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Open Science

Wissenschaftlich erhobene Daten und Ergebnisse sollten nicht hinter Paywalls und in teuren Büchern verschwinden, sondern öffentlich zugänglich sein. Bisher ist Open Science oft nur Theorie. Doch wer profitiert davon und warum geben ForscherInnen ihre Daten kaum weiter? Wie können Technologien wie Blockchain, Wissenschaft transparenter machen und welchen Beitrag leistet die sogenannte Bürgerwissenschaft?

Artikel in diesem Dossier

Wiederholungsstudien sind eine Frage der Reputation

Wiederholungsstudien gehören zur guten wissenschaftlichen Praxis, werden jedoch selten durchgeführt. Die Autoren argumentierten daher in ihrem ersten Blogpost aus verschiedenen Gründen für mehr Wiederholungsstudien, die zum Beispiel auf den gleichen Daten beruhen....

SozialwissenschaftlerInnen­ und Replikationen: Sagen Sie mir, was Sie wirklich denken!

In Zeiten steigender Publikationsraten und der stärkeren Ausdifferenzierung von wissenschaftlichen Disziplinen wird es schwerer Qualitätsstandards zu etablieren und systematisch zu überprüfen. Die Autoren argumentieren daher aus verschiedenen Gründen für mehr Wiederholungsstudien,...

Crowd Science

Online Plattformen eröffnen ein neues Spektrum an Möglichkeiten für die Beteiligung von Freiwilligen am Prozess der Wissensgenerierung. Wie werden Crowd Science Projekte ins Leben gerufen und wie funktionieren sie? Ein...

open access

Open Access oder: die Zurückeroberung der Autonomie

Die akademische Welt ist drauf und dran, sich auch bei Open Access wieder in die Abhängigkeit großer Verlage zu begeben. Doch das muss nicht sein, meinen Benedikt Fecher und Gert...

Wissenschaft im Darknet?

Warum veröffentlichen so viele Wissenschaftler ihre revolutionären Ideen unter kryptischen Pseudonymen auf Open Access Plattformen? Sönke Bartling, assoziierter Forscher am HIIG, untersucht, was hinter dem Trend steht. Scientists started publishing...

Eureka

Wie Blockchain die Wissenschaft verbessern könnte

Die Blockchain-Technologie inspiriert auch Forscher zu neuen Anwendungen: Bei der Überprüfbarkeit von Ergebnissen, bei der Forschungsförderung und im wissenschaftseigenen Reputations­system wollen sie das verteilte Register einsetzen. Die Ideen sind vielversprechend,...

Titelbild Data

Blockchain als technische Lösung für die Reproduktionskrise in der Wissenschaft?

Blockchain technology has the capacity to make digital goods immutable, transparent, and provable. Sönke Bartling and Benedikt Fecher look at the technical aspects of blockchain and also discuss its application...

Missverständnisse über akademischen Datenaustausch

Ein kürzlich veröffentlicher Leitartikel im New England Journal of Medicine behandelte den offenen Zugang zu Forschungsdaten. Nach Meinung der Autoren Longo und Drazen sind die Nutzer von Sekundärdaten „Parasiten“. Diese...

Das Momentum nutzen – Denken wir bei Open Access weit genug?

Letzte Woche trat das Editorial Board der linguistischen Fachzeitschrift Lingua geschlossen zurück. Die Gruppe um den Chefredakteur Johan Rooryck, Sprachwissenschaftler an der Universität Leiden, kündigte an, ein neues Journal unter dem Namen...

Gedanken zur Plagiatsaffäre: Statt ständig Köpfe rollen zu lassen, sollten wir mal über unser Forschungssystem sprechen

Geschrieben von Sönke Bartling und Sascha Friesike. Es ist gut, dass über eine Verjährungsfrist für Plagiate diskutiert wird. Denn schon lange geht es bei den Plagiatsaffären um etwas anderes als...

Collapsing Ivory Towers? A Hyperlink Analysis of the German Academic Blogosphere

Jonas und ich haben neulich eine kleine ad-hoc-Analyse deutschsprachiger Wissenschaftsblogs durchgeführt. Wir wollten wissen, wie und auf wen deutschsprachige Wissenschaftsblogs verlinken, um herauszufinden, ob diese neue, nicht-disziplinäre Cluster bilden (tun...

Ansehen statt Pflicht: Neue Richtlinien, um den akademischen Datenaustausch zu motivieren

Authors Sascha Friesike*1,2, Benedikt Fecher1,3, Marcel Hebing3,  Stephanie Linek4 Affiliations 1Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society (HIIG), Berlin, Germany 2University of Wuerzburg, Germany 3German Institute for Economic Research...

Die akademische Welt ist eine Reputationswirtschaft

Im Herbst 2014 haben HIIG-Forscher Benedikt Fecher und seine KollegInnen eine Umfrage zum akademischen Datenaustausch unter 1564 Forschenden in Deutschland durchgeführt – eine Folgestudie zu ihrer Arbeit „What Drives Academic...

Open Science als Soziales Dilemma

Die Idee von Open Science, Wissenschaft so transparent wie möglich zu gestalten, wird von vielen WissenschaftlerInnen befürwortet, jedoch kaum in der wissenschaftlichen Praxis wiedergespiegelt. Dieses Phänomen nehme ich hier unter...

Wie die Vergangenheit die Zukunft bestimmt. Die Pfadabhängigkeit des wissenschaftlichen Publizierens

QWERTZ-Welten: Eine Kulturgeschichte der Schreibmaschine Im Jahr 1867 erfand Christopher Latham Sholes eine primitive Schreibmaschine. Einer ihrer vielen Geburtsfehler war, dass sich die Typenhebel immer wieder gegenseitig blockierten. Auf Drängen...

Open Science – Wie ich Partizipationsprämissen ergründen möchte und Ihr mit dabei helfen könnt

von Benedikt Fecher Scientopia – die schöne neue Welt der offenen Wissenschaft Willkommen in Scientopia, das Schlaraffenland aller Wissenschaffenden. Hier ist Wissen für jeden jederzeit verfügbar. Ohne Barrieren, ohne Beschränkung. Und...