{"id":24893,"date":"2015-09-23T10:18:36","date_gmt":"2015-09-23T08:18:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/?p=24893"},"modified":"2018-06-27T14:01:29","modified_gmt":"2018-06-27T12:01:29","slug":"open-access-aber-wie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/","title":{"rendered":"Open Access &#8211; But How?"},"content":{"rendered":"<p><em>The Open-Access movement has been part of the academic mainstream for long. It seems clear that most would welcome open access to science, but in a next step we need to ask \u201cHow does sustainable open access look like?\u201d. On 3 September, the series of events \u2018Wikimedia-Salon &#8211; das ABC des Freien Wissens\u2019 invited three experts each with a different perspective on the topic to discuss which form of academic publication will assert itself. The penal was moderated by Isabella Meinecke, head of <a href=\"http:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/hup\/\">Hamburg University Press<\/a>. Lambert Heller, Head of Open Science Lab, Librarian and Social Scientist explained the potential of open access and showed in how far the political initiative of Horizon 2020 will set a legal basis for the countries of the European Union. Fr\u00e9d\u00e9ric Dubois, chief editor of the Internet Policy Review provided insights in the work of a journal dedicated to the principals of open access. In his opinion, institutional journals should follow the example of commercial platforms and fast-track their publication and peer-review cycle. Furthermore, scientists think too often they would have to choose between reputation by publishing in closed-access publications or publishing on an open access platform. The third guest on the penal, Christina Riesenweber, coordinator of<a href=\"http:\/\/www.ojs-de.net\"> OpenJournal Systems<\/a> DE (OSJ-de), believes it to be crucial to overcome this dire misconception about open access.<\/em><\/p>\n<p>Die Open-Access-Bewegung ist l\u00e4ngst im wissenschaftlichen Mainstream angekommen &#8211; Ob freier Zugang zur Wissenschaft grunds\u00e4tzlich w\u00fcnschenswert ist, wird mit einem nahezu einstimmigen \u201cJa!\u201d beantworten. Im n\u00e4chsten Schritt m\u00fcssen nun Fragen nach dem \u201cWie?\u201d beantwortet werden &#8211; Wie sieht eine gute und nachhaltige Open Access Praxis aus und wie kann offenes Publizieren f\u00fcr Forscher attraktiver gestaltet werden? Diesen und weiteren Fragen stellten sich am 3. September innerhalb der Veranstaltungsreihe \u201cABC des Freien Wissens\u201d drei Experten mit jeweils unterschiedlicher Perspektive auf das Thema Open-Access-Publikationen.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist in voller L\u00e4nge online verf\u00fcgbar:<\/p>\n<div class=\"lyte-wrapper\" style=\"width:420px;max-width:100%;margin:5px auto;\"><div class=\"lyMe\" id=\"WYL_fkaVTAEz5wE\"><div id=\"lyte_fkaVTAEz5wE\" data-src=\"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/plugins\/wp-youtube-lyte\/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FfkaVTAEz5wE%2Fhqdefault.jpg\" class=\"pL\"><div class=\"tC\"><div class=\"tT\"><\/div><\/div><div class=\"play\"><\/div><div class=\"ctrl\"><div class=\"Lctrl\"><\/div><div class=\"Rctrl\"><\/div><\/div><\/div><noscript><a href=\"https:\/\/youtu.be\/fkaVTAEz5wE\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/plugins\/wp-youtube-lyte\/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FfkaVTAEz5wE%2F0.jpg\" alt=\"YouTube video thumbnail\" width=\"420\" height=\"216\" \/><br \/>Watch this video on YouTube<\/a><\/noscript><\/div><\/div><div class=\"lL\" style=\"max-width:100%;width:420px;margin:5px auto;\"><\/div><\/p>\n<p>Als Chefredakteur der Online-Fachzeitschrift <a href=\"http:\/\/policyreview.info\">Internet Policy Review<\/a> (hrsg. <a href=\"https:\/\/www.hiig.de\">Humboldt Institut f\u00fcr Internet und Gesellschaf<\/a>t) wusste Fr\u00e9d\u00e9ric Dubois von den Chancen aber auch den H\u00fcrden eines sich ganz dem Open Access verschriebenen Journals zu berichten.<\/p>\n<p>Lambert Heller, Leiter des <a href=\"http:\/\/blogs.tib.eu\/wp\/opensciencelab\/\">Open Science Lab der Technischen Universtit\u00e4t Hannover<\/a>, konnte nicht nur als Experte f\u00fcr Open Access und Wissenschaftskommunikation im Internet, sondern auch als Bibliothekar und Sozialwissenschaftler sprechen.<\/p>\n<p>Christina Riesenweber, Koordinatorin von <a href=\"http:\/\/www.ojs-de.net\">Open Journal Systems<\/a> DE (OSJ-de), einer Open Source Software zur Verwaltung und Publikation von digitalen wissenschaftlichen Zeitschriften mit besonderem Augenmerk auf Open Access, komplettierte als dritter Gast das Podium.<\/p>\n<p>Fachkundig durch die Diskussion f\u00fchrte Isabella Meinecke, Leiterin der <a href=\"http:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/hup\/\">Hamburg University Press<\/a>, einem Verlag, welcher ebenfalls f\u00fcr frei zug\u00e4ngliche Publikationen steht.<\/p>\n<p>Bevor sich auf die dr\u00e4ngenden Fragen zur Zukunft der Publikationslandschaft gest\u00fcrzt wurde, lieferte der Physiker Marc Wenskat mit einem Science Slam (in gewisser Hinsicht ja ebenfalls eine Form des wissenschaftlichen \u201cPublizierens\u201d) einen unkonventionellen und unterhaltsamen Einstieg in den Abend.<\/p>\n<h3>Open Access per Gesetz zum Grundsatz<\/h3>\n<p>Einen ersten inhaltlichen Input zum Thema des Abends gab Lambert Heller. Anhand einiger illustrativer Beispiele der letzten Jahre wird das Potenzial von Open Access verdeutlicht und dabei auch mit einigen Mythen aufger\u00e4umt. So zeigen beispielsweise der <a href=\"https:\/\/www.springer.com\/gp\/partners\/society-zone-issues\/springer-acquires-biomed-central-group--bmc-\/4408\">Aufkauf des Open-Access-Verlags Biomed Central durch Springer<\/a>, dass Open Access durchaus als lukratives Gesch\u00e4ftsmodell bestehen kann.<\/p>\n<p>Soziale Netzwerke f\u00fcr Wissenschaftler wie <a href=\"http:\/\/www.researchgate.net\">ResearchGate<\/a> machen desweiteren deutlich, dass wissenschaftliche Publikationen im Internet keinesfalls an das Modell der klassischen Fachzeitschrift angelehnt sein m\u00fcssen. Stattdessen lohnt es sich, \u00fcber den Tellerrand zu blicken und webnative Formate zu entwickeln.<\/p>\n<p>Wissenschaftspolitische Initiativen wie die <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/programmes\/horizon2020\/sites\/horizon2020\/files\/FactSheet_Open_Access.pdf\">Open Access Agenda von Horizon 2020<\/a> deuten auf eine Entwicklung hin, in der Open Access auch per Gesetz in Europa f\u00e4cher\u00fcbergreifend zum Grundsatz wird.<\/p>\n<h3>Forschende im Zwiespalt<\/h3>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.nature.com\/news\/online-collaboration-scientists-and-the-social-network-1.15711\">Erfolg von ResearchGate und Co.<\/a> ist einerseits Indiz f\u00fcr den Wunsch von Forschern, ihre Arbeit zeitnah und m\u00f6glichst frei zug\u00e4nglich zu teilen. Und doch m\u00fcssen Forscher anscheinend immer noch \u00fcber F\u00f6rderbedingungen wie bei Horizon 2020 zu ihrem \u201cOpen Access Gl\u00fcck\u201d gezwungen werden. Heller zeichnete hier treffend das Bild eines Forschers, in dessen Brust zwei konkurrierende Herzen schlagen &#8211; den Drang zum freien Teilen und Vernetzen einerseits, das Bed\u00fcrfnis, die eigene Forschung durch karrieredienliche Publikation in klassischen Closed-Access-Fachzeitschriften mit hoher Reputation \u201cin Sicherheit zu bringen\u201d andererseits.<\/p>\n<h3>Unterschiede zwischen den Disziplinen<\/h3>\n<p>Leichte Uneinigkeit bestand im Podium bez\u00fcglich der Frage, ob zwischen Fachgebieten hinsichtlich ihrer Offenheit f\u00fcr Open Access wesentliche Unterschiede bestehen und falls ja, wie sich diese erkl\u00e4ren lassen. Sahen die einen eine Kluft in der technischen Affinit\u00e4t zwischen Natur-, und Geisteswissenschaftlern, welche durch die starke Kopplung von Open Access und IT zu einer geringeren Verbreitung von Open Access unter letzteren f\u00fchre, wurde dies von anderer Seite angezweifelt und stattdessen auf die starke Dominanz einzelner weniger klassischer Journals wie beispielsweise der Fachzeitschrift Nature in den naturwissenschaftlichen Disziplin aufmerksam gemacht. Geisteswissenschaftler seien aufgrund ihrer kleinteiligeren Publikationslandschaft entsprechend eher geneigt, jetzt schon nach dem Open Access Prinzip zu publizieren. Zudem g\u00e4be es auch Plattformen wie <a href=\"http:\/\/hypotheses.org\/\">Hypotheses.org<\/a>, die gerade unter Geisteswissenschaftlern beliebt seien. Mit der Frage nach der Stellung solcher Dienste in einzelnen Disziplinen (hier: den <i>Digital Humanities<\/i>) besch\u00e4ftigt sich bereits die empirische Forschung, wie <a href=\"http:\/\/journals.plos.org\/plosone\/article?id=10.1371\/journal.pone.0115035\">folgende Literaturempfehlung<\/a> aus dem Podium zeigt.<\/p>\n<h3>Internet Policy Review &#8211; Ein Beispiel<\/h3>\n<p>Nicht zu untersch\u00e4tzen ist ein nutzerfreundliches Design, welches zur Kollaboration einl\u00e4dt und Offenheit kommuniziert. Die Relevanz der Design-Frage best\u00e4tigte auch Fr\u00e9d\u00e9ric Dubois. Als der Internet Policy Review ins Leben gerufen wurde, existierten Open-Access-freundliche Open Source Repositorien bereits. Dennoch entschied man sich gegen die Nutzung dieser Dienste, und zwar u.a. zugunsten von mehr Flexibilit\u00e4t in Layout und Design. Institutionelle Repositorien sollten sich daher in dieser Hinsicht durchaus ein Beispiel an kommerziellen Plattformen nehmen. Die Angewiesenheit auf \u00f6ffentliche Gelder sei hierbei keine Entschuldigung f\u00fcr schlechtes Design.<\/p>\n<p>Auf der Suche nach Strategien, um die Open-Access-Ver\u00f6ffentlichung f\u00fcr Wissenschaftler attraktiver zu gestalten, lieferte Dubois eine weitere exemplarische Antwort: Der Internet Policy Review kombiniert Open Access mit sogenannter \u201cFast-Track-Ver\u00f6ffentlichung\u201d. Die besondere Struktur des Journals (= k\u00fcrzere Artikel, k\u00fcrzeres Zeitfenster f\u00fcr das Peer-Review-Verfahren, freier Zugang, zug\u00e4ngliche Sprache) verhilft Wissenschaftlern in der Internetforschung zu einem der im st\u00e4ndigen Wandel begriffenen Forschungsgegenstand angemessenen Publikationsgeschwindigkeit. Die Anreizschaffung f\u00fcr Wissenschaftler muss also gegebenenfalls speziell auf die Publikationsplattform und Forschungsdisziplin zugeschnitten werden.<\/p>\n<p>Als grundlegende Strategie wurden desweiteren Ma\u00dfnahmen zur Steigerung des wahrgenommenen Renomm\u00e9es der Zeitschrift genannt. Durch die gezielte Rekrutierung \u201cgro\u00dfer Namen\u201d als Autoren f\u00fcr Open Access-Publikationen k\u00f6nnten quasi beide Forscherherzen befriedigt werden. In dieser Hinsicht scheinen sich aufstrebende Open Access Publikationsplattformen zu einem gewissen Grad dem gleichen Spiel um Anerkennung in der Wissenschaft unterwerfen zu m\u00fcssen, wie klassische Closed-Access-Zeitschriften auch.<\/p>\n<h3>Bibliotheken und Verlage auf Konfrontationskurs<\/h3>\n<p>Ebenfalls in Kritik gerieten die gro\u00dfen Verlage wie Elsevier, Wiley und Springer. Besonderer Unmut \u00e4u\u00dferte sich aus Sicht der Bibliotheken &#8211; Die von den gro\u00dfen Verlagen geschn\u00fcrte Zeitschriftenpakete, welche die Freiheit von Bibliotheken bei der Auswahl von Zeitschriften stark einschr\u00e4nken &#8211; wurden gar als \u201cwissenschaftliche Schrotthalden\u201d beschimpft. Zugespitzt gefragt: Haben diese Verlage noch eine substantielle Rolle zu spielen oder k\u00f6nnen die urspr\u00fcnglich unabdingbaren aber mit den Jahren auch deutlich eingeschr\u00e4nkten Serviceleistungen von Verlagen l\u00e4ngst, technisch unterst\u00fctzt, ausgelagert werden? In puncto Peer-Review-Verfahren zeigen Dienste wie <a href=\"https:\/\/pubpeer.com\">PubPeer.com<\/a> jedenfalls schon jetzt, dass Qualit\u00e4tssicherung auch dezentralisiert und \u00f6ffentlich organisiert werden kann.<\/p>\n<p>Aus dem Publikum steuerte Klaus G. Saur seine langj\u00e4hrige Erfahrung als Verleger bei und sieht nach der Jahrzehnte langen hartn\u00e4ckigen Behauptung gegen Untergangsprophezeihungen die gro\u00dfen Verlage nun langsam br\u00f6ckeln.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Christof, Leiter der Universit\u00e4tsbibliothek der Technischen Universit\u00e4t Berlin, w\u00fcnschte sich angesichts dessen eine klare Ansage &#8211; In wessen Verantwortung sollen in Zukunft die klassischen Verlagst\u00e4tigkeiten fallen? Und welches \u00f6konomische Modell wird f\u00fcr Open Access favorisiert? Doch im Podium herrschte Einigkeit dar\u00fcber, dass sich diese Frage (noch) nicht pauschal beantworten l\u00e4sst. Verschiedene Open Access Modelle m\u00fcssten parallel weiterentwickelt und getestet werden. Wichtiger als Einigung auf ein Modell sei, so Lambert Heller, dass die vielf\u00e4ltigen Ans\u00e4tze der Open Access Praxis in Zukunft mittels gemeinsamer Standards auf einen Nenner gebracht werden.<\/p>\n<h3>Messbarkeit und Qualit\u00e4t<\/h3>\n<p>Dabei kristallisierte sich im Podium auch ein genereller Unmut \u00fcber die Rolle von Reputation, Exklusivit\u00e4t und Hierarchie in der Wissenschaftskultur heraus. Harsche Kritik erfuhr in diesem Zusammenhang der Journal Impact Factor, welcher versucht, die Reichweite und Bedeutsamkeit einer Fachzeitschrift auf eine Zahl zu reduzieren &#8211; Die Open Access Bewegung bietet die Chance, mit solch vorherrschenden und dabei doch im Grunde genommen unwissenschaftlichen G\u00fctekriterien aufzur\u00e4umen.<\/p>\n<p>Doch wenn von einem Bedarf an gemeinsamen Standards die Rede ist, darf dies keinesfalls mit einem dem Open-Access-Prinzip in irgendeiner Weise inherenten Mangel an Qualit\u00e4t gleichgesetzt werden. \u201cJa, ich m\u00f6chte in einem Open Access Journal publizieren aber meine Doktormutter hat gesagt, ich soll in ein renommiertes Journal gehen\u201d &#8211; F\u00fcr Christina Riesenwerber steht diese h\u00e4ufig get\u00e4tigte Aussage f\u00fcr einen fatalen, aber in der Wissenschaftscommunity sehr beliebten Trugschluss: Zu viele Forscher glauben nach wie vor, sich zwischen Open Access und Reputation entscheiden zu m\u00fcssen. Mit dieser falschen Dichotomie muss in der Wissenschaftskultur endlich aufger\u00e4umt werden.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe <a href=\"https:\/\/wikimedia.de\/wiki\/Wikimedia-Salon_-_Das_ABC_des_Freien_Wissens\/Journals\">ABC des Freien Wissens<\/a> unter dem Titel \u201cJ wie Journals &#8211; Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?\u201d bei Wikimedia Deutschland statt und wurde in Kooperation mit dem<a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/\"> Humboldt Institut f\u00fcr Internet und Gesellschaft<\/a> organisiert.<\/p>\n<p>Photo:\u00a0Markus B\u00fcsges, leomaria (Wikimedia Deutschland e. V.) \/ <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\">Wikimedia Commons<\/a>,<a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\"> CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fopen-access-aber-wie%2F\" title=\"Share on LinkedIn\" aria-label=\"Share on LinkedIn\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Open%20Access%20%E2%80%93%20But%20How%3F https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fopen-access-aber-wie%2F  via @hiigberlin.bsky.social\" title=\"Share on Bluesky\" aria-label=\"Share on Bluesky\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button mailto shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fopen-access-aber-wie%2F&subject=Open%20Access%20%E2%80%93%20But%20How%3F\" title=\"Send by email\" aria-label=\"Send by email\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 0.8t0.9 2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The Open-Access movement has been part of the academic mainstream for long. It seems clear that most would welcome open access to science, but in a next step we need to ask \u201cHow does sustainable open access look like?\u201d. On 3 September, the series of events \u2018Wikimedia-Salon &#8211; das ABC des Freien Wissens\u2019 invited three&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":101,"featured_media":24894,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[226],"tags":[],"class_list":["post-24893","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-knowledge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Open Access - But How? &#8211; Digital Society Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Open Access - But How? &#8211; Digital Society Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"The Open-Access movement has been part of the academic mainstream for long. It seems clear that most would welcome open access to science, but in a next step we need to ask \u201cHow does sustainable open access look like?\u201d. On 3 September, the series of events \u2018Wikimedia-Salon &#8211; das ABC des Freien Wissens\u2019 invited three&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"HIIG\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-09-23T08:18:36+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-06-27T12:01:29+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Wikimedia-Salon_-_Abc_des_Freien_Wissens_Logo1-1200x849.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"849\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Leontine Jenner\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Leontine Jenner\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8 minutes\" \/>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Open Access - But How? &#8211; Digital Society Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Open Access - But How? &#8211; Digital Society Blog","og_description":"The Open-Access movement has been part of the academic mainstream for long. It seems clear that most would welcome open access to science, but in a next step we need to ask \u201cHow does sustainable open access look like?\u201d. On 3 September, the series of events \u2018Wikimedia-Salon &#8211; das ABC des Freien Wissens\u2019 invited three&hellip;","og_url":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/","og_site_name":"HIIG","article_published_time":"2015-09-23T08:18:36+00:00","article_modified_time":"2018-06-27T12:01:29+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":849,"url":"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Wikimedia-Salon_-_Abc_des_Freien_Wissens_Logo1-1200x849.png","type":"image\/png"}],"author":"Leontine Jenner","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Leontine Jenner","Est. reading time":"8 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/"},"author":{"name":"Leontine Jenner","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#\/schema\/person\/7d8a72a2ba081332289301a79c0f2982"},"headline":"Open Access &#8211; But How?","datePublished":"2015-09-23T08:18:36+00:00","dateModified":"2018-06-27T12:01:29+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/"},"wordCount":1606,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/post_generic.png","articleSection":["Knowledge"],"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/","url":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/","name":"Open Access - But How? &#8211; Digital Society Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/post_generic.png","datePublished":"2015-09-23T08:18:36+00:00","dateModified":"2018-06-27T12:01:29+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/post_generic.png","contentUrl":"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/post_generic.png","width":4961,"height":3508},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/open-access-aber-wie\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Open Access &#8211; But How?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#website","url":"https:\/\/www.hiig.de\/","name":"HIIG","description":"Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society","publisher":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.hiig.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#organization","name":"HIIG","url":"https:\/\/www.hiig.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/hiig.png","contentUrl":"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/hiig.png","width":320,"height":80,"caption":"HIIG"},"image":{"@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.hiig.de\/#\/schema\/person\/7d8a72a2ba081332289301a79c0f2982","name":"Leontine Jenner"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24893","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/101"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24893"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24893\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24918,"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24893\/revisions\/24918"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24893"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}