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Digital Society Blog

Unsere vernetzte Welt verstehen

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­Der Fall der Kultur: Extraktive Praktiken der Work-Life-Integration in Technologieunternehmen

Von “move fast and break things” zu einem modernen Arbeitsplatzpanoptikum: Technologieunternehmen behandeln ihre eigenen Mitarbeiter als reine Produktivitätsmaschinen und treiben den scheinbar unstillbaren Durst nach Wachstum und Shareholder Value an. Diese neue Art der Work-Life-Integration fördert lange Arbeitstage, sichtbare Gestresstheit und das Fehlen echter Auszeiten.

Das Airbnb-Erlebnis: Wie Plattform-Führungskräfte ihre Dienstanbieter managen

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich Airbnb-Unterkünfte in der Regel sehr ähneln, unabhängig davon, ob Sie beispielsweise in London oder Lissabon wohnen? Wenn ja, dann ist das kein Zufall. In diesem Blogbeitrag beschreibe ich die Strategien und Taktiken, die Plattformen wie Airbnb anwenden, um Dienstleister in der Sharing Economy zu steuern und unverwechselbare Kundenerlebnisse zu schaffen.

Der Fall der Natur: Digitaler Ökozid durch Technologieunternehmen

Digitale Tech-Unternehmen und globale Digitalisierungstrends verstärken den bestehenden Druck auf unsere natürliche Umwelt auf verschiedene Weise. Tatsächlich sind alle sechs Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die sich auf ökologische Nachhaltigkeit beziehen, von der digitalen Tech-Industrie betroffen.

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Wahlkompass Digitales 2021

Fehlende Digitalpolitik bei den Triellen der Kanzlerkandidat:innen – Eine Emanzipation der Wähler:innenschaft

Einblicke in die Vorhaben im Bereich der Digitalpolitik gibt es in den Triellen bislang nicht. Wer sich dennoch informieren möchte, ist bei uns richtig: Drei Forschende des HIIG schreiben über ihre Meinung zur Digitalpolitik und verweisen auf den Wahlkompass Digitales. Er gibt Journalist:innen und der Wähler:innenschaft mit die Möglichkeit, sich selbst ein Bild der Lage zu machen.

OpenAI

Wann wird die erste KI die New York Times-Bestseller*innenliste anführen?

Sprachgeneratoren, die auf künstlicher Intelligenz basieren, produzieren immer überzeugendere Texte. Das hat uns zu der Frage geführt: Könnte eine KI als Gastautor einen Artikel in der encore schreiben? Dieser von der KI geschriebene Text ist das Ergebnis unseres Experiments.

Jung, digital, engagiert – Wie junge Menschen digitale Technologien für das Gemeinwohl nutzen

Die Digitalisierung lässt neue Engagementfelder und -formen entstehen. In der Pandemie gewannen solidarische Praktiken an Relevanz, Organisationen wurden vor Herausforderungen gestellt.

Mythos: Bei KI-Modellen handelt es sich um Abstraktionen, die keine personenbezogenen Daten benötigen

Beim überwachten maschinellen Lernen sind die eingesetzten Modelle Abstraktionen der Trainingsdaten. Diese enthalten strukturelle Informationen, welche aber nicht zu genau an die Trainingsdaten angepasst werden sollten. Es scheint daher vernünftig, sie anonym zu betrachten. Allerdings hat die Forschung gezeigt, dass diese Annahme, zumindest in einigen Fällen falsch ist. Daher müssen die Modelle in diesen Fällen als personenbezogene Daten betrachtet werden, sowie das Datenschutzrecht berücksichtigt werden muss.

Open Access, aber nicht umsonst: Robuste Finanzierung für wissenschaftliches Publizieren

Open Access Publizieren kostet Geld. Aber wenn die Leser*innen nicht zahlen, wer dann? Gemeinschaftliche Modelle des Publizierens und Finanzierens bieten Antworten und geben zugleich Anhaltspunkte für einen wichtigen Wertekanon wissenschaftlichen Austausches. Mehrere Forschungsprojekte setzen hier an und erarbeiten praktische Lösungen.

Mit Open Mind und Open Source – das demokratische Potenzial gemeinwohlorientierter KI

Dr. Theresa Züger spricht mit Patricia Leu vom Prototype Fund über das Public Interest AI Projekt und das demokratische Potential von künstlicher Intelligenz für das Gemeinwohl.

Möglichkeiten für einen Wandel – Hochschulbildung und Digitalisierung

Bronwen Deacon und Moritz Timm beleuchten die institutionellen Herausforderungen, die sich den Hochschulen durch die Pandemie stellen, und zeigen auf, wie diese als Chance gesehen werden können.

Mythos: KI kann menschliches Verhalten präzise vorhersagen und optimieren

Durch den technologischen Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der wachsenden Menge an Verhaltensdaten, die Mitarbeiter in ihrer täglichen Routine generieren, sind sogenannte People-Analytics-Tools zu einem Thema der öffentlichen Debatte geworden. Diese Tools erfassen und analysieren die Verhaltensdaten von Mitarbeitenden, kombinieren sie mit Geschäftsdaten und bieten Mitarbeitenden und ihren Führungskräften Einblicke in Arbeitsabläufe, Leistung und Potenzial.

Deutschland: Hidden Champion für Online-Plattformarbeit?

Die Corona-Krise hat uns bereits viel abverlangt. Besonders unsere Arbeitswelt wurde durch die globale Pandemie auf den Kopf gestellt. Büros und Geschäfte mussten schließen, die Arbeit wurde – sofern möglich – von zuhause aus erledigt. Besonders für Familien mit Kindern bedeutete dies eine enorme Herausforderung.

It’s a match! Oder Rassismus?

Keine Technologie ist neutral. Dating-Apps wie Tinder und Grindr können stereotype Annahmen über sexuelle Präferenzen perpetuieren und eine rassistische Flirtkultur verstärken. Kann das Recht intervenieren?

Mythos: KI wird uns vor dem Klimawandel retten

Die KI allein wird uns nicht vor dem Klimawandel retten! Falsch eingesetzt, kann sie dem Klima gar schaden.

”Fangen Sie einfach an, denn der Zeitpunkt ist immer der Falsche”

Künstliche Intelligenz (KI) ist nur etwas für große Konzerne? In der öffentlichen Wahrnehmung wird häufig davon ausgegangen. Doch auch kleine und mittlere Unternehmen können von KI profitieren.

Wenn Online-Forschung Schaden anrichten kann

Während die Forschungsethik eine Kernkomponente jeder Sozialforschung ist, stellt die digitale Ethnographie eine zusätzliche Reihe einzigartiger Herausforderungen dar, die bei der Erforschung gefährdeter Bevölkerungsgruppen adressiert werden müssen, aber dennoch sind Ratschläge für digitale Ethnographen in Bezug auf die ethischen Dilemmata der Erforschung und des Marketings für gefährdete Bevölkerungsgruppen online rar.

Gefangen im Dschungel der Bürokratie? Kann die Europäische Plattform Entrepreneurship erfolgreich sein?

In der laufenden Regulierungsdebatte über digitale Plattformunternehmen werden die europäischen Plattformunternehmen oft übergangen. Wann immer es eine öffentliche Debatte über europäische Plattformen gibt, dreht sich die zugrunde liegende Diskussion um Fragen wie: Warum haben wir kein ‘europäisches Google oder Facebook’? Warum konkurrieren wir im Tech-Bereich nicht global? Dabei gibt es viele Formen und Größen von Plattformunternehmen.

Ein Gremium, sie zu regieren, sie alle zu finden und ewig zu binden: Können Soziale Medien demokratischer werden?

Social Media Councils können die Entscheidungsfindung auf Plattformen und die Durchsetzung von Regeln legitimieren. Aber es hängt viel davon ab, wie sie umgesetzt werden.

Mythos: KI behandelt alle gleich und macht faire Vorhersagen

Algorithmische Macht wird in den Händen von Datenkonzernen konzentriert und gebündelt, die herrschenden kolonialen Dynamiken werden damit aber nur verstärkt.

Mittelstand und KI-Start-ups: Nicht die Übersicht verlieren!

Das HIIG begleitete seit 2016 als Konsortialpartner das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Berlin im Projekt _Gemeinsam digital. Wir berichten von den KI-Unternehmensdelegationen: Welche KI-Systeme sind von praktischer Relevanz für den deutschen Mittelstand? Wie können KMU und Startups voneinander lernen?

Mythos: Die KI versteht mich, aber ich kann sie nicht verstehen

Jeder kann und sollte verstehen, wie KI funktioniert, so dass wir – anstatt uns von algorithmischer Entscheidungsfindung einschüchtern oder in die Irre führen zu lassen – mehrere Perspektiven in die Entwicklung und Implementierung der Systeme einbringen können, die uns alle unterschiedlich beeinflussen.

Dein nächstes Sex-Date wartet gleich um die Ecke. Geolokale Technik und schwules Online-Dating mit der App Grindr in Berlin (Teil 1)

Wie schreibt sich die Suche nach unverbindlichen Sex in tägliche Routinen ein, mit denen homosexuelle Männer ihr Leben in Berlin gestalten? Für den Digital Society Blog stellt der Autor verschiedene zentrale Thesen aus seiner Forschung vor.

Mythos: KI bestimmt, was du online siehst – und was nicht

Der eine postuliert, dass KI-Algorithmen Werkzeuge sind, die einseitig von Unternehmen eingesetzt werden, um zu kontrollieren, was wir sehen; der andere argumentiert, dass diese Algorithmen lediglich Spiegel sind und wir diejenigen sind, die kontrollieren, was wir online sehen.

Warum wir weniger Männer in der Informatik brauchen

Seit Jahrzehnten wird gefordert, dass wir mehr Frauen in der Informatik brauchen, doch bis heute hat sich nichts getan. Deshalb kehren wir die Forderung um: wir brauchen weniger Männer in der Informatik! Und hier sind die Gründe dafür.