IPG

Ausschreibung: WiMi für Imitation und Innovation in der Games-Branche (geschlossen)

07 Oktober 2013

Diese Ausschreibung ist abgelaufen.

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) sucht für den Forschungsbereich Internet Policy & Governance zum 01. November 2013

eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

(TVL 13, 65%, zzgl. Familienzulage, befristet auf 18 Monate, Verlängerung möglich)

für eine Fallstudie zu Imitation und Innovation in der Games-Branche.

Diese Studie ist Teil des Leitprojekts „Zirkulation von Kulturgütern“, in dem aus sozialwissenschaftlicher Perspektive rechtliche, soziale und technische Regeln und Praktiken der Erstellung und Verbreitung von Kulturgüter untersucht werden. Damit wird ein sozialwissenschaftlicher Beitrag zur aktuellen Debatte um das Urheberrecht geleistet. Am Beispiel der Games-Branche soll exemplarisch untersucht werden, wie die Akteure einer umsatzstarken Branche unter den Bedingungen enormer rechtlicher Unsicherheit und Komplexität das Spannungsverhältnis zwischen Innovation und Imitation bewältigen (z.B. Grenzziehung zwischen Copycat und Weiterentwicklung). Das Teilprojekt sieht vor, diese Fragen sowohl auf einer diskursiven Ebene der brancheninternen Debatten als auch auf Ebene der tatsächlichen Praktiken des Entwickelns zu bearbeiten.

Aufgaben

Im Rahmen des beschriebenen Projektbereichs suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in, der/die in Zusammenarbeit mit dem Team die Fallstudie zu digitalen Spielen operationalisiert und durchführt. Zusätzlich ist die Mitarbeit an der Vorbereitung von Forschungsanträgen und kleineren Forschungsprojekten erwünscht.

Profil

  • Abgeschlossenes Studium einer Sozial- oder Kulturwissenschaft (insbes. Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Soziologie).
  • Hohe Affinität zum Themenfeld digitale Spiele, idealerweise auch zu Internet-Regulierung (insbes. Urheberrecht) und -Infrastruktur
  • Kenntnisse relevanter wissenschaftlicher Literatur (Game Studies, Governance und Regulierung, Urheberrecht, Science and Technology Studies) und politischer Debatten.
  • Erfahrung insbesondere in qualitativen Methoden und Ansätzen von Vorteil (Diskursanalyse, Ethnographische Zugänge, Praxistheorie).
  • Sehr gute Englisch-Kenntnisse.

Bewerbung

Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und ggf. Publikationen, Blog, Online-Präsenz u.ä, bitte über das unten stehende Onlineformular einreichen!

Die Sichtung der Bewerbungen beginnt am 10.10.2013, und die Ausschreibung bleibt offen, bis ein/e geeignete/r Bewerber/in gefunden ist. Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Qualifikation und Befähigung besonders berücksichtigt. Inhaltliche Fragen zur Stelle gerne an Projektleiter Christian Katzenbach (katzenbach@hiig.de).

Hintergrund

Der Forschungsbereich Internet Governance & Policy beschäftigt sich mit den Strukturen und Formen der Regelung und Koordination im Netz. Das Forschungsprogramm erweitert die juristisch geprägten Debatten über Internet-Regulierung um sozialwissenschaftliche, an Science and Technology Studies (STS) angelehnte Ansätze, die die Analyse von  Koordinationsformen, Öffentlichkeiten oder Netzwerken in sozio-technische Kontexte einbetten.

Mehr Informationen zu Institut und Forschungsbereich unter http://hiig.de/forschung/internet-policy/.

 

Dieser Beitrag spiegelt die Meinung des Autors und weder notwendigerweise noch ausschließlich die Meinung des Institutes wider. Für mehr Informationen zu den Inhalten dieser Beiträge und den assoziierten Forschungsprojekten kontaktieren Sie bitte info@hiig.de

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