{"version":"1.0","provider_name":"HIIG","provider_url":"https:\/\/www.hiig.de\/en\/","title":"Digitalisierung in Staat, Politik und Verwaltung &#8211; HIIG","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"syC1JjrkKE\"><a href=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/publication\/digitalisierung-in-staat-politik-und-verwaltung\/\">Digitalisierung in Staat, Politik und Verwaltung<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.hiig.de\/en\/publication\/digitalisierung-in-staat-politik-und-verwaltung\/embed\/#?secret=syC1JjrkKE\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Digitalisierung in Staat, Politik und Verwaltung&#8221; &#8212; HIIG\" data-secret=\"syC1JjrkKE\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/www.hiig.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","description":"Seit mehr als sechzig Jahren folgt in der (bundes-)deutschen Politik und Verwaltung eine Welle der Computerisierung, Informatisierung und Digitalisierung auf die andere. Die Corona-Pandemie und der Umgang damit haben gezeigt, wie vieles dabei noch im Argen liegt \u2013 trotz aller Erfolgsmeldungen aus der Vergangenheit. Zugleich waren sie aber auch Ausl\u00f6ser einer neuen Digitalisierungswelle. Wird jetzt endlich alles gut? Oder ist auch 4.0 nur einfach mehr vom Alten?  Es gibt jedenfalls Dinge, die in all den Jahren und Jahrzehnten ziemlich stabil geblieben sind. Dazu geh\u00f6ren etwa die zentralen Leitbilder, an denen die IT-getriebene Staats- und Verwaltungsmodernisierung ausgerichtet wird. An erster Stelle sind hier Effizienz und Effektivit\u00e4t zu nennen. Mit dem Effizienzversprechen einher gehen immer auch die Versprechen der Verschlankung und Entb\u00fcrokratisierung der Verwaltung, und als Ma\u00dfstab f\u00fcr deren Organisations-, Arbeits- und Entscheidungsstrukturen werden die der Privatwirtschaft angelegt. Agilit\u00e4t ist dabei nur die letzte Wundermedizin, an der die immer schon als angestaubt abgestempelte Verwaltung genesen soll. Und auch die Effektivit\u00e4t von Regierung und Verwaltung soll mit jeder Digitalisierungswelle immer noch weiter gesteigert werden, wof\u00fcr es auch immer mehr Technik, mehr Daten und mehr integrierte Informationsverarbeitung brauchen soll.  Auch im Hinblick auf Umsetzung der Modernisierungs- und Digitalisierungsprojekte und ihrer Auswirkungen lassen sich Kontinuit\u00e4ten beobachten. So wird von politisch Verantwortlichen ebenso wie von IT-Herstellern und -Dienstleistern h\u00e4ufig viel mehr versprochen, als am Ende geliefert wird. Nur die Kosten sind oft h\u00f6her als geplant, die Projekte dauern l\u00e4nger, und nicht selten scheitern sie ganz \u2013 auch durchaus nach der \u00dcberziehung von Budget und Zeitplan. Vor allem gr\u00f6\u00dfere \u00f6ffentliche IT-Projekte erwecken h\u00e4ufig den Eindruck, als bestehe das eigentliche Ziel in verdeckter Industrief\u00f6rderung. Vor dem Hintergrund wundert es nicht, dass die Mitarbeiter:innen in den Verwaltungen den bei neuen Projekten gemachten Versprechungen von Effektivit\u00e4t, Effizienz oder Agilit\u00e4t oft mehr als skeptisch gegen\u00fcberstehen und selbst notwendige Ver\u00e4nderungen in den Strukturen und Arbeitsabl\u00e4ufen abzublocken oder zu unterlaufen suchen. Auch f\u00fcr die B\u00fcrger:innen bringen die Projekte allen Versprechungen zum Trotz selten einen echten Gewinn. Allzu h\u00e4ufig werden schlicht vormals von der Verwaltung selbst ausgef\u00fchrte T\u00e4tigkeiten auf die B\u00fcrger:innen abgew\u00e4lzt, die sich dann auch noch mit schlecht benutzbaren Oberfl\u00e4chen, unverst\u00e4ndlichen Online-Formularen oder sogar beschr\u00e4nkten Online-Betriebszeiten von Verwaltungsangeboten herumschlagen m\u00fcssen.  Im Schwerpunkt Digitalisierung in Staat, Politik & Verwaltung dieser Ausgabe der FIfF-Kommunikation werfen wir einen Blick auf das breite Feld staatlicher Informationssysteme. Auch wenn die Beitr\u00e4ge dabei vor allem die Situation in Deutschland im Blick haben, ist doch vieles auch auf andere L\u00e4nder \u00fcbertragbar."}