Beiträge von Uta Meier-Hahn

Die Geheimnisse des De-Peerings

Es gibt diverse Ratgeber für Internet-Peering. Aber wenn Netzwerker_innen eine Zusammenschaltung aufkündigen müssen, sind sie auf sich gestellt. Ein Artikel über die Dos und Don’ts des De-Peerings. There is no “Beginner’s guide to de-peering”, no “De-peering 101”, no manual “How to de-peer respectfully in five easy steps”. This absence of guidance exists for several reasons.…

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Das Internet – eine Vertrauenssache?

Eine der schönsten Erzählungen über das Internet lautet, dass es auf Vertrauen errichtet wurde. Wegen der Unsicherheiten, die die Architektur des Internets schon damals für die Netzbetreiber mit sich brachte, mussten sie darauf vertrauen, dass jeder bestimmte Standards befolgt. Weil die ersten Netzbetreiber einander kannten, klappte das auch gut. Dieser Artikel geht der Frage nach,…

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Unsicherheit ist der Schlüssel zum Internet

Netzbetreiber aus aller Welt ziehen an einem Strang, um Internet-Konnektivität herzustellen. Mehr als 55.000 sogenannte Autonome Systeme haben sie inzwischen miteinander verbunden. Allein die Existenz des Internets zeugt von einer beachtlichen, dezentralen Koordinationsleistung. Weniger sichtbar ist, wie Netzwerkingenieure diese Koordination praktisch erreichen und wie handlungsfähig die oft beschworene Community tatsächlich ist. Ein Weg in die…

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Warum sich Netzbetreiber mehr und mehr für Inhalte interessieren

Eine der Besonderheiten der Internet-Architektur liegt darin, dass Netzwerkfunktionen unabhängig von den zu transportierenden Inhalten bereitgestellt werden. Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass sich Netzbetreiber zunehmend den Inhalten zuwenden. Das könnte sich auf das Internet von Morgen auswirken. One of the internet’s key features is that it keeps networking functions separate from the applications and…

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Der Markt im Kern des Internets ist wie ein Film ohne Titel

Film without title

Vergleiche hinken. Nie passen sie richtig, fast immer führen sie vom Thema weg. Und die Aufmerksamkeit des Publikums verfängt sich in unwichtigen Details. Deshalb tut man sich mit Vergleichen als Stilmittel keinen Gefallen. Das habe ich in einem Buch über das Redenschreiben gelesen (Franz 2015). Es gibt aber eine Ausnahme: den abseitigen Vergleich. Je weiter…

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