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Making sense of our connected world

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169 – Schnittstellen

Digitale Schnittstellen zwischen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft

29 October 2020

Die einen programmieren für die eigene Stadt, die anderen begleiten Jugendliche beim Online-Recherchieren und Texten. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ihr digitales Know-how zum Wohl der Allgemeinheit einsetzen wollen. Im Rahmen unseres Projekts Jung. Digital. Engagiert” haben wir Menschen portraitiert, die sich an der Schnittstelle zwischen Politik und Zivilgesellschaft ehrenamtlich für andere einsetzen.


Daten nicht nur zu sammeln, sondern auch zu analysieren, zu strukturieren und so aufzubereiten, dass sie vielen Menschen nützen, ist ein wichtiges Ziel verschiedener digitaler Initiativen. Die Wege zu diesem Ziel können ganz unterschiedlich sein.  

Programmieren für die eigene Stadt

Code for Germany ist ein Netzwerk von Open-Government-Expert*innen, die sich als ehrenamtlich aktive Stadtentwickler*innen für einen nachhaltigen digitalen Wandel in Politik und Verwaltung einsetzen. Sie bauen Sensoren, um die Feinstaubverteilung in der Stadt messen zu können, entwickeln eine Recyclingkarte, die alle Altkleider-, Altpapier- und Altglas-Container der Stadt zeigt oder auch eine freie juristische Datenbank für Gesetze und Urteile. Im Interview erklärt Julia Barthel, was die Mitglieder von Code for Germany programmieren und welche Aufgaben sie in der Community Code for Osnabrück hat.

Digitaler Journalismus vs. Fake News

Auch politikorange nutzt Informationen, um sie aufzubereiten und für andere zur Verfügung zu stellen, allerdings nicht in Form von Programmcode, sondern in Form von journalistischen Beiträgen. Bei politikorange erstellen Jugendliche unter der Anleitung von Jungjournalist*innen Magazine zu verschiedenen Themen und Veranstaltungen, beispielsweise Parteitage, Kongresse oder Festivals. Dazu müssen sie Fakten nicht nur recherchieren und auswerten, sondern auch zwischen wahr und falsch unterscheiden und ihre Erkenntnisse am Ende verständlich aufbereiten. Jonas Gebauer erklärt im Videoportrait, wie das funktioniert. 


Über Jung. Digital. Engagiert.

Online-Petitionen und Hashtag-Kampagnen statt Unterschriftensammlungen und Sitzblockaden? Wie kann zivilgesellschaftliches Engagement in Zeiten der Digitalisierung aussehen? Die Portraitreihe “Jung. Digital. Engagiert.” setzt genau hier an und stellt Beispiele des neuen digitalen Engagements vor. Die Portraits werden, ergänzt um wissenschaftliche Beiträge, in sechs Themenfeldern geclustert, zu denen wir in unserem Dossier je einen Blogbeitrag veröffentlichen.

This post represents the view of the author and does not necessarily represent the view of the institute itself. For more information about the topics of these articles and associated research projects, please contact info@hiig.de.

Claudia Haas

Project lead: Jung. Digital. Engagiert. and Third Engagement Report events

Tanja Zagel

Former Head: Science Communication | Project Management: IES

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