{"id":9424,"date":"2013-04-03T11:30:28","date_gmt":"2013-04-03T11:30:28","guid":{"rendered":"http:\/\/inprogress.hiig.de\/?page_id=9424"},"modified":"2019-04-24T10:55:21","modified_gmt":"2019-04-24T08:55:21","slug":"berliner-kolloquium-berichte-abstracts-2012","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/colloquium\/berliner-kolloquium-berichte-abstracts-2012\/","title":{"rendered":"Berliner Kolloquium &#8211; Berichte \/ Abstracts 2012"},"content":{"rendered":"<h1>\n\t<\/h1>\n\t<p><em>DieWorkshops wurden von den Doktoranden des HIIG begleitet und ihre Berichte und Einsch\u00e4tzungen zu den jeweiligen Themen lassen sich in unserem Blog finden:<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"..\/..\/1-berliner-kolloquium-datenschutz-und-battle-trolls\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Global Rules and Regulation<\/a>\u00a0|\u00a0<a href=\"..\/..\/1-berliner-kolloquium-neue-forschung-zu-netzwerk-architektur-und-politischer-kommunikation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Network Architecture and Political Communication<\/a>\u00a0|\u00a0<a href=\"..\/..\/1-berliner-kolloquium-open-science-oder-von-wissenschaft-und-schrebergarten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Open Science<\/a>\u00a0|\u00a0<a href=\"..\/..\/1-berliner-kolloquium-workshop-open-software-open-design\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Open Software and Open Design<\/a>\u00a0|\u00a0<a href=\"..\/..\/1-berliner-kolloquium-workshop-patterns-of-participation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Patterns of Participation<\/a>\u00a0|\u00a0<a href=\"..\/..\/1-berliner-kolloquium-workshop-transformation-of-the-public-sphere\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Transformation of the Public Sphere<\/a><\/em><\/p>\n<strong><br \/>\n11:00 &#8211; 12:30\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Patterns of Participation<\/strong><br \/>\nModeration: Annalies Gartz, Ayca Nina Zuch\nJulia Hauck<br \/>\n<strong>Eine Frage des Vertrauens: Die Nutzung von Online-Communitys (de)<\/strong>\n<p>Mit dem rasanten Aufstieg von Online-Communitys als beliebte Web-Angebote steht die Kommunikationswissenschaft vor einem neuen Forschungsgegenstand, der sich durch die Interaktivit\u00e4t der Kommunikation von bisherigen Massenmedien unterscheidet. Bei Communitys, die auf Basis von nutzergenerierten Inhalten beruhen, ist Vertrauen und die Annahme von Reziprozit\u00e4t Voraussetzung f\u00fcr eine Entscheidung zur Nutzung. Die \u00dcbernahme der Selektion des Anderen, d.h. anderen zu vertrauen, ist hier mit \u2013 wenn auch \u201enur\u201c alltagsspezifischem \u2013 Risiko verbunden. Aus den Tipps, Ratschl\u00e4gen und Vereinbarungen, die online getroffen werden, k\u00f6nnen negative Folgen durch einen Missbrauch von Vertrauen (offline) resultieren. Der Vortrag gibt einen \u00dcberblick zum Thema und stellt erste theoretische Erkenntnisse des Dissertationsprojekts vor.<\/p>\nSabine Th\u00fcrmel<br \/>\n<strong>Die partizipative Wende \u2013 Konstellationen verteilten und kollektiven Handelns \u00a0in soziotechnischen Systemen (de)<\/strong>\n<p>Neuartige Kooperationsm\u00f6glichkeiten zwischen Menschen, Robotern und Softwareagenten sind derzeit im Entstehen. Diese neuartigen Interaktionsm\u00f6glichkeiten finden sich in einer Vielzahl von soziotechnischen, computervermitteltem Umgebungen. Als offene, dezentral organisierte Systeme unterst\u00fctzen sie eine partizipative Kultur.\u00a0Konstellationen verteilten und kollektiven Handelns werden vorgestellt. Ihr \u00a0Facettenreichtum belegt, wie vielseitig bereits heute die menschlichen F\u00e4higkeiten erweitert werden und wie weit die Abgabe von Handlungsoptionen an technische Agenten fortgeschritten ist. Ein begrifflich-systematischer Ansatz wird exemplarisch vorgestellt. Auf seiner Basis kann Handlungstr\u00e4gerschaft und dieDelegation von Handlungsoptionen an nichtmenschliche Akteure beschrieben und bewertet werden. Anwendungsspezifische Partizipationsmuster lassen sich herausarbeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<strong>11:00 &#8211; 12:30<\/strong><br \/>\n<strong>Netzwerk-Architektur und politische Kommunikation<\/strong><br \/>\nModeration: Christian Katzenbach\nHolger Greve<br \/>\n<strong>Zugangsbeschr\u00e4nkungen im Internet (de)<\/strong>\n<p>Die digitale Kommunikation im Internet ist nicht sakrosankt und kann nat\u00fcrlich ebenso gesetzlich vorgezeichneten Beschr\u00e4nkungen unterfallen, die einem berechtigten Rechtsg\u00fcterschutz dienen. Bei der Umsetzung netzbezogener Eingriffe sind aber vor allem auch die jeweiligen Auswirkungen in der Architektur des Internets in den Blick zu nehmen, die auf das Grundrechtsverwirklichungsnetz empfindlich zur\u00fcckwirken k\u00f6nnen. Seiner Struktur nach ist das Internet auf einen freien, territorial ungebundenen, ubiquit\u00e4ren Informationsfluss angelegt. Eingriffe, die dies nicht ber\u00fccksichtigen oder aufgrund ihrer Streubreite oder Intensit\u00e4t unausgewogen sind, richten meist mehr Schaden an, als dass sie nutzen. Eine rationale Anlegung des Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeitsgrundsatzes unter hinreichender Ermittlung einer validen Tatsachengrundlage kann daher durchaus ein verl\u00e4sslicher Wegweiser sein, um eine angemessene Ausbalancierung der aufeinandertreffenden Interessen zu gew\u00e4hrleisten. Angesichts der territorial nicht gebundenen Kommunikation ist zudem der Ausbau des internationalen und europ\u00e4ischen Kommunikationsrechts zwingend erforderlich, um einheitliche Ma\u00dfst\u00e4be zur Sicherung und Harmonisierung kommunikativer Freiheit im Netz zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\nFelix Francke<br \/>\n<strong>Netzneutralit\u00e4t als Nebenbedingung politischer Kommunikation in digitalen Demokratien Europas (de)<\/strong>\n<p>Die Erg\u00e4nzung traditioneller Wege politischer Kommunikation durch Beteiligungsm\u00f6glichkeiten im Internet schw\u00e4cht herk\u00f6mmliche Gatekeeper \u00f6ffentlicher Diskurse, wie sie in Rundfunk und Printmedien existieren. Das Internet erscheint als &#8220;demokratischstes Massenmedium der Welt&#8221;. Der Datenaustausch basiert jedoch immer auf der inneren Architektur des Internets, wo mehr und mehr Technologien zum Filtern und Ver\u00e4ndern von Informationen bereit stehen. Internetanbieter werden zu neuen potentiellen Gatekeepern, der Charakter des Internets als offenes Medium und damit die Legitimit\u00e4t politischer Kommunikation auf seiner Basis stehen in Frage. Politische Kommunikationsforschung kann das Internet nicht weiterhin als Black Box behandeln. Im Vortrag werden Interdependenzen zwischen der Entwicklung politischer Beteiligungsformen und verschiedenen Regulierungsentw\u00fcrfen zur Netzneutralit\u00e4t aufgezeigt.<\/p>\nBreindl Yana<br \/>\n<strong>Internet Blocking in Liberal Democracies: A Comparative Public Policy Analysis (de)<\/strong>\n<p>Research into internet blocking has typically focused on authoritarian regimes. However, Western states, with a long-term commitment to freedom of expression, are increasingly debating and implementing internet filtering. Filtering is becoming a global norm as states and businesses make use of increasingly sophisticated techniques to deal with problematic content. The research adopts a comparative public policy perspective to contrast internet blocking policies across twenty liberal democracies. It focuses on the articulation of institutional, ideological and discursive elements on internet blocking policies (or the lack thereof). If the rule of law or transparency and accountability mechanisms need to be taken into account, other factors may also be of importance for understanding the regulation of online content in democracies. For instance, cultural and historical parameters provide insights into why certain states block one type of content but not another or privilege one type of regulatory mechanisms over another.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<strong>13:30 &#8211; 15:00<br \/>\nTransformation of the Public Sphere<\/strong><br \/>\nModeration: Wolfgang Schulz\nJan-Felix Schrape<br \/>\n<strong>Social Media, Massenmedien und \u00d6ffentlichkeit (de)<\/strong>\n<p>An neue Medien werden seit jeher hohe Erwartungen gekn\u00fcpft und auch mit der Etablierung des Web gingen von Beginn an zahlreiche Visionen einher. Das Platzen der \u203aDotcom-Blase\u2039 m\u00fcndete zwar in vor\u00fcbergehender Ern\u00fcchterung; seit 2005 aber durchkreuzen erneut drei interagierende Erwartungen den allgemeinen Diskurs: (1) die Substitution massenmedialer Strukturen durch nutzerzentrierte Austauschprozesse; (2) eine Aufl\u00f6sung der Rollenverteilung zwischen Produzenten und Konsumenten; (3) eine netzgetriebene Demokratisierung gesellschaftlicher Entscheidungsprozesse.\u00a0Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Beitrags, das derzeitige Verh\u00e4ltnis von Social Media und Massenmedien unaufgeregt zu taxieren: Welche Bev\u00f6lkerungsteile nutzen welche Angebote zu welchen Zwecken? Durch welche Qualit\u00e4ten zeichnet sich das Social Web aus? Welche Interaktionen liegen zwischen nutzergenerierten und journalistischen Inhalten vor? Und: Inwieweit deuten diese Entwicklungen tats\u00e4chlich auf egalit\u00e4rere \u00d6ffentlichkeitsstrukturen hin?<\/p>\nJingwei Wu<br \/>\n<strong>Change of the Boundary between Public and Private on Social Network Sites: An Intercultural Comparison between Germany and China (en)<\/strong>\n<p>The high level of public disclosure and increasing opinion expression on social network sites (SNSs) has given rise to a public and private boundary problem between online privacy protection and the public sphere. This dissertation explores how the boundary between private and public has been changed in SNSs based on different cultural backgrounds (individualist vs. collectivist) and media systems (free vs. non-free). Online questionnaires and interviews will be used to generate data which explain how interacting in SNSs affects online disclosure and opinion expression from both the individual and group perspectives. The comparison between Germany and China, as type-cases of individualist and collectivist national cultures, respectively, aims to provide an understanding of privacy protection and opinion expression on the internet, as well as a means of examining the online public sphere (Habermas, 1990) and the \u201cspiral of silence\u201d theory (Noelle-Neumann, 1974) in an international digital era. It will contribute insights to the regulation of privacy for the private sphere and online opinion-formation (Meinungsbildung) for the public sphere.<\/p>\nEvgeniya Boklage<br \/>\n<strong>Blogging in the (counter) public sphere: mapping Russian queer blogs<\/strong>\n<p>tba<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<strong>13:30 &#8211; 15:00<br \/>\nOpen Science<\/strong><br \/>\nModeration: Cornelius Puschmann\nConstanze Engelbrecht<br \/>\n<strong>Offene Wissens\u00f6kologien: kollaborative Wissensproduktion in hybriden virtuellen Communities (de)<\/strong>\n<p>Dieser Vortrag gibt Einsichten in die wachsende Zahl offener Wissens\u00f6kologien, in denen Wissen in hybriden Communities mit bislang kaum als innovationsrelevant eingesch\u00e4tzten Akteuren (Nutzer und Laien), \u00fcber neue Arten der Wissenszirkulation (virtuelle Kommunikations- und Interaktionsformen) und in allt\u00e4glichen R\u00e4umen der Wissenspraxis (h\u00e4usliche Arbeitspl\u00e4tze und Werkst\u00e4tten) produziert wird. Ausgehend von einer Differenzierung in analytische, synthetische und symbolische Wissensbasen werden jeweils konkrete Communities aus den Bereichen Astronomie (Klassifizierung und Erforschung von Himmelsk\u00f6rpern), Freizeitsport (Herstellung und Aktualisierung von Trekkingtouren- und Surfspotf\u00fchrern) und Kochkunst (Kreieren und Verfeinern von Rezepten) vorgestellt. Die Analyse entlang einzelner Wissensbasen erm\u00f6glicht eine differenzierte Abbildung spezifischer Wissenspraktiken sowie sozialer und r\u00e4umlicher Dynamiken offener Wissens\u00f6kologien.<\/p>\nPasko Bilic<br \/>\n<strong>Emerging communication structures in new media systems: flows and counter-flows through wikis (en)<\/strong>\n<p>The goal is to analyze connections between a wiki-like and a wiki-based project and their external media ecology and social context. WikiLeaks (WL) and Wikipedia (WP) projects have different goals. WL attempts to control the agenda through obtaining and publishing information deemed to be of public relevance. WL sets the agenda, controls the information flow through cooperation with mass media, and creates a document database. The case of WP, and the In the News (ITN) section on the English WP, is completely the opposite. The mass media set the agenda, but WP resets the information flow, and, through remediation of publicly available information, creates a novel format of publicly available knowledge. Although based on somewhat similar technologies, and not being formally institutionalized, these projects have significantly altered public communication structures and transformed the sphere of public communication. Despite obvious differences they both operate under the assumption of radical openness, transparency and accessibility.<\/p>\nChristoph Lutz<br \/>\n<strong>Open Science and Alternative Measures of Scientific Impact (Altmetrics) (en)<\/strong>\n<p>Der Beitrag besch\u00e4ftigt sich mit dem Open Science Aspekt der Altmetrics. Dabei geht es um die Frage, wie wissenschaftlicher Erfolg &#8211; oder Scientific Impact &#8211; mit differenzierteren Ma\u00dfen als der Bibliometrie gemessen werden kann: In einem durch die Digitalisierung sich stetig ver\u00e4ndernden Wissenschaftsbetrieb (Stichworte sind Open Access, Open Data und Networked Science) bieten sich dazu immer mehr M\u00f6glichkeiten und Daten. In Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Social Network Site ResearchGate findet deshalb an der Universit\u00e4t St. Gallen ein exploratives Pilotprojekt statt, das Scientific Impact in der BWL \u00fcber Netzwerkmetriken und die Aktivit\u00e4t von Wissenschaftlern in der Online-Community messen m\u00f6chte. Die Pr\u00e4sentation gibt einen Einblick in das entstehende Feld der Altmetrics und stellt das Pilotprojekt vor. Als \u00fcbergeordnetes Ziel soll die Diskussion angeregt werden, ob und wie Daten aus Online Social Networks wie Research Gate oder Mendeley die traditionelle Bibliometrie erg\u00e4nzen oder gar ersetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<strong>15:30 &#8211; 17:00<br \/>\nGlobal Rules and Regulations<\/strong><br \/>\nModeration: Osvaldo Saldias\nMatthias C. Kettemann<br \/>\n<strong>Hilft das V\u00f6lkerrecht gegen die Feinde des Internet? (de)<\/strong>\n<p>Das V\u00f6lkerrecht ist ein kraftvolles Instrument der internationalen Gemeinschaft zur Regelung von Gegenst\u00e4nden von international-\u00f6ffentlichem Interesse, zum Schutz globaler Allgemeing\u00fcter und zur Begrenzung der Rechte und Pflichten von Staaten. Inzwischen hat sich der Schutz des Internet als Gegenstand international-\u00f6ffentlichen Interesses etabliert; das Internet ist mithin ein globales Schutzgut. Das hei\u00dft: Das V\u00f6lkerrecht nimmt dem Internet feindlich gesinnte Staaten an die Kandare. Hierbei einschl\u00e4gig sind insbesondere die R\u00fccksichtnahmepflicht, die Kooperationspflicht, das Nichteingriffsprinzip, das Vorsorgeprinzip und das internationale Regime des Menschenrechtsschutzes. Doch noch sind die Pflichten in gro\u00dfen Teilen nicht ausreichend genau ausbuchstabiert, um ihre Ahndung durch die internationale Gemeinschaft zu erm\u00f6glichen. V\u00f6lkerrechtspolitisch ist hier eine st\u00e4rkere Verrechtlichung zu fordern.<\/p>\nBen Kamis, Thorsten Thiel<br \/>\n<strong>The Original Battle Trolls: Why States Need the Internet to be a Violent Place (de)<\/strong>\n<p>Although it is a banal observation, no violent act has ever been committed over the Internet. However, terms such as &#8216;cyber-warfare&#8217;, &#8216;cyber-terrorism&#8217; and &#8216;cyber-security&#8217; all relate to acts that are only possible in virtue of the Internet and they all carry an obvious connotation of hostility and violence. To the extent that states can be accurately characterized as institutions that legitimately monopolize violence, their attempts to represent the Internet as a domain of violence, demands explanation. In our talk we look at the reasons for projecting violence into the virtual domain as well as the ways to do this. &#8216;Normal&#8217; trolls disrupt discourse with inflammatory remarks, one forum at a time; in many ways states are doing the same, but to the internet as a whole and with grave implications for society.<\/p>\nGe Chen<br \/>\n<strong>Urheberrecht und Entwicklungsl\u00e4nder: von der normativen Interoperabilit\u00e4t zur institutionellen Inklusivit\u00e4t in der globalen Copyright Governance (de)<\/strong>\n<p>Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie im Rahmen einer von konstitutionalistischen \u00dcberlegungen gepr\u00e4gten Post-WIPO-Entwicklungsagenda ein Ausgleich zwischen universellem Urheberrechtsschutz und verschiedenen Entwicklungsniveaus gefunden werden kann. In normativer Hinsicht wird die Funktionalit\u00e4t von Zugangsregeln untersucht, d.h., wie Zugangsregeln in verschiedenen globalen Urheberrechtsregimen entstehen, sich fortentwickeln und in einer interoperablen Weise so \u00a0gehandhabt werden k\u00f6nnen. Mit Blick auf die institutionelle Dimension wird der Frage der Legitimit\u00e4t der Entwicklungsziele nachgegangen, welche Rolle die Entwicklungsziele verschiedene Regimes bei der \u00dcberwindung von normativen Konflikten spielen k\u00f6nnen und wie inklusive die Entwicklungszielen \u00fcberhaupt werden k\u00f6nnen,. Vor diesem Hintergrund zeigt sich letztlich ein Bed\u00fcrfnis nach einer differenzierteren und kooperativen administrativen Rollenverteilung zwischen WIPO und WTO im konstitutionellen Diagramm der globalen Copyright Governance.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<strong>15:30 &#8211; 17:00<br \/>\nOpen Software &amp; Open Design<\/strong><br \/>\nModeration: J\u00f6rg M\u00fcller\nBego\u00f1a G. Otero<br \/>\n<strong>Compelling to disclose software interoperable information: A risk for innovation or a balanced solution? (en)<\/strong>\n<p>The vision that interoperability may be taken into account as a priori standard which crosscuts a wide spectrum of IT laws and policies, found its confirmation in the Digital Agenda for Europe 2010-2020, whose second pillar refers to interoperability and standards. To improve and promote the enhancement of interoperability, the Agenda envisages several actions, but strikingly none of those actions address directly the Software Directive. Two actions of the Digital Agenda refer to this matter but mainly through the study of compulsory licensing. This paper will expound, on one hand, how and why interoperability as a priori standard, has its background in the conception and legal regime established by the Software Directive, and on the other hand, how this Directive might affect a possible licensing approach of interoperability information.<\/p>\nChristoph Schneider<br \/>\n<strong>Concrete utopias of an open technology. The practices and futures of open design (en)<\/strong>\n<p>As open source practices are spreading into the world of atoms, the scope of open source widens. Practices of open design, or open source hardware are creating new objects, visions and organizations that potentially have a significant influence on the futures of artifacts and society. Implicitly or explicitly, the practices of open design embody different ideas of how the world should be. In my research I ask what the conditions and possibilities of the spreading of open design practices and the related goals and visions are. I consider projects of open design as &#8220;concrete utopias&#8221; that mediate visions of the future with present possibilities and in turn widen the possibilities of open design itself. Empirically the project will trace the mobilities of objects and visions and reconstruct their role in creating processual and future-oriented practices of open design.<\/p>\n\t<h3>About HIIG<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/the-institute\/\">The HIIG<\/a> researches the development of the internet from a societal perspective with the aim to better understand the digitalisation of all spheres of life.<\/p>\n\t<h3>Keep in touch<\/h3>\n<p>Sign up for our <a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/newsletter-registration\/\">newsletters<\/a>.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.hiig.de%2Fen%2Fcolloquium%2Fberliner-kolloquium-berichte-abstracts-2012%2F\" title=\"Share on LinkedIn\" aria-label=\"Share on LinkedIn\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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