\/span><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/project\/gemeinsam-digital-mittelstand-4-0\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Seite des Projekts<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> vorbeischauen, um \u00fcber aktuelle Veranstaltungen und Formate auf dem Laufenden zu bleiben.<\/span><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fbroaden-our-horizons-digitalisation-in-the-sme-sector%2F\" title=\"Share on LinkedIn\" aria-label=\"Share on LinkedIn\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Broaden%20our%20horizons%3A%20Digitalisation%20in%20the%20SME%20sector https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fbroaden-our-horizons-digitalisation-in-the-sme-sector%2F  via @hiigberlin.bsky.social\" title=\"Share on Bluesky\" aria-label=\"Share on Bluesky\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button mailto shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fbroaden-our-horizons-digitalisation-in-the-sme-sector%2F&subject=Broaden%20our%20horizons%3A%20Digitalisation%20in%20the%20SME%20sector\" title=\"Send by email\" aria-label=\"Send by email\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 0.8t0.9 2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Since 2016, the HIIG has been actively supporting German small and medium-sized enterprises within the context of a BMWi-funded project to better assess and master the opportunities and challenges of digitalisation. 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