{"id":32248,"date":"2017-03-16T10:00:09","date_gmt":"2017-03-16T09:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hiig.de\/?p=32248\/"},"modified":"2023-03-28T15:36:43","modified_gmt":"2023-03-28T13:36:43","slug":"artificial-intelligence-human-powerlessness-part-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/artificial-intelligence-human-powerlessness-part-2\/","title":{"rendered":"Artificial intelligence, human powerlessness &#8211; Part 2"},"content":{"rendered":"<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">How does the relation between humans and machines change in light of growing artificial intelligence and is human intelligence decreasing, because more and more humans are being programmed by their technological ecology? Innovation consultant Hans Rusinek completes his reflection on that question in the second part of this blog post (<a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/blog\/kuenstliche-intelligenz-menschliche-ohnmacht-wie-wir-mit-k-i-unsere-eigene-m-i-wiederentdecken-koennen\/\">part 1<\/a>).<\/span><\/i><\/p>\n<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">K\u00fcnstliche Intelligenz wird menschlicher, der Mensch mehr zur Maschine! Eine steile These? Oder treffen sich Mensch und Maschine schon bald in der Mitte, weil auch der Mensch zunehmend durch seine technisierte Umwelt programmiert wird? Dieser Frage widmet sich Innovationsberater Hans Rusinek in einem zweiteiligen Blogpost.<\/span><\/em><\/p>\n<h3><b>Der Jargon der Maschinen<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir maschinengleich eine Schnittstelle in Form eines Bildschirm zwischen uns und unsere Umwelt halten und dies erm\u00f6glicht, dass die Einspeisung dieser Schnittstellen auch zunehmend uns steuern kann, dann ist das nur die H\u00e4lfte der Geschichte. Eine Entwicklung, die sich dazu parallel bewegt ist, dass die Erwartungen, die wir aneinander haben und das Verhalten was dadurch ausgel\u00f6st wird, zunehmend Benchmarks \u00e4hnelt, die wir auch an eine Industrie-Fertigungsanlage legen w\u00fcrden. Wir vermessen und optimieren uns im Sinne des Quantified Self wie ein Siemens-Ingenieur eine Gasturbine. Wieviele Likes machen mich begehrt, wieviele gelaufene Kilometer machen mich gesund, wieviel Promille machen einen rauschenden Abend aus?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Essayist Florian Goldberg zitiert in diesem Rahmen den rum\u00e4nische Schriftsteller Virgil Gheorgiu. Letzter beschrieb schon im Jahr 1951 eine Zukunft, in der die Menschheit \u00fcber eine Armee arbeitsamer Roboter herrscht. Die skizzierte als Folge: \u201cWir lernen die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten und den Jargon unserer Sklaven, um ihnen Befehle geben zu k\u00f6nnen. Und langsam, unmerklich verzichten wir auf unsere menschlichen Eigenschaften und Gesetze. [&#8230;] Das erste Symptom dieser Dehumanisierung ist die Missachtung des Menschlichen.&#8221; 65 Jahre danach hat diese Aussage eine erschreckendes Gewicht. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ist es nicht ein solches Performance-Denken, ein Denken des \u201cAmerica first&#8221;, welches die Schattenseiten unser Gegenwart ausf\u00fcllt? <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Der Psychologe Arno Gruen diagnostizierte einen Empathieverlust, f\u00fcr den Soziologen Hartmut Rosa geht es um fehlende Resonanz. Das franz\u00f6sische Comit\u00e9 invisible spricht von einer Fremdheit des (westlichen) Menschen gegen\u00fcber der Welt. Einer Fremdheit, die beispielsweise gebietet, sich zum Beherrscher und Besitzer der Natur zu machen \u2013 nur was man f\u00fcrchtet, versucht man zu beherrschen. In einer vollkommen durchkonstruierten, auf maschinellen Output abgerichteten Welt haben wir Schwierigkeiten damit, lebendig, mitf\u00fchlend und empathisch die Wirklichkeit wahrzunehmen. Der Philosoph Peter Bieri fragt in einem brillianten Essay pointiert, <\/span><a href=\"http:\/\/www.hwr-berlin.de\/fileadmin\/downloads_internet\/publikationen\/Birie_Gebildet_sein.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">wie es denn stattdessen w\u00e4re gebildet zu sein?<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> Und stellt fest: Gebildet ist der, der das Verh\u00e4ltnis zu anderen Menschen und sich selbst frei gestalten kann.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Ist es nicht genau das, was menschliche Intelligenz ausmacht?<\/span><\/p>\n<h3><b>Menschliche vs. k\u00fcnstliche Intelligenz<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In der Debatte um k\u00fcnstliche Intelligenz ist eine Begriffskl\u00e4rung unbedingt notwendig. N\u00e4mlich: <\/span><a href=\"http:\/\/www.economist.com\/news\/briefing\/21650526-artificial-intelligence-scares-peopleexcessively-so-rise-machines\"><span style=\"font-weight: 400;\">Was ist hier eigentlich mit Intelligenz gemeint?<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> Wie der Economist erinnert, benutzt k\u00fcnstliche Intelligenz bis jetzt vor allem brute force-Methoden, um intelligent-wirkende Antworten zu simulieren, trotz erheblicher Fortschritte im deep learning-Bereich. Ivana gleicht also die Nachrichten von Robert mit einer Datenbank ab und zieht dann aus einer anderen die richtige Antwort heraus. Wie nah ist das an menschlicher Intelligenz? Welche Art von Denken f\u00fchren wir dagegen ins Feld? Dass wir den Begriff Intelligenz so frei im Bezug auf Software verwenden, gibt auch ein Zeugnis dar\u00fcber ab, wie verengt wir ihn mittlerweile sehen: Was ist mit emotionaler Intelligenz, kreativer Intelligenz, rhetorischer Intelligenz, moralischer Intelligenz, was ist mit der Intelligenz nicht Muster zu erkennen, sondern neue zu erschaffen? <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Intelligenz ist weit mehr, als dass man sich m\u00f6glichst effizient anzupassen wei\u00df \u2013 oder wenn das eine Intelligenz ist, dann ist es die der Sklaven.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Computerpionier Ed Djikstra wusste dies bevor es den Begriff der k\u00fcnstlichen Intelligenz erst gab. Er wurde einmal gefragt, ob Computer irgendwann denken. Er antwortete, dass diese Frage in etwa so sei, wie wenn man fragt, ob U-Boote schwimmen k\u00f6nnen. U-Boote werden doch gerade daf\u00fcr gebaut nicht zu schwimmen, Computer gerade daf\u00fcr nicht so wie wir zu denken, sondern rein analytisch. Vielleicht ist es an der Zeit sich diesen Unterschied wieder vor Augen zu f\u00fchren und den Wert der nicht-k\u00fcnstlichen, der assoziativen, intuitiven ja synthetischen Intelligenz zu erkennen und zu w\u00fcrdigen. Traurig genug, dass der maschinelle Mensch dies mittlerweile absch\u00e4tzig Soft Skills nennt. <\/span><\/p>\n<h3>Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine: F\u00fcr eine Wiederentdeckung menschlicher Intelligenz<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Bevor man sich also Gedanken macht, welche <\/span><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/thema\/roboter\"><span style=\"font-weight: 400;\">Roboter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> welchem Sachbearbeiter, Handwerker, Flie\u00dfbandarbeiter oder Akademiker die Stelle wegnehmen, w\u00e4re es gut, sich auf das zu besinnen, was vielen immer schwerer f\u00e4llt, mahnt auch FAZ-Wirtschaftsredakteur <\/span><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/welche-herausforderungen-die-digitalisierung-tatsaechlich-mit-sich-bringt-14592561.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">Carsten Knop<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. Das hei\u00dft vern\u00fcnftig miteinander umzugehen, zu konstruktiven Diskursen f\u00e4hig zu sein, Mut zu haben, sich in das Ungewisse zu wagen. Die Wiederentdeckung der menschlichen Intelligenz erlangt durch die k\u00fcnstliche Intelligenz auch einen strategischen Wert: Gegen die potentielle Entwertung der eigenen Arbeitsleistung durch Roboter wird nichts anderes helfen.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Man k\u00f6nnte sagen: Menschliche Intelligenz wird unserer \u201c<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">unique selling point&#8221;&nbsp;<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;bleiben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Denn die F\u00e4higkeit menschlich zu urteilen, falsch und richtig zu unterscheiden, auch einmal die Welt des Rationalen zu verlassen und in Bildern und Analogien zu denken, kann und wird uns kein Algorithmus abnehmen. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Und diese F\u00e4higkeiten werden f\u00fcr uns von gro\u00dfem Wert sein, sie sind weit mehr als Soft Skills. Wir sind in einer Welt, die einen moralischen Kompass sucht und in dieser Verwirrung auch gro\u00dfe \u00f6konomische Unsicherheiten schafft. Wir sind in einer Welt, in der Innovationszyklen immer schneller werden, neue Gesch\u00e4ftsmodelle immer schneller auftauchen (und wieder verschwinden): menschliches Denken hei\u00dft moralische Orientierung im Sinne von \u201cErkenne dich selbst&#8221;, kreatives Unternehmertum und das Eingehen von Wagnissen. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Ich w\u00fcrde behaupten, dass kein Unternehmer ohne diese F\u00e4higkeiten bestehen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der \u00d6konom und Erforscher der Digital Economy Jeremy Rifkin geht sogar so weit von einer zuk\u00fcnftigen Welt zu sprechen, in der Jobs, die Empathie bed\u00fcrfen, boomen werden: \u201cNon-Profit-Krankenh\u00e4user, Non-Profit-Schulen, Pflege der Alten, Umweltschutz, Sport, K\u00fcnste&#8230; Also lassen wir die Maschinen die Arbeit machen, die menschliche Wesen nicht mehr verrichten m\u00fcssen, und unser Denken kann sich weiterentwickeln, konzentriert darauf, mehr Sozialkapital zu schaffen.&#8221;<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;Eine romantische, vielleicht zu romantische Vorstellung.<\/span><\/p>\n<h3>Vielleicht haben wir so eine Angst vor der Intelligenz der Maschinen, weil uns die eigene menschliche Intelligenz aus den Augen ger\u00e4t?<b><br \/>\n<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Digitalisierung schafft es aufzudecken, dass Mensch und Maschine sich angleichen. Wir lassen uns programmieren, verlagern unsere Wahrnehmung in eine Welt, die f\u00fcr uns vorverdaut wird, wir sprechen und denken in Kategorien, die aus einer Fertigungsanlange kommen k\u00f6nnten. W\u00e4hrend die Maschine menschlicher wird, droht der Mensch seine einzigartigen F\u00e4higkeiten zu vergessen. Technologie ist weder schlecht, noch gut, noch neutral, proklamierte der Technologiehistoriker Melvin Kranzberg im letzten Jahrhundert. So ist es auch mit der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Wichtig ist, mit Hilfe menschlicher Intelligenz etwas Bedeutungsvolles daraus zu machen.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Und daf\u00fcr die menschliche Intelligenz zu wahren, in der Bildungs- und Kulturpolitik, auf dem Arbeitsmarkt und nicht zuletzt in der Digitalisierungs-Debatte.<\/span><\/p>\n<p><b>tl;dr:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ein Treffen in der Mitte: W\u00e4hrend k\u00fcnstliche Intelligenz der menschlichen n\u00e4her kommt, wird die menschliche Intelligenz mehr und mehr wie eine Maschine. Jedoch, anstelle uns vor dem k\u00fcnstlichen Verstand zu f\u00fcrchten, sollten wir unser eigenes Denken und Urteilsverm\u00f6gen, das in sich menschlich ist, wiederentdecken. <\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Hans Rusinek ist Innovationsberater bei Sturm und Drang und arbeitet haupts\u00e4chlich an der Entwicklung nutzerzentrierter Gesch\u00e4ftsmodelle inmitten der digitalen Transformation. Zus\u00e4tzlich setzt er sich als Redakteur beim Transform Magazin mit Fragen des guten Lebens in einer sich wandelnden Gesellschaft auseinander. Er studierte VWL, Philosophie und Internationale Politik in Bayreuth und an der London School of Economics.<\/span><\/i><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fartificial-intelligence-human-powerlessness-part-2%2F\" title=\"Share on LinkedIn\" aria-label=\"Share on LinkedIn\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Artificial%20intelligence%2C%20human%20powerlessness%20%E2%80%93%20Part%202 https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fartificial-intelligence-human-powerlessness-part-2%2F  via @hiigberlin.bsky.social\" title=\"Share on Bluesky\" aria-label=\"Share on Bluesky\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button mailto shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fartificial-intelligence-human-powerlessness-part-2%2F&subject=Artificial%20intelligence%2C%20human%20powerlessness%20%E2%80%93%20Part%202\" title=\"Send by email\" aria-label=\"Send by email\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 0.8t0.9 2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>How does the relation between humans and machines change in light of growing artificial intelligence and is human intelligence decreasing, because more and more humans are being programmed by their technological ecology? 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