{"id":56476,"date":"2019-02-07T10:00:31","date_gmt":"2019-02-07T09:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hiig.de\/?p=56476"},"modified":"2023-03-28T15:24:53","modified_gmt":"2023-03-28T13:24:53","slug":"innovation-competition-crazy-ideas-welcome","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/innovation-competition-crazy-ideas-welcome\/","title":{"rendered":"Innovation competition: Crazy ideas welcome"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">Open innovation \u2013 the strategic opening of innovation processes for external or even lay persons \u2013 is not yet very widespread in Germany. Other countries are already much further along, as two examples from Scandinavia show. The article by guest author <\/span><strong><a href=\"https:\/\/christin-skiera.de\/\">Christin Skiera<\/a><\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> was previously published in <\/span><a href=\"https:\/\/merton-magazin.de\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Merton Magazin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. <\/span><\/em><\/p>\n<p><em><b>The following article is currently only available in German.<\/b><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Nidaros-Kathedrale in Trondheim ist Norwegens gr\u00f6\u00dfter Sakralbau. Sieben K\u00f6nige wurden hier gekr\u00f6nt. \u201eDie Menschen von Trondheim sind stolz auf ihre Kathedrale\u201c, sagt Torstein Amundsen, Dekan der Kirche. F\u00fcr die Besucher aus aller Welt wird das 91 Meter hohe Geb\u00e4ude stets beheizt und ausgeleuchtet. 2017 lag der Energieverbrauch bei 1,5 Gigawattstunden. Das soll sich jetzt \u00e4ndern, denn die <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/climatekicnordic\/videos\/265558700809099\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Kathedrale soll die erste Kirche der Welt mit positiver Energiebilanz werden<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. Wie genau das gelingen kann, war unklar. Bis Climate-KIC im Sommer 2018 einen Ideenwettbewerb ausrief.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die Initiative Climate-KIC<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.climate-kic.org\/countries\/germany\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Climate-KIC<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> steht f\u00fcr die \u201eKnowledge and Information Community\u201c (KIC). Die Initiative wurde 2010 vom Europ\u00e4ischen Institut f\u00fcr Innovation und Technologie (EIT) gegr\u00fcndet und ist heute in allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern aktiv. Mit ihren 300 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem \u00f6ffentlichen Sektor bildet sie Europas gr\u00f6\u00dftes \u00f6ffentlich-privates Netzwerk gegen den Klimawandel und f\u00fcr nachhaltige Innovationen. Climate-KIC will Europa zu einer F\u00fchrungsrolle in der globalen Transformation Richtung Nachhaltigkeit verhelfen. Einen Schl\u00fcssel dazu sieht das Netzwerk in nachhaltiger Stadtentwicklung. Seit 2013 unterst\u00fctzte es bereits 13 St\u00e4dte und Gemeinden dabei, passende nachhaltige L\u00f6sungen mit Open-Innovation-Wettbewerben zu finden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch die Stadt Malm\u00f6 bat die Initiative Climate-KIC um Unterst\u00fctzung bei einer kniffligen Frage. Die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt Schwedens wollte 2017 zusammen mit drei Nachbarkommunen zuk\u00fcnftig eine abfallfreie Kreislaufwirtschaft einf\u00fchren. \u201eDie vier Kommunen identifizierten das ungenutzte Abwasser als eine M\u00f6glichkeit, Abfall zu reduzieren und gleichzeitig Nachhaltigkeit in Unternehmen zu f\u00f6rdern, Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen und dabei noch einen sozialen Zweck zu erf\u00fcllen\u201c, fasst Bengt Persson von der schwedischen Universit\u00e4t f\u00fcr Agrarwissenschaften zusammen. Doch wie kann das am besten gelingen? Die Stadt Malm\u00f6 hatte die Frage bereits in einem lokalen Wettbewerb gestellt, fand die sechs entwickelten Ideen aber nicht \u00fcberzeugend. Hoffnungen ruhen nun vor allem auf den technischen Universit\u00e4ten und den Start-ups aus dem Climate-KIC-Netzwerk.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Lebensmittel aus Abw\u00e4rme<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Climate-KIC nahm sich der Frage an, holte unter anderem den Energiekonzern E.ON, die Entsorgergesellschaft Veolia und einen Immobilienkonzern an Bord. Gemeinsam lobten sie den Open-Innovation-Wettbewerb \u201e<\/span><a href=\"https:\/\/www.climate-kic.org\/events\/open-innovation-urban-food-from-residual-heat\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">St\u00e4dtische Lebensmittel durch Abw\u00e4rme<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c aus. Teilnehmen konnte jeder, egal ob Unternehmen, Forschender oder Anwohner, egal ob mit einer groben Idee oder mit einem ausget\u00fcftelten technischen Konzept, egal ob aus Schonen oder Sydney. Climate-KIC bewarb den Ideenwettbewerb weltweit innerhalb des eigenen Netzwerks und auf der Homepage.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Und tats\u00e4chlich gingen in Malm\u00f6 46 Ideen aus 21 L\u00e4ndern ein. Sie wurden dem Konsortium vorgestellt und Wettbewerber mit \u00e4hnlichen oder kompatiblen Ideen fanden sich in Gruppen zusammen. Die entstandenen f\u00fcnf Teams entwickelten ihre Vorschl\u00e4ge zu einem ganzheitlichen L\u00f6sungskonzept weiter, das nach den Konsultationen von Fachleuten nun auch alle technischen, architektonischen und finanziellen Fragen beantwortete. Erneut stellten die Teams ihre Konzepte der Jury vor, die daraufhin drei Teams aufforderte, ihr Konzept real in Prototypen zu testen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_56467\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-56467\" class=\"wp-image-56468 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-800x450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-60x34.jpg 60w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-180x101.jpg 180w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-200x112.jpg 200w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-50x28.jpg 50w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-550x309.jpg 550w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2-600x337.jpg 600w, https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/climate-kic_nordic_malmoe_2.jpg 1010w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-56467\" class=\"wp-caption-text\">Wie lassen sich Lebensmittel mit Hilfe von Abw\u00e4rme produzieren? Skizze des Prototyps, der in Malm\u00f6 umgesetzt werden soll.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Finale im September 2018 \u00fcberzeugte 18 Monate nach Wettbewerbsbeginn der Prototyp, der eine Fischzucht und Gew\u00e4chsh\u00e4user basierend auf Hydrokultur in Containern betrieb. W\u00e4hrend alte Schiffscontainer zu Gew\u00e4chsh\u00e4usern umgebaut wurden, beherbergten Holzcontainer ein Caf\u00e9, eine kleine Markthalle und ein Klassenzimmer. Die Fischzucht, zum Zeitpunkt des Finales noch nicht fertiggestellt, soll ebenfalls in recycelten Containern erfolgen. Besonders gefiel der Jury die modulare und somit kosteng\u00fcnstige Bauweise, die perspektivisch auch eine tempor\u00e4re Nutzung st\u00e4dtischer Freifl\u00e4chen wie D\u00e4cher und Baubrachen erm\u00f6glicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Open-Innovation-Wettbewerbe bestehen stets aus drei Phasen: Zuerst formuliert das \u00f6ffentlich-private Konsortium Ziele, stellt erforderliche Informationen wie technische Details zur Verf\u00fcgung und schreibt den Wettbewerb international aus. Dann werden die besten Ideen in interdisziplin\u00e4ren Teams und mit Unterst\u00fctzung von Experten zu Konzepten zusammengef\u00fchrt. Die besten Konzepte werden in der letzten Phase prototypisch getestet. Die Teilnehmer sind angehalten, ihre Ideen gemeinschaftlich und interdisziplin\u00e4r zu entwickeln. Methodisch st\u00fctzen sich die Ideenwettbewerbe auf die Grundprinzipien von \u201eoffenen Innovationsprozessen\u201c, ein Begriff, den der Wirtschaftswissenschaftler Henry Chesbrough pr\u00e4gte. Chesbrough argumentierte: W\u00fcrden Unternehmen strategisch ihre Forschungs- und Entwicklungsprozesse f\u00fcr Kunden, Lieferanten, Partner, Start-ups und Forschungsinstitute \u00f6ffnen, dann erg\u00e4ben sich frische Impulse f\u00fcr Innovationen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Open Innovation im Rathaus<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aber \u201eOpen Innovation ist nicht nur wichtig f\u00fcr Unternehmen und ihre Zulieferketten. Es ist genauso n\u00fctzlich f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor, besonders f\u00fcr St\u00e4dte\u201d, ist man <\/span><a href=\"https:\/\/oi.climate-kic.org\/images\/Open_Innovation_White_Paper.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">bei Climate-KIC \u00fcberzeugt<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"><sup><a id=\"anker1\" href=\"#fn1\">[1]<\/a><\/sup>. Die vielschichtigen Probleme, vor denen die Kommunen aufgrund der Urbanisierung und des Klimawandels stehen, lassen sich weder von der Politik noch von der Wissenschaft, Zivilgesellschaft oder Wirtschaft alleine l\u00f6sen. Diese sogenannten wicked problems fordern interdisziplin\u00e4re Perspektiven und kreative Denkans\u00e4tze. Die Stadtverwaltungen wissen oft nicht, welche L\u00f6sungen der Markt f\u00fcr ihr Problem bereith\u00e4lt oder welche Erkenntnisse aus der Forschung f\u00fcr sie n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen. Die \u00f6ffentliche Vergabepraxis erschwert es ihnen au\u00dferdem, mit neuen, h\u00e4ufig kleinen Firmen zusammenzuarbeiten, da oftmals bereits Rahmenvertr\u00e4ge mit anderen Firmen bestehen oder den jungen Firmen die Ressourcen f\u00fcr die langwierigen Vergabeverfahren fehlen.<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Open-Innovation-Wettbewerbe sind keine &#8216;rocket science&#8217;, sondern ein neuer, agiler Weg f\u00fcr Erneuerung in Politik und Verwaltung.\u201c&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013 Peter Vangsbo beim Climate-KIC zust\u00e4ndig f\u00fcr die Wettbewerbe<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Ideenwettbewerbe erm\u00f6glichen es den St\u00e4dten hingegen, in kurzer Zeit mit verschiedenen Partnern in Kontakt zu treten und gemeinsam \u201eins Machen\u201c zu kommen. Der Stadt Malm\u00f6 gab der Wettbewerb die Inspiration, auf die sie gehofft hatte, sagt Malin Norling, Projektmanagerin der Stadt: \u201eDer Vorteil der Open-Innovation-Wettbewerbe besteht darin, dass Sie einige \u201averr\u00fcckte\u2018 Ideen bekommen, die nach einer Weile gar nicht mehr so absurd wirken.\u201c<sup><a id=\"anker2\" href=\"#fn2\">[2]<\/a><\/sup><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Peter Vangsbo, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Wettbewerbe beim Climate-KIC, ist \u00fcberzeugt: \u201eDie Open-Innovation-Wettbewerbe sind keine \u201arocket science\u2018, sondern ein neuer, agiler Weg f\u00fcr Erneuerung in Politik und Verwaltung.\u201c Sie seien replizierbar und flexibel. W\u00e4hrend sich Malm\u00f6 f\u00fcr den Wettbewerb fast zwei Jahre Zeit nahm und die Konzepte mit realen Prototypen testete, durchliefen andere Kommunen den Prozess in zwei Monaten. Die Wettbewerbe erm\u00f6glichen es au\u00dferdem, Stadtentwicklung aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Im Gewinnerteam in Malm\u00f6 t\u00fcftelten Experten f\u00fcr Hydrokultur, Architektur und P\u00e4dagogik zusammen an technischen wie gestalterischen Fragen \u2013 und haben einen anderen Blick auf die Dinge als die Stadtverwaltung allein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">St\u00e4dte sind zudem ein perfektes Mini-Innovationssystem mit \u201elebendigen Laboren\u201c, wie es Vangsbo formuliert. Die Prototypen der Finalisten brachten in Malm\u00f6 bereits nach wenigen Monaten potenzielle \u201eNutzergruppen\u201c wie Anwohner, Schulen und Restaurants ins Gespr\u00e4ch. W\u00fcrden sie Fisch aus recyceltem Abwasser essen? Passt das modulare Gew\u00e4chshaus ins Stadtbild? Der Stadt spart das Geld und Zeit, denn sie erf\u00e4hrt fr\u00fchzeitig, was die Bev\u00f6lkerung wirklich will und welche L\u00f6sungen der Markt bereith\u00e4lt und kann die folgende Vergabe passgenau formulieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dass die Open-Innovation-Wettbewerbe potenziell Innovationskultur in die Rath\u00e4user tragen, war auch der Beweggrund f\u00fcr die schwedische Innovationsbeh\u00f6rde Vinnova, den Wettbewerb mit 210.000 Euro zu unterst\u00fctzen. \u201eDie gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen profitieren von offenen Innovationsprozessen. Uns geht es darum, ein neues F\u00f6rderinstrument in unserem Werkzeugkasten zu haben\u201c, so Erik Bor\u00e4lv von Vinnova.<sup><a id=\"anker3\" href=\"#fn3\">[3]<\/a><\/sup><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr Start-Ups<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Viele Ideen f\u00fcr nachhaltige Produkte entstehen heute in jungen, kleinen Start-ups, f\u00fcr die es oft schwierig ist, eine Zusammenarbeit mit der Stadt zu etablieren. Ihnen \u00f6ffnet der Wettbewerb T\u00fcren. \u201eClimate-KIC sucht weltweit nach Unternehmen, die zu einer nachhaltigen L\u00f6sung des jeweiligen Problems beitragen\u201c, erkl\u00e4rt Vangsbo. Ihnen erm\u00f6glicht der Wettbewerb, ihre Ans\u00e4tze in den Kommunen zu testen und weiterzuentwickeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In Trondheim gingen in der Zwischenzeit 22 Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine energieautarke Nidaros-Kathedrale ein. Gewonnen hat die Idee, die Kathedrale durch \u00d6ffnungen im Boden nur dort zu erw\u00e4rmen, wo sich Besucher aufhalten. Die daf\u00fcr ben\u00f6tigte Energie soll durch Solaranlagen und durch Brunnenwasser gewonnen werden. Jetzt geht es an die technische Umsetzung. Aber stolz sind die Trondheimer schon jetzt \u2013 auf das erste Nationalheiligtum mit positiver Energiebilanz.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Initiative f\u00fcr offene Wissenschaft und Innovation<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wissenschaft und Wirtschaft suchen stets nach neuen Wegen, um Forschung und Entwicklung und damit die Innovationsf\u00e4higkeit unseres Landes voranzubringen. Das Konzept der Open Innovation und der Open Science birgt hier viel Potenzial, wird hierzulande aber nur wenig genutzt. Der Stifterverband hat deshalb ein Forum f\u00fcr offene Wissenschaft und Innovation ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist, unterschiedliche Akteure zu vernetzen, in einen zielgerichteten Austausch zu bringen und mit konkreten F\u00f6rderma\u00dfnahmen \u2013 von der Hochschulentwicklung bis zur Kompetenzvermittlung \u2013 Impulse f\u00fcr den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland zu geben. 2019 ist dazu die Publikation \u201e<\/span><a href=\"https:\/\/www.stifterverband.org\/medien\/was-gewinnen-wir-durch-open-science-und-open-innovation\"><span style=\"font-weight: 400;\">Was gewinnen wir durch Open Science und Open Innovation<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c erschienen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"action\" href=\"https:\/\/www.hiig.de\/publication\/was-gewinnen-wir-durch-open-science-und-open-innovation\/\">Mehr zum Thema Open Innovation?&nbsp;<\/a><a class=\"action\" href=\"https:\/\/www.hiig.de\/publication\/was-gewinnen-wir-durch-open-science-und-open-innovation\/\">Hier geht&#8217;s zu einer HIIG-Publikation!<\/a><\/p>\n<hr>\n<p><sup id=\"fn1\"><a href=\"#anker1\">[1]<\/a> <\/sup>EIT Climate-KIC (2017): Opening-up the Sustainable City. TOWARDS AN OPEN INNOVATION FRAMEWORK FOR FUTURE LOW CARBON CITIES, S. 7.<\/p>\n<p><sup id=\"fn2\"><a href=\"#anker2\">[2]<\/a> <\/sup>EIT Climate-KIC (2018): Cases &#8211; Urban Food from Residual Heat. Turning excess heat into local produce for greener cities, S. 8.<\/p>\n<p><sup id=\"fn3\"><a href=\"#anker3\">[3]<\/a> <\/sup>EIT Climate-KIC (2018): S. 8.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Titelbild: Kathedrale von Trondheim (Foto: Nidaros Cathedral Restoration Workshop \u00a9)<\/em><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Finnovation-competition-crazy-ideas-welcome%2F\" title=\"Share on LinkedIn\" aria-label=\"Share on LinkedIn\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Innovation%20competition%3A%20Crazy%20ideas%20welcome https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Finnovation-competition-crazy-ideas-welcome%2F  via @hiigberlin.bsky.social\" title=\"Share on Bluesky\" aria-label=\"Share on Bluesky\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button mailto shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Finnovation-competition-crazy-ideas-welcome%2F&subject=Innovation%20competition%3A%20Crazy%20ideas%20welcome\" title=\"Send by email\" aria-label=\"Send by email\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 0.8t0.9 2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Open innovation \u2013 the strategic opening of innovation processes for external or even lay persons \u2013 is not yet very widespread in Germany. 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