{"version":"1.0","provider_name":"HIIG","provider_url":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/","title":"Schl\u00fcsselressource Wissen: Lernen in einer digitalisierten Welt &#8211; HIIG","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"h3ynTto1bz\"><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/publication\/schluesselressource-wissen-lernen-in-einer-digitalisierten-welt\/\">Schl\u00fcsselressource Wissen: Lernen in einer digitalisierten Welt<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/publication\/schluesselressource-wissen-lernen-in-einer-digitalisierten-welt\/embed\/#?secret=h3ynTto1bz\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Schl\u00fcsselressource Wissen: Lernen in einer digitalisierten Welt&#8221; &#8212; HIIG\" data-secret=\"h3ynTto1bz\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/www.hiig.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/www.hiig.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bildschirmfoto-2017-07-18-um-14.30.07.png","thumbnail_width":412,"thumbnail_height":585,"description":"Die Digitalisierung fordert uns auf nahezu allen gesellschaftlichen Ebenen heraus. Sie ist dabei aber nicht \u2013 wie oft behauptet \u2013 eine Naturgewalt, mit der wir uns irgendwie arrangieren m\u00fcssten. Vielmehr ist sie ein Prozess, den wir gestalten k\u00f6nnen. Insbesondere in unserer heutigen Gesellschaft, in der Wissen mehr und mehr als wichtigste Ressource moderner Volkswirtschaften verstanden wird, ist der Prozess der Digitalisierung von gro\u00dfer Bedeutung. Schlie\u00dflich ver\u00e4ndert die Digitalisierung in gro\u00dfem Ma\u00dfe wie wir lernen, das hei\u00dft, wie wir Wissen erwerben, Wissen vermitteln und Wissen anwenden. Hierf\u00fcr m\u00fcssen Strategien entwickelt und Risiken benannt, aber vor allem Potentiale erkannt werden. Denn das Internet und die Digitalisierung bieten zahlreiche M\u00f6glichkeiten, das Lernen in allen Lebensbereichen zu f\u00f6rdern. Das Lernen spielt in einer Wissensgesellschaft naturgem\u00e4\u00df eine herausgehobene Rolle. Daher beschr\u00e4nkt sich das Lernen schon l\u00e4ngst nicht mehr auf das erste Lebensdrittel, sondern ist vielmehr lebenslanger Imperativ und lebenslange Aktivit\u00e4t. Die Betonung liegt hierbei auf \u201eaktiv\u201c. Die Zeiten, in denen eine Lehrperson in einer entsprechenden Lehranstalt ausschlie\u00dflich frontal Lernstoff vortr\u00e4gt und die Lernenden diesen passiv aufnehmen, sind vorbei. Aktives Lernen hei\u00dft Lernen durch aktive Teilnahme, individuelle Reflexion und Auseinandersetzung sowie die eigene Produktion von Wissen. Das aktive Lernen kann dabei immer im sozialen Kontext (Schule, Universit\u00e4t, Ausbildung, Arbeitsplatz) stattfinden und wird so zum wichtigen sozialen Prozess. Die Idee des sozialen Lernens betont das gemeinsame Lernen, das nicht nur auf den Erwerb von Informationen abzielt, sondern bei dem Wissen durch Austausch und Diskurs in gruppendynamischen Prozessen entsteht. Aktives und soziales Lernen k\u00f6nnen noch durch ein weiteres Element erg\u00e4nzt werden: das spielerische Lernen. Diese Idee setzt an einer Form der Wissensvermittlung und des Wissenserwerbs an, die durch spielerische Methoden, unsere Neugier, unseren Entdeckerdrang und unsere st\u00e4ndige Suche nach neuen Herausforderungen f\u00f6rdert, fordert und belohnt. Zu diesen drei Arten des Lernens gesellt sich noch eine vierte: das informelle Lernen, das hei\u00dft, Lernen in neuen Kontexten au\u00dferhalb klassischer Bildungseinrichtungen. So entsteht informelles Wissen beispielsweise durch Lernen in der Freizeit oder bei der Arbeit. Es hilft uns dabei, wichtige Kompetenzen zu erwerben, die wir aus klassischen Bildungsquellen nicht beziehen k\u00f6nnen. Aktives, soziales, spielerisches und informelles Lernen vermengen und erg\u00e4nzen sich miteinander zu modernen Lernkonzepten, die in Schulen, Universit\u00e4ten und Ausbildungsst\u00e4tten sowie auch in Unternehmen und Organisationen zur Anwendung kommen k\u00f6nnen. Moderne Lern- und Lehrkonzepte m\u00fcssen dabei mit der Digitalisierung verk\u00fcpft sein. Denn digitale Technologien sind aus unserem Alltag nicht weg zu denken. Warum sollte man gerade bei Bildung und Lernen eine Ausnahme machen? Moderne Technologien bieten viele Chancen, unser Lernverhalten positiv zu beeinflussen. Seien es Apps, die uns beim Lernen von Fremdsprachen helfen, partizipative Online-Enzyklop\u00e4dien, Anwendungen, die Kinder zum Lernen motivieren, Netzwerke, in denen wir unser Wissen mit Anderen auf der ganzen Welt teilen k\u00f6nnen oder Videoportale, auf denen wir lernen k\u00f6nnen, Klavier zu spielen oder aus einfachsten Mitteln M\u00f6bel herzustellen. Die Wissensquellen scheinen nahezu unbegrenzt. Dies ist in unserer Wissensgesellschaft, in der lebenslanges Lernen zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit wird, aber auch unabdingbar. Klassische Bildungseinrichtungen m\u00fcssen nat\u00fcrlich bei der Nutzbarmachung digitaler Wissensquellen eine gro\u00dfe Rolle spielen. Lehrende an Schulen m\u00fcssen z. B. alle technischen, organisatorischen und didaktischen M\u00f6glichkeiten haben und aussch\u00f6pfen, wenn es darum geht, digitale Medien sinnvoll in der Schule einzusetzen, um so \u201eDigitalkompetenz\u201c verst\u00e4rkt zum Teil der allgemeinen Bildung werden zu lassen. Doch nicht mehr allein Schulen und Hochschulen sind f\u00fcr den Kompetenzerwerb zust\u00e4ndig. Auch informell erworbenes Wissen (z. B. aus digitalen Bildungsangeboten) muss vermehrt als vollwertiger Teil allgemeiner Bildung verstanden werden. So k\u00f6nnten Unternehmen Verfahren entwickeln, um implizite Kompetenzen von Mitarbeitern\/innen und Bewerbern\/innen, f\u00fcr die es keine Abschl\u00fcsse gibt (z. B. Programmiersprachen), zu erkennen und entsprechend zu zertifizieren. Gesamtgesellschaftlich muss das lebenslange Lernen erleichtert, gef\u00f6rdert und demokratisiert werden. Wissensarbeit insgesamt muss durch digitale Infra\u00adstruktur und Technologie sowie durch soziale, politische und wirtschaftliche Anerkennung noch st\u00e4r\u00adker positioniert werden. Diese Studie soll zum einen dabei helfen, den Prozess der Digitalisierung im Kontext des Lernens in einer modernen Wissensgesellschaft besser zu verstehen und zum anderen Perspektiven zeigen, wie Lernen in einer digitalisierten Welt besser gehandhabt werden kann."}