Die ‚Internet Research 17‘ kommt nach Berlin

  • Institut für Internet und Gesellschaft und Hans-Bredow-Institut von der Association of Internet Researchers als Organisatoren der internationalen Forscherkonferenz ausgewählt
  • bis zu 500 Wissenschaftler aus allen Bereichen der Internetforschung im Oktober 2016 erwartet

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und das Hans-Bredow-Institut (HBI) werden die  Internet Research 17 Conference im Oktober 2016 in Berlin ausrichten, gab die Association of Internet Researchers (AoIR) bekannt.

„Die IR ist eine der spannendsten, angesehensten und traditionsreichsten Konferenzen, die Internet-Themen interdisziplinär diskutiert“, erklärt  Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des HBI und des HIIG. „Es ist eine besondere Auszeichnung für unsere Institute, die Forschungs-Community der Association of Internet Research zu Gast zu haben.“

Die AoIR ist die weltgrößte und zugleich älteste Vereinigung für Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen, die das Internet und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft systematisch erforschen. AoIR zählt etwa 500 Mitglieder weltweit und vereint unter seinem Dach Forscher unterschiedlicher Disziplinen von der Kulturwissenschaft bis zur Informatik. Die Jahrestagung Internet Research findet alljährlich im Oktober statt (dieses Jahr in Bangkok, 2015 in Phoenix) und hatte in den vergangenen Jahren circa 400-500 Teilnehmer.

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft wurde 2012 von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität der Künste Berlin sowie dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gegründet mit dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung Hamburg als integriertem Kooperationspartner. Das Institut hat sich zum Ziel gesetzt, zu einem besseren Verständnis des Wechselverhältnisses zwischen Internet und Gesellschaft beizutragen. Dabei werden die Entwicklung des Internets in seinem Zusammenspiel mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen aus transdisziplinärer Perspektive gesellschaftsnah und problemorientiert begleitet. Die Forschung orientiert sich daher nicht nur an einer rein akademischen Zielgruppe, sondern sie wird auch auf konkrete soziale, rechtliche, politische sowie ökonomische und gestalterische Probleme ausgerichtet. Als unabhängiges Forschungsinstitut kooperiert das Institut mit einer breiten Vielfalt von akademischen Institutionen und gesellschaftlichen Gruppen. So hat das HIIG auch in Kooperation mit dem Berkman Center for Internet and Society (Harvard) die Gründung eines Netzwerks internationaler Forschungscenter für Internet und Gesellschaft initiiert.

Hans-Bredow-Institut

Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung wurde 1950 vom damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk und der Universität Hamburg als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Sein Forschungsgebiet ist die medienvermittelte öffentliche Kommunikation. Kernziel der Forschung ist es, die Einflüsse der Medien zu verstehen, Entwicklungen und Risiken abzuschätzen und Handlungsoptionen zu entwickeln. Das Institut wahrt dabei seine unabhängige Position und kombiniert kommunikations- und rechtswissenschaftliche Perspektiven mit weiteren Ansätzen, etwa aus Ökonomie und Pädagogik. Mit Partnern in vielen Ländern werden international vergleichende Fragestellungen bearbeitet. Das Institut leistet damit einen Beitrag zur kontinuierlichen Beobachtung und Reflexion der kommunikativen Grundlagen der Gesellschaft; zugleich bringt es seine Expertise in die Gestaltung der Medien- und Kommunikationslandschaft ein. Bereits 1999 hat der Wissenschaftsrat das hohe Niveau der Forschung des Instituts hervorgehoben und es zu den renommiertesten Fachinstituten Deutschlands gezählt, 2007 hat der Rat erneut die besondere Stellung des Instituts betont.

Pressekontakt:

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft
Jana Schudrowitz | Bebelplatz 1 | 10117 Berlin | +49 30 209 334 90 | jana.schudrowitz|a|hiig.de


Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
Christiane Matzen | Rothenbaumchaussee 36 | 20148 Hamburg +49 40 45021741 |
c.matzen|a|hans-bredow-institut.de

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