Karl R. Popper tritt in seinem Essay der „öffentlichen Meinung“ skeptisch gegenüber. Er weist auf Gefahren und Herausforderungen hin, wenn wir dieser zu viel an Wahrheit zuschreiben. Dabei stellt sich für Popper die Frage, was wir der schwierig zu fassenden vox populi konkret abzugewinnen haben. Lesen wir Popper mit anderen Denkern, die diese „öffentliche Meinung“ weniger kritisch beäugen, ihr aber ebenso Zügel anlegen wollen. In diesem Beitrag soll gezeigt werden, wie sich Poppers Argument einordnen und kontrastieren lässt.