Die Herausforderungen des Klimawandels, die sich beispielsweise anhand von Biodiversitätsverlust und Wasserknappheit äußern, verdeutlichen die Dringlichkeit gesellschaftlichen und ökonomischen Wandels, den man als Transformation bezeichnet. Doch wie kann Transformation gelingen? Welche Möglichkeiten bestehen, die Wirtschaft neu zu denken und zu praktizieren? Und wie können alternative Zukunftsentwürfe jenseits von Endzeitstimmung oder illusorischen Imaginären gedacht werden? Um weder Luftschlösser zu entwerfen noch angesichts der tiefgreifenden Dimensionen der Krisen in Resignation zu verfallen, bietet der Ansatz der pluralen Ökonomien einen alternativen Zugang (im Original: „diverse economies“).