Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Zeitgleich besteht ein anhaltendes Interesse an der Nutzung und Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI), einer Technologie, die für ihren Betrieb große Mengen Energie und natürliche Ressourcen benötigt. Dieser Artikel zeigt, wie Klimawandel und KI zusammenwirken und wie KI bei der Bekämpfung des Klimawandels helfen kann.Um das Spannungsverhältnis zwischen Klimawandel und KI besser zu verstehen, müssen wir uns zunächst anschauen, was eigentlich hinter einer KI steckt – neben Programmiercode und Mathematik. Betrachten wir dafür ein konkretes Beispiel: Wir wollen uns von einem KI-Bot Informationen darüber einholen, was wir im Alltag gegen den Klimawandel tun können. Zunächst benötigen wir dafür ein Gerät, durch das wir auf den KI-Bot zugreifen können. Dann geben wir einen passenden Prompt in den Bot ein. Zum Beispiel: „Welche drei Dinge kann ich in meinem Alltag gegen den Klimawandel tun?“ Diese Anfrage wird nun über verschiedene Netze an den Server des KI-Bots geschickt, wo das dahinterstehende KI-Modell die Anfrage bearbeitet, eine Antwort generiert und diese an den Bot zurücksendet.Das Generieren der Antwort benötigt jede Menge Energie und natürliche Ressourcen. Das beginnt mit dem Gerät, das wir nutzen, um auf den Bot zuzugreifen und beinhaltet die Infrastruktur, über welche die Anfrage an den Server des KI-Bots gesendet wird. Nicht zuletzt müssen die Server, auf denen der KI-Bot und das Modell gehostet werden, mit eingerechnet werden. Server nehmen eine zentrale Rolle dabei ein: Hier werden nicht nur das KI-Modell, sondern auch die Daten, welche für das Training des Modells benötigt werden, gespeichert. Zudem stellen Server die Rechenkapazitäten für die Lernphase des KI-Modells (Training) beziehungsweise das Anwenden des Modells auf neue Anfragen (Inferenz) bereit.