{"version":"1.0","provider_name":"HIIG","provider_url":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/","title":"K\u00fcnstliche Intelligenz in der \u00d6ffentlichen Verwaltung &#8211; HIIG","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"1oPe9DwOPs\"><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/publication\/kuenstliche-intelligenz-in-der-oeffentlichen-verwaltung-2\/\">K\u00fcnstliche Intelligenz in der \u00d6ffentlichen Verwaltung<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/publication\/kuenstliche-intelligenz-in-der-oeffentlichen-verwaltung-2\/embed\/#?secret=1oPe9DwOPs\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;K\u00fcnstliche Intelligenz in der \u00d6ffentlichen Verwaltung&#8221; &#8212; HIIG\" data-secret=\"1oPe9DwOPs\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/www.hiig.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","description":"K\u00fcnstliche Intelligenz wird als Zukunftsthema bezeichnet, aber sie begegnet uns heute schon in der \u00f6ffentlichen Verwaltung. Risikomanagementsysteme sagen voraus, bei welchen Steuererkl\u00e4rungen sich eine Pr\u00fcfung der Belege lohnt. Intelligente Verkehrsbeeinflussungsanlagen verarbeiten viele Daten und treffen Ma\u00dfnahmen zur Verkehrssicherung, sie ordnen auch Geschwindigkeitsbegrenzungen und \u00dcberholverbote an. Im Bereich des predictive policing \u2013 zu Deutsch vorausschauende Polizeiarbeit \u2013 wird die Wahrscheinlichkeit von Einbruchsdiebst\u00e4hlen berechnet und auf speziellen Karten, sogenannten Heat Maps, vermerkt. KI-Anwendungen werden auch immer besser darin, Gesichter und soziale Situationen auf Kamerabildern zu erkennen. So k\u00f6nnen etwa in der Verkehrs\u00fcberwachung Unf\u00e4lle von Kraftfahrzeugen durch Kameras erkannt werden, so dass Unf\u00e4lle automatisiert an Rettungsleitstellen gemeldet werden k\u00f6nnen. In Mannheim versucht man mit intelligenten Kameras Stra\u00dfenkriminalit\u00e4t zu erkennen. Verwaltungen experimentieren auch zunehmend mit autonomen Agenten in der \u00d6ffentlichkeit. In Potsdam wird gerade eine selbstfahrende Stra\u00dfenbahn getestet, im bayerischen Bad Birnbach pendelt ein selbstfahrender Kleinbus zwischen Bahnhof und Therme. Das B\u00fcrgeramt Ludwigsburg und die Stadtbibliothek K\u00f6ln experimentieren mit Auskunftsrobotern. Angesichts weiterer technischer Fortschritte und M\u00f6glichkeiten stellen sich aber auch f\u00fcr die Zukunft viele Fragen. Welche Potentiale hat k\u00fcnstliche Intelligenz in der \u00f6ffentlichen Verwaltung? Wie kann man Technologien und Anwendungen gut gestalten? K\u00f6nnen Automation und Augmentation auch zu mehr Menschlichkeit f\u00fchren? Diesen Fragen werden sich \u00f6ffentliche Verwaltungen in Deutschland und anderswo stellen. Einige der gro\u00dfen Herausforderungen, die sich dabei f\u00fcr die \u00f6ffentliche Verwaltung stellen, sollen hier beschrieben werden. Dabei ist es wichtig sich vor Augen zu halten, dass Technologien der k\u00fcnstlichen Intelligenz f\u00fcr die n\u00e4chste Stufe von Verwaltungsmodernisierung und Verwaltungsreform eine Schl\u00fcsselrolle spielen k\u00f6nnen. Wenn sich aber herausstellt, dass Technologien der k\u00fcnstlichen Intelligenz auch gesamtgesellschaftlich eine so wichtige Rolle spielen werden, bedeutet die Anwendung von k\u00fcnstlicher Intelligenz noch viel mehr: Dann ist die \u00f6ffentliche Verwaltung das Feld, in welchem der Staat genuin eigene Erfahrungen machen kann. Denn nur mit dieser Erfahrung und diesem Wissen ist es m\u00f6glich, die Gestaltung dieser Zukunftstechnologien in Bereichen der Gesellschaft zu steuern. Eine umfassende Technologiepolitik, die Chancen und Risiken erkennen, nutzen und vermeiden kann, basiert auf Erfahrungen und einem tieferen Verst\u00e4ndnis. Den Weg zu einem solchen Verst\u00e4ndnis will auch das vorliegende Gutachten ebnen."}