{"id":32539,"date":"2017-04-06T10:00:12","date_gmt":"2017-04-06T08:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hiig.de\/?p=32539\/"},"modified":"2023-03-28T15:36:36","modified_gmt":"2023-03-28T13:36:36","slug":"digital-business-models-for-skilled-crafts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/digital-business-models-for-skilled-crafts\/","title":{"rendered":"Digital business models for skilled crafts"},"content":{"rendered":"<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">At the beginning of March, the regional conference of the Initiative Mittelstand 4.0 with a focus on craft businesses took place&nbsp;in Munich. Craft businesses are an important component for the German Mittelstand and face many opportunities and challenges when it comes to digital transformation. Established methods for developing business model ideas can help to structure the approach to digital transformation.<\/span><\/i><\/p>\n<h3><b>Digitale Gesch\u00e4ftsmodelle \u2013 was ist das?<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein Gesch\u00e4ftsmodell beschreibt die Art und Weise, wie ein Unternehmen \u2013 egal welcher Gr\u00f6\u00dfe, Umsatz erzeugt. Zentral sind hierbei vier Dimensionen: Erstens, die Zielkunden, die das Unternehmen anspricht. Zweitens, was diesen Kunden angeboten wird. Drittens, wie die Produkte oder Dienstleistungen hergestellt werden und viertens, wie die Kunden daf\u00fcr bezahlen (Gassmann, Frankenberger &amp; Csik, 2014). Die Digitalisierung eines Gesch\u00e4ftsmodells kann zum einen bedeuten, dass eine dieser vier Dimensionen durch digitale Technologien erweitert und optimiert wird. Beispielsweise kann die Einf\u00fchrung eines Online-Shops die erreichte Zielgruppe deutlich erh\u00f6hen und so die Kundendimension erweitern. So wird das bestehende Gesch\u00e4ftsmodell digitalisiert. Eine Gesch\u00e4ftsmodellinnovation, also ein v\u00f6llig neues digitales Gesch\u00e4ftsmodell, entsteht allerdings erst, wenn mehrere Dimensionen gleichzeitig ver\u00e4ndert werden. In diesem Fall wird nicht nur die Zielgruppe durch neue digitale Vertriebskan\u00e4le erweitert, sondern es wird auch ein neues digitales Angebot geschaffen. H\u00e4ufig ver\u00e4ndern sich in diesem Fall ganz nat\u00fcrlich auch die Anforderungen an die internen Prozesse und Aktivit\u00e4ten, um das Angebot herzustellen und die Art und Weise, wie daf\u00fcr bezahlt wird.<\/span><\/p>\n<h3><b>Handwerk 4.0 &#8211; Chancen und Herausforderungen<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Handwerksbetriebe sind ein zentraler Bestandteil der deutschen Wirtschaft. Ob es der B\u00e4cker um die Ecke ist, der Dachdeckerbetrieb, der das neue Eigenheim mit einem Dach versorgt, oder die Kraftfahrzeugwerkstatt, die jedes Jahr die Reifen und \u00d6l wechselt. Jeder von uns hat in seinem Alltag mit Handwerksbetrieben zu tun. H\u00e4ufig sind diese Unternehmen Inhabergef\u00fchrt und haben sich seit Jahrzehnten eine treue Kundschaft aufgebaut. W\u00e4hrend <\/span><a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Anhaenge-an-PIs\/2017\/03-Maerz\/Bitkom-ZDH-Charts-zur-Digitalisierung-des-Handwerks-02-03-2017-final.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">81% der Betriebe angeben<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, aufgeschlossen gegen\u00fcber dem Thema Digitalisierung zu sein, sehen sich gleichzeitig 71% immer noch als Nachz\u00fcgler. <\/span><a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Anhaenge-an-PIs\/2017\/03-Maerz\/Bitkom-ZDH-Charts-zur-Digitalisierung-des-Handwerks-02-03-2017-final.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Hindernisse<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> beim Thema Digitalisierung sind vor allem die Sorge um IT- und Datensicherheit (77%), hohe Investitionskosten (73%) und mangelnde digitale Kompetenz der Mitarbeiter (67%). Hingegen geben nur 17% an, dass bei den Knden ein mangelndes Interesse besteht. Dies zeigt deutlich, dass ein Handlungsbedarf f\u00fcr Handwerksbetriebe besteht. H\u00e4ufig fehlt es jedoch an konkreten Methoden und Tools, die Handwerksbetrieben helfen k\u00f6nnen, die ersten Schritte in Richtung eines digitalen Gesch\u00e4ftsmodells zu machen.<\/span><\/p>\n<h3><b>Methoden zur Gesch\u00e4ftsmodellentwicklung im Handwerk<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Um diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen, kamen am 09. und 10. M\u00e4rz 2017 \u00fcber 200 Unternehmer, Wissenschaftler, Politiker und Vertretern von Kammern und Verb\u00e4nden in M\u00fcnchen zur 3. Regionalkonferenz <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">der Initiative Mittelstand 4.0 zusammen. <\/span><a href=\"http:\/\/www.handwerkdigital.de\/veranstaltungen\/termine\/regionalkonferenz\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Stefan Schnorr<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, Abteilungsleiter Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWi) fand klare Worte f\u00fcr die Er\u00f6ffnung der Konferenz: &#8220;Gerade jetzt, wo es dem Handwerk gut geht, m\u00fcssen sich die Betriebe mit der Digitalisierung besch\u00e4ftigen. Ansonsten drohen Wettbewerbsnachteile. Der Wettbewerb heute ist deutlich h\u00e4rter in diesem Bereich. Wer die Digitalisierung nicht mitmacht, nicht als Chance begreift und die Potenziale individuell f\u00fcr seinen Betrieb nutzt, den wird es irgendwann nicht mehr geben.\u201d&nbsp;<\/span>Um die praktische Umsetzbarkeit einer digitalen Transformation greifbar zu machen, wurden im Rahmen der Konferenz drei aufeinander aufbauende Methoden zur Gesch\u00e4ftsmodellentwicklung vorgestellt und in Workshops praktisch angewendet. Ziel der Methoden ist es, in einer strukturierten Form die komplexen Hintergr\u00fcnde eines Gesch\u00e4ftsmodells abzubilden und so eine gemeinsame Basis f\u00fcr Diskussion und Ideenentwicklung zu schaffen. In den praktischen Workshops wurden im ersten Schritt anhand des Business Model Canvas in einem offenen Brainstorming \u00fcbergeordnete Ideen f\u00fcr ein Gesch\u00e4ftsmodell entwickelt. Im zweiten Schritt wurde die beste Idee mit Hilfe des Business Model Navigators konkretisiert. Im letzten Schritt wurde anhand der Lean Startup Methode ein iterativer Prozess zum schnellen Testen und Optimieren entwickelt.<\/p>\n<p><b>Schritt 1: <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Entwicklung von Gesch\u00e4ftsmodell Ideen anhand des Business Model Canvas<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der <\/span><a href=\"https:\/\/strategyzer.com\/canvas\/business-model-canvas\"><span style=\"font-weight: 400;\">Business Model Canvas<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> ist ein Konzept, um anhand von neun Bausteinen Gesch\u00e4ftsmodelle zu beschreiben. Die Bausteine beschreiben im Detail, wie ein Unternehmen Geld verdient und decken hierbei alle essentiellen Bereiche des Unternehmens ab: Kundensegmente, Wertangebot, Kan\u00e4le, Kundenbeziehungen, Einnahmequellen, Schl\u00fcsselressourcen, Schl\u00fcsselaktivit\u00e4ten, Schl\u00fcsselpartnerschaften und Kostenstruktur. In einem offenen Brainstorming werden die verschiedenen Bausteine mit Ideen gef\u00fcllt, um so innovative Gesch\u00e4ftsmodelle entstehen zu lassen. Als Abschluss werden alle Ideen geordnet und eine \u00fcbergreifenden Idee identifiziert. <\/span><\/p>\n<p><b>Schritt 2:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Konkretisierung der Gesch\u00e4ftsmodell-Idee mit Hilfe des Business Model Navigators<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Business Model Navigator basiert auf einer Studie, die besagt, dass 90% aller Gesch\u00e4ftsmodellinnovationen neue Interpretationen von bestehenden Konzepten sind (Gassmann, Frankenberger &amp; Csik, 2014). Beispielsweise geht das revolution\u00e4re Gesch\u00e4ftsmodell Nespresso (Verkauf von vergleichsweise g\u00fcnstigen Kaffeemaschinen teuren Kaffeekapseln) auf das sogenannte Razor and Blade-Modell zur\u00fcck. Hier wird der Verkauf eines Produkts zu einem vergleichsweise g\u00fcnstigen Preis durch den wiederholten Verkauf von Komplement\u00e4rprodukten subventioniert. Gillette f\u00fchrte dieses Gesch\u00e4ftsmodell als erstes ein, indem die Rasierer g\u00fcnstig verkauft wurden und der Umsatz anschlie\u00dfend \u00fcber die Klingen generiert wurde. Insgesamt identifiziert der Business Model Navigator 55 Gesch\u00e4ftsmodelle, die Unternehmen einzeln oder kombiniert auf ihr Gesch\u00e4ftsmodell \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Die \u00fcbergeordnete Idee aus dem offenen Brainstorming kann so mit Hilfe von erprobten Gesch\u00e4ftsmodelllogiken konkretisiert und in die vier Dimensionen des Gesch\u00e4ftsmodells \u00fcbertragen werden.<\/span><\/p>\n<p><b>Schritt 3:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Testen von Prototypen mit Hilfe der Lean Startup Methode<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Um eine neue Gesch\u00e4ftsmodellidee schnell zu testen bedarf es einem effizienten und iterativen Prozess. Nur so kann schnell festgestellt werden, ob die Idee im Gesch\u00e4ftsalltag tauglich ist. Die&nbsp;<\/span><a href=\"http:\/\/theleanstartup.com\/principles\"><span style=\"font-weight: 400;\">Lean Start-up Methode<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> ist ein etabliertes Werkzeug, um neue Ideen schnell zu testen. Im ersten Schritt wird ein Prototyp erstellt, der einer ausgew\u00e4hlten Testgruppe angeboten wird. Durch rigorose Messung der einzelnen Anwendungsschritte und Komponenten k\u00f6nnen schnell Erkenntnisse gewonnen werden, die dann wiederum in einem Lernprozess optimiert werden k\u00f6nnen. Ziel ist es hierbei, die Zeit innerhalb des Zyklus von Idee, Test und Lernen\/Anpassung zu minimieren und schnelle Ergebnisse zu erzielen.<\/span><\/p>\n<h3><b>Erfolgreiche digitale Gesch\u00e4ftsmodelle im Handwerk<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein anschauliches Beispiel f\u00fcr die erfolgreiche digitale Transformation eines traditionellen Handwerksbetriebs ist die Holzgesp\u00fcr KG. Hinter Holzgesp\u00fcr steht ein familiengef\u00fchrte Tischlerei, die ma\u00dfgefertigte M\u00f6bel herstellt. <\/span><a href=\"http:\/\/handwerkdigital.de\/site\/assets\/files\/1085\/praxisbeispiel_digitalisierung_tischlereikasper-2.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Julia Kasper, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Holzgesp\u00fcr KG<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> stie\u00df die Transformation hin zu einem digitalen Gesch\u00e4ftsmodell an: &#8220;W\u00e4hrend meines Studiums kam ich mit anderen Gr\u00fcndern zusammen und bekam nochmal einen anderen Blickwinkel auf den Handwerksbetrieb zu Hause. Wir haben dann \u00fcberlegt, wie man diese Schl\u00fcsselressourcen umdenken und digitale Prozesse mit einbeziehen kann.\u201d&nbsp;<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Heute erreicht das traditionelle Unternehmen \u00fcber die Online-Plattform Holzgesp\u00fcr eine deutlich gr\u00f6\u00dfere Zielgruppe. Das zentrale Wertversprechen ist hierbei die Ma\u00dfanfertigung von Designer-M\u00f6belst\u00fccken in enger Kollaboration zwischen dem Tischler und dem Kunden. Zentral f\u00fcr die Umsetzung dieses Wertversprechens ist ein Online 3D-Konfigurator, in dem jeder Kunde sein individuelles M\u00f6belst\u00fcck zusammenstellen kann. Die Auswahl des Holzes erfolgt anschlie\u00dfend per Video gemeinsam mit dem Tischler. Auch die Ertragsmechanik, in diesem Fall der Online Bestell- und Bezahlvorgang, ist v\u00f6llig digital.&nbsp;<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Methoden zur Gesch\u00e4ftsmodellentwicklung und das Beispiel der Holzgesp\u00fcr KG zeigen deutlich, dass ein Gesch\u00e4ftsmodell zwar ein komplexes Zusammenspiel von vielen Faktoren ist, aber mit den richtigen Ans\u00e4tzen in die Praxis umsetzbar ist.<\/span><\/p>\n<p><em>This post is part of a weekly series of articles by doctoral candidates of the Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society. It does not necessarily represent the view of the Institute itself. For more information about the topics of these articles and associated research projects, please contact info@hiig.de.<\/em><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fdigital-business-models-for-skilled-crafts%2F\" title=\"Share on LinkedIn\" aria-label=\"Share on LinkedIn\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Digital%20business%20models%20for%20skilled%20crafts https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fdigital-business-models-for-skilled-crafts%2F  via @hiigberlin.bsky.social\" title=\"Share on Bluesky\" aria-label=\"Share on Bluesky\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button mailto shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fdigital-business-models-for-skilled-crafts%2F&subject=Digital%20business%20models%20for%20skilled%20crafts\" title=\"Send by email\" aria-label=\"Send by email\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 0.8t0.9 2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>At the beginning of March, the regional conference of the Initiative Mittelstand 4.0 with a focus on craft businesses took place&nbsp;in Munich. 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