G-Forum

Conference report: 18th Forum Enterpreneurship Research (G-Forum)

09 December 2014

On 13 and 14 November 2014 two doctoral researchers from the  Innovation and Entrepreneurship team at the Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society (HIIG) in Berlin attended the Annual Interdisciplinary Entrepreneurship Conference (G-Forum) in Oldenburg. With around 300 participants mostly from Germany but also from countries like Sweden or the Netherlands, this year’s conference was dedicated to  Sustainable Entrepreneurship. Martina Dopfer and Martin Wrobel had the chance to present parts of their individual projects to a group of interested researchers and practitioners. They also presented the ongoing research of HIIG’s  Innovation and Entrepreneurship team.

Am 13. und 14. November 2014 fand in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg zum 18. Mal das Forum Gründungsforschung, kurz G-Forum, statt. Über beide Tage verteilt haben mehr als 300 Personen aus Deutschland, Schweden, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich an der größten deutschen, wissenschaftlichen Gründerkonferenz teilgenommen. Neben dem Leitthema ‚Sustainable Entrepreneurship‘ gab es viele weitere deutsch- und englischsprachige Tracks zu unterschiedlichsten Themen wie zum Beispiel: Corporate Entrepreneurship, Business Models, Venture Capital, Open Innovation, Entrepreneurship Education, Social Entrepreneurship, Strategic Entrepreneurship and New Venture Management, Entrepreneurship and Sociology oder Effectuation.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Prof. Dr. Nicolai (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) hielt Prof. Dr. Faltin (Stiftung Entrepreneurship Berlin) die diesjährige Eröffnungsrede zum Thema ‚Gründen in Komponenten‘. Am Beispiel der RatioDrink AG verdeutlichte er die verschiedenen Vorteile dieser Gründungsphilosophie. Diese liegen unter anderem in einer Erhöhung der Effizienz bei gleichzeitiger Risikominimierung. Darüber hinaus gibt das Gründen in Komponenten dem Entrepreneur die Chance sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, indem er zum Beispiel Expertenwissen von außen ins Unternehmen holt und auf diese Weise wichtiges Know-How an professionelle Dienstleister auslagert.

Im Anschluss starteten dann die jeweils sechs parallel laufenden, anderthalbstündigen Sessions. Sie beinhalteten zwischen drei bis fünf Einzelvorträge und wurden zumeist von Professoren moderiert. Es gab dabei sowohl wissenschaftliche als auch praxisorientierte Vortragsblöcke.

Mit Martina Dopfer und Martin Wrobel haben auch zwei Doktoranden des Entrepreneurship Teams des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft auf dem G-Forum 2014 referiert. Im Track ‚Business Models‘ wurden jeweils die individuellen Forschungsprojekte zu den Themen ‚Business Model Innovation for Early Stage Startups‘  und ‚Kompetenzprofile für Internet Startups im Bereich Marketing und Vertrieb‘ einer Gruppe von ca. 60 Zuhörern vorgestellt. Inhaltlich wurden jeweils in 15 Minuten Inhalte und Ergebnisse beider Forschungsarbeiten präsentiert, zu denen es im Nachgang verschiedene Fragen und Anregungen gab. Darunter waren zum Beispiel Fragen inwieweit die Erfahrung von Gründern in bestimmten Unternehmen oder Industrien die Entwicklung eines Geschäftsmodells beeinflusst oder bei welchen Kompetenzen es im Rahmen der Gruppendiskussionen den meisten Diskussionsbedarf gab. Ein weiterer Kommentar ging in die Richtung, dass es sich bei Geschäftsmodellen doch im Wesentlichen nur um Kosten, Umsätze und den Cash-Flow dreht. Beide Vorträge haben in jedem Fall im Nachgang zu einem weiterführenden, interessanten Austausch mit anderen Wissenschaftlern aus dem Bereich Entrepreneurship geführt.

Am Nachmittag des ersten Konferenztages präsentierte Martin Wrobel das gemeinschaftliche HIIG-Forschungsprojekt des Teams ‚Innovation und Entrepreneurship‘. Unter dem Titel Plattform für die Unterstützung von internetbasiertem Entrepreneurship wurden sowohl die übergeordneten Forschungsfragen und Ziele, die Startup-Clinics und die Knowledge Base als auch die Partner und das erweiterte Netzwerk im Detail vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag gab es insbesondere zum Startup-Clinics-Angebot sowie zu der Knowledge Base Nachfragen. Unter anderem ging es zum Beispiel um die konkreten Anforderungen, die Startups erfüllen müssen, um an den Startup-Clinics teilnehmen zu dürfen oder die Kriterien, anhand derer die Themen und Fragen für die Knowledge-Base-Videos bestimmt werden.

Nach den beiden letzten Vorträgen des ersten Tages, ‚How to Publish Entrepreneurship Research in Top Management Journals?‘ undThe Future of Entrepreneurship Research?‘ ging es dann zum gesellschaftlichen Teil des Abends über – dem Konferenz Dinner im Restaurant Alte FleiWa. Nach Abendessen, Laudatios und den Best Paper Awards in netter, gemeinschaftlicher Atmosphäre fand über insgesamt fünf Oldenburger Clubs verteilt zum wiederholten Male die so genannte ‚Night of the Profs‘ statt, bei der Professoren bis spät in die Nacht als DJs auflegten.

Am zweiten Konferenztag folgten dann bis zum Nachmittag weitere Sessions, diesmal ohne Vortragsbeteiligung des HIIGs. Neben den vielfältigen Beiträgen der führenden Entrepreneurship-Professoren liegt als Fazit des Konferenzberichts genau hier ein großer Vorteil des G-Forums. Im Nachgang der jeweiligen Präsentationen haben sich stets weiterführende Gesprächsmöglichkeiten mit anderen Konferenzteilnehmern aus Wissenschaft und Praxis ergeben, die von beiden HIIG-Doktoranden als sehr positiv und förderlich wahrgenommen wurden. Dadurch konnten nicht nur neue Kontakte, sondern darüber hinaus auch wertvolle Anregungen und Feedback für die einzelnen Forschungsarbeiten gewonnen werden.

Ein abschließendes Dankeschön geht von uns an den Förderkreis Gründungs-Forschung e.V. sowie an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg für die gelungene Organisation der Konferenz. Wir hoffen, auch nächstes Jahr in Kassel wieder mit dabei sein zu dürfen.

This post is part of a weekly series of articles by doctoral candidates of the Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society. It does not necessarily represent the view of the Institute itself. For more information about the topics of these articles and associated research projects, please contact presse@hiig.de.

This post represents the view of the author and does not necessarily represent the view of the institute itself. For more information about the topics of these articles and associated research projects, please contact info@hiig.de.

Related articles

5611657857_39cff21f7d_b_edited

Proposed Directive on Copyright in the Digital Single Market: a missed opportunity?

Do news aggregators impact traffic generation towards online news sites? Will platforms like Instagram and TripAdvisor automatically filter user content? Is an EU news publishers’ right really a good idea? ...
5395779761_e4000a420e_o_edited

Storm in a teacup: predatory journals are irrelevant

A team of investigative journalists has discovered so-called “Predatory publishing”. Since then media has quickly picked up the term "fake science". Yet, the phenomenon is well-known to researchers and only...
ales-nesetril-734016-unsplash Cropped

Student Assistant DICDE (Advocate Europe)

Das The team of the Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society (HIIG) is looking for the following at the earliest opportunity a student employee with an IT background....