{"version":"1.0","provider_name":"HIIG","provider_url":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/","title":"Open Access: Ein Lackmustest &#8211; HIIG","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"7tDaaYzkcw\"><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/publication\/open-access-ein-lackmustest\/\">Open Access: Ein Lackmustest<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/publication\/open-access-ein-lackmustest\/embed\/#?secret=7tDaaYzkcw\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Open Access: Ein Lackmustest&#8221; &#8212; HIIG\" data-secret=\"7tDaaYzkcw\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/www.hiig.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","description":"Open Access ist ein interessanter Policy Bereich, nicht nur weil er die Produktionsbedingungen der \u00f6ffentlichen Forschung selbst betrifft, sondern auch weil er m\u00f6glicherweise einer verbreiteten Beobachtung in der Urheberrechtsforschung widerspricht. Bestimmend f\u00fcr die allgemeine Erz\u00e4hlung des Urheberrechts ist die Expansionsannahme. Demnach ist die Entwicklung der Ausschlussrechte durch eine kontinuierliche und lineare Expansion gekennzeichnet. Open Access Initiativen mobilisieren dagegen f\u00fcr eine Umkehrung dieses Trends. Sie zielen auf akademische Standards, die einen erlaubnisfreien Zugang zu und eine Nachnutzung von \u00f6ffentlich finanzierten Forschungsergebnissen verbindlich festlegen. Dieser Artikel gibt einen breiten \u00dcberblick \u00fcber die verschiedenen Urspr\u00fcnge, die Operationalisierungs- und Institutionalisierungsformen von Open Access. Er beginnt mit einem kurzen Abriss \u00fcber die Entstehung und Formierung des Marktes f\u00fcr akademische Zeitschriften, dem bis heute m\u00e4chtigsten Gegner der Open Access Bewegung; und er schlie\u00dft mit einer exemplarischen Darstellung der neueren Policies in Gro\u00dfbritannien, im Hinblick auf Open Access derzeit eines der interessantesten L\u00e4nder. Die Britische Politikentwicklung zeigt zun\u00e4chst, dass der Teufel tats\u00e4chlich in den Implementationsdetails steckt. Dies betrifft nicht nur die Durchsetzung von Open Access Standards, sondern auch die Allokation von Rechten. Dar\u00fcber hinaus l\u00e4sst sich von diesem Beispiel lernen, wie wichtig die politische Akteurskonstellation f\u00fcr die Ausgestaltung von Open Access Regeln ist, und damit zugleich f\u00fcr die k\u00fcnftige Bedeutung von Ausschlussrechten in der Zirkulation von \u00f6ffentlicher Forschung."}